Fallback

Stagr Theme Skeleton

Diese Standardansicht dient als Fallback, bis fuer jeden Seitentyp eine spezifische Vorlage greift.

Inhalt

Tenacious D in Berlin – Was ihr wissen solltet

Am Montag, den 17. Februar 2020 spielen Tenacious D in Berlin in der Max-Schmeling-Halle eines von insgesamt vier Konzerten in Deutschland. Neben der der deutschen Hauptstadt kommen auch die Fans in den Städten München, Frankfurt und Dortmund in den Genuss, Tenacious D live und mit ihrer vollen Wucht zu erleben. Hier findet ihr einen Überblick über Anfahrt, Einlass, Vorgruppe und weitere hilfreiche Informationen für das Konzert in Berlin.

Im Mittelpunkt des Auftritts anlässlich ihrer aktuellen „Post-Apocalypto The Tour 2020“ steht natürlich die beiden Frontmänner Jack Black und Kyle Gass – zwei begnadete Schauspieler, Comedians und Rockgötter, die es sich zur Aufgabe gemacht haben, die Welt mit unglaublichen Gitarrensoli, atemberaubendem Falsettgesang und den besten Songs aller Zeiten zu unterhalten. JB and KG schaffen eine instrumentale Bandbreite und Anzahl an Stilrichtungen, die geradezu überwältigend ist. Ihre Texte sind ein Musterbeispiel für kreatives Fluchen und das elegante aber vor allem witzige Verpacken von Obszönitäten. Und dabei hört es sich noch klasse an und rockt, das sich die Balken biegen. Auf der Bühne geben die Jungs samt Bandbegleitung Gas, im wahrsten Sinne. Vor der Bühne tobt die Masse, während Jack den Mob wild antreibt und Saiten-Hexer Kyle das Instrument bearbeitet.

Tickets

Wenn ihr bereits vorab ein Ticket für die Show von Tenacious D in Berlin ergattert habt, könnt ihr jetzt die Planung für das bevorstehende Konzert starten. Hier findet ihr übersichtlich und auf einen Blick alle wichtigen Infos, damit ihr euch voll und ganz auf das große Konzerterlebnis konzentrieren könnt. Tickets für Tenacious D in Berlin gibt es für alle kurzentschlossenen aber auch noch bei Eventim oder an der Abendkasse, in verschiedenen Sitzplatz-Kategorien oder als Stehplätze.

Anreise und parken

Die Max-Schmeling-Halle liegt im Stadtbezirk Prenzlauer Berg und ist eingebunden in den Friedrich-Ludwig-Jahn-Sportpark. Die Am nächsten gelegenen Bahnhöfe sind der U-Bahnhof Eberswalder Straße und der S+U-Bahnhof Schönhauser Allee. Des weiteren sind die Tramstationen Milastraße und Friedrich-Ludwig-Jahn Sportpark, jeweils 600 m entfernt und fußläufig erreichbar. Der Durchgang auf dem Parkplatz (durch den Jahn-Sportpark) ist bei Konzerten geschlossen, bitte nutzt den Zugang über die Cantian- und Gaudystraße.

Mehr Informationen findet ihr auf der Veranstalter-Website.

PARKEN

ie Max-Schmeling-Halle verfügt über keine eigenen Besucherparkplätze und im direkten Umfeld der Halle befinden sich nur wenige Parkplätze, welche der Parkraumbewirtschaftung des Bezirkes Pankow-Prenzlauer Berg unterliegen. Wir empfehlen daher die Anreise mit den öffentlichen Verkehrsmitteln (S-Bahn und BVG) oder mit dem Fahrrad.

Preise der Parkplätze im direkten Umfeld (sofern verfügbar): 3,00 EUR/Stunde bei Veranstaltungen – aktuelle Preise findet ihr hier.

ProgRamm-Übersicht

Der Einlass am Montagabend, den 17. Februar 2020 startet etwa gegen um 18:30 Uhr. Das Programm beginnt voraussichtlich um 20:00 Uhr mit Wynchester aus Los Angeles, Kalifornien – die seit dem Jahr 2012 als Country-Band unterwegs ist. Sie wird von Kyle Gass Band-Sänger Mike Bray und dem E-Gitarristen Tenacious D John Konesky moderiert.

Gegen 21:00 Uhr wird es dann endlich soweit sein: Bei ihrer fulminanten Liveshow werden euch Tenacious D in Berlin zwei Stunden lang mit jeder Menge bekannter Hits aus ihrer umfangreichen Künstler-Diskografie beglücken. Die Tour wird ein ultimatives Konzerterlebnis für alle, die schon seit Jahren Fans der blödelnden Musiker sind oder ihre Liveshows von kennen – und eine neue Chance für alle, die Tenacious D live bislang verpasst haben!

Sicherheitshinweise – was darf mit

Plant ein wenig Zeit für die Sicherheitsmaßnahmen ein, es wird Taschenkontrollen und Bodycheck geben. Handtaschen, Clutches, Turnbeutel, Bauchtaschen und sonstige Taschen bis maximal DIN A4-Format (ca. 21 cm x 30 cm) sind erlaubt. Größere Taschen könnt ihr leider nicht mit auf das Veranstaltungsgelände nehmen. Beschränkt euch am besten auf wesentliche Gegenstände wie Handy, Schlüssel oder Portemonnaie.

Nicht erlaubt sind:

  • Waffen aller Art
  • Bengalos/Feuerwerkskörper oder ähnliches
  • Kameras/Kamera-Equipment/Selfie-Sticks/Stative
  • Videokameras/Tonrekorder
  • Taschengrößer als A4
  • PET-Flaschen/TETRA-Packs/Glas/Dosen
  • Regenschirme (auch Knirpse)
  • Klapp- und Campingstühle, Hocker
  • Picknickkörbe/Kühlboxen
  • sonstige sperrige Gegenstände
  • Tiere
  • Megaphone/Vuvuzelas
  • Haarspray

Metal hoch 3 – Sabaton fahren in Berlin schwere Geschütze auf

Mit ihrem im Juli veröffentlichten Nummer-Eins-Album „The Great War“ haben Sabaton aus Schweden passend dazu ihre „The Great Tour“ quer durch Deutschland angekündigt. Insgesamt sieben Shows haben die Metalgrößen zwischen dem 18. Januar und dem 11. Februar 2020 auf dem Tourplan. Die Berliner Max-Schmeling-Halle steht an Position Nummer drei und die Metalfans aus der deutschen Hauptstadt sind mehr als willig, sich eine grobe Schelle von Joakim Brodén und seinen Mannen abzuholen. Es wird allerdings ein langer Abend, denn Sabton haben sich zur Verstärkung gleich zwei Bands aus dem hohen Norden mitgebracht: Amaranthe und Apocalyptica. Auf geht es also in die Schlacht!

Amaranthe

Wenn die Anzahl der Sänger auf der Bühne plötzlich nach oben geht, kommen nicht viele Bands ins Frage. Amaranthe hat stets drei ausschließliche Sänger dabei, was die Band schonmal außergewöhnlich macht, zumindest im Metal-Bereich. Für die schwedisch-dänische Melodic-Death-Metal-Kombo bedeutet dies nicht nur viel Stimmvielfalt, sondern auch viel Potenzial, um das Publikum zu animieren. Und das klappt ohne Probleme, die Berliner sind willig. So springt die Band um Sängerin Elize Ryd von einem Song zum nächsten, ohne dazwischen groß Zeit zu verlieren. Da kann man schon mal ein Lob für den ersten Auftritt des Abends aussprechen.

Apocalyptica

Viele Bands covern ja bekanntlich Metal-Songs. Aber eine Interpretation auf dem Violoncello ist im Jahr 1993 noch völlig unbekannt gewesen, als sich damals vier Finnen zusammengetzt haben um die Band Apocalyptica zu gründen. Ihre Lieblingsband Metallica ist damals mit „Nothing Else Matters“ oder „Enter Sandman“ großes Vorbild. In der Szene werden sie mit diesen Cover-Songs auf einen Schlag bekannt. Es folgen verschiedene eigene Werke, Charterfolge und Kooperationen und mittlerweile sind Eicca Toppinen, Paavo Lötjönen und Perttu Kivilaakso aus der Musikbranche nicht mehr wegzudenken. Vorbei sind aber auch die Zeiten, in denen das Trio allein auf der Bühne steht. Drummer Mikko Sirén​ begleitet seit ein paar Jahren die Jungs und das während der meisten Songs. Meistens ist Sänger Franky Perez auch mit von der Partie, heute steht aber der instrumentale Teil von Apocalyptica im Vordergrund und nur gelegentlich sorgt die eindringliche Stimme von Elize Ryd von Amaranthe reihenweise für Gänsehaut-Feeling. Die langen Haare fliegen wild, während die drei Musiker ekstatisch mit ihren Cellos verschmelzen. Aber sobald die bekannten Metallica-Hits einsetzen, übernimmt natürlich gern das Berliner Publikum den stimmlichen Part.

Sabaton

Das Bühnenbild zeigt das Set des Schlagzeugers, montiert auf dem gleichen Panzer, der auch in den letzten Jahren bei Tourneen und Festivals auf der Bühne stand (und auch auf der Live-DVD zu sehen ist). „We are Sabaton and this is Ghost Division“ – diese Worte von Joakim Brodén sind wohl jedem Fan der Band geläufig. Auch dieses Mal sind es die Worte, mit denen Sabaton mit einem Knall auf die Bühne stürmen und den ersten Song anstimmen. Die Bühne ist übersät mit Sandsäcken, Stacheldraht und einem Panzer, auf dem das Schlagzeug steht. Aber dies ist eigentlich nur Nebensache. Sabaton wäre nicht Sabaton wenn sie nicht Unmengen an Pyro dabei hätte. So auch an diesem Samstagabend, wo die Pyro im Sekundentakt zündet. Zünden tut im Übrigen auch das Berliner Publikum. Von Beginn an wird laut mitgesungen und immer wieder ein “noch ein Bier”-Chor angestimmt.

Frontmann Joakim Brodén betritt die Bühne mit genau dem gleichen Bürstenschnitt, der gleichen Weste und natürlich der gleichen Sonnenbrille, die er sonst bei Konzerten der Band trägt. Und die Texte handeln wieder von epischen Schlachten, die bis ins Detail historisch korrekt beschrieben werden, während die Flammen nur so aus der Bühne empor schießen. Hierbei wird penibel auf historische Korrektheit geachtet und in den Texten bewusst auf eine politische Stellungnahme verzichtet.

Das Publikum grölt “Noch ein Bier! Noch ein Bier!“ wann immer sich die Gelegenheit dazu bietet. Also schon vor dem Auftritt von Amaranthe, in einer Song-Pause bei Apocalyptica, nahezu durchgehend während der Umbaupause vor Sabatons Auftritt und immer wieder während der Headliner-Show. Das ist hier nunmal so üblich. Das gut gewählte Live-Set der Schweden aus der Stadt Falun ist nicht auf das im Juli 2019 erschienene Album “The Great War” beschränkt, sondern beschert ein bunten Mix der letzten 15 Bandjahre.

Wer zu einem Sabaton-Konzert geht weiß natürlich genau was er bekommt. Nach 1,5 Stunden guter Musik, einigen Bieren auf der Bühne, unzähligen Scherzen und ganz viel Pyrotechnik ist das Konzert vorbei und das Publikum rundum zufrieden.

Alice Cooper in Berlin – Was ihr wissen solltet

Am Freitag, den 13. September 2019 kommt Düsterrock-Legende und US-Sänger und Alice Cooper nach Berlin auf seiner aktuellen „Ol’ Black Eyes is Back-Tour 2019“! Hier findet ihr einen Überblick über Anfahrt, Einlass, Vorgruppe und viele weitere hilfreiche Informationen. Im Mittelpunkt des Konzertes, das in der Max-Schmeling-Halle in Berlin stattfindet, steht natürlich der Schock-Rocker selbst, denn er feiert, dass er bereits seit einem halben Jahrhundert als Musiker aktiv ist und er wird seinen Kultstatus weiter ausbauen, den er sich mit spektakulären Auftritten hart erarbeitet hat. Insgesamt sechs Deutschlandshows stehen bei Alice Copper im September und Oktober 2019 auf dem Plan.

Wenn ihr bereits vorab ein Ticket für Alice Cooper in Berlin ergattert habt, könnt ihr jetzt die Planung für das bevorstehende Konzert starten. Hier findet ihr übersichtlich und auf einen Blick alle wichtigen Infos, damit ihr euch voll und ganz auf das große Konzerterlebnis konzentrieren könnt. Für alle kurzentschlossenen gibt es aber auch noch Alice Cooper-Tickets auf Eventim in verschiedenen Platzkategorien.

Anreise und parken

Die Max-Schmeling-Halle liegt im Stadtbezirk Prenzlauer Berg und ist eingebunden in den Friedrich-Ludwig-Jahn-Sportpark. Die Am nächsten gelegenen Bahnhöfe sind der U-Bahnhof Eberswalder Straße und der S+U-Bahnhof Schönhauser Allee. Des weiteren sind die Tramstationen Milastraße und Friedrich-Ludwig-Jahn Sportpark, jeweils 600 m entfernt und fußläufig erreichbar. Der Durchgang auf dem Parkplatz (durch den Jahn-Sportpark) ist bei Konzerten geschlossen, bitte nutzt den Zugang über die Cantian- und Gaudystraße.

Mehr Informationen findet ihr auf der Veranstalter-Website.

PARKEN

ie Max-Schmeling-Halle verfügt über keine eigenen Besucherparkplätze und im direkten Umfeld der Halle befinden sich nur wenige Parkplätze, welche der Parkraumbewirtschaftung des Bezirkes Pankow-Prenzlauer Berg unterliegen. Wir empfehlen daher die Anreise mit den öffentlichen Verkehrsmitteln (S-Bahn und BVG) oder mit dem Fahrrad.

Preise der Parkplätze im direkten Umfeld (sofern verfügbar): 3,00 EUR/Stunde bei Veranstaltungen – aktuelle Preise findet ihr hier.

Programm-Übersicht

Der Einlass am Freitagabend startet voraussichtlich gegen 18:30 Uhr. Um 20:00 Uhr beginnt dann das Programm mit der Vorgruppe und Southern Rockband „Black Stone Cherry“. Um 21:00 Uhr wird es dann endlich soweit sein: Bei seinem Konzert wird euch Alice Cooper in Berlin knapp zwei Stunden lang mit jeder Menge bekannter Hits aus seiner umfangreichen Künstler-Diskografie beglücken. Dieses Konzert wird ein ultimatives Fest für alle Rockfans, die Alice Cooper schon einmal erlebt haben oder seine vielen Hits kennen, und natürlich all die Personen, die diese Legende bisher verpasst haben!

Sicherheitshinweise – was darf mit

Plant ein wenig Zeit für die Sicherheitsmaßnahmen ein, es wird Taschenkontrollen und Bodycheck geben. Handtaschen, Clutches, Turnbeutel, Bauchtaschen und sonstige Taschen bis maximal DIN A4-Format (ca. 21 cm x 30 cm) sind erlaubt. Größere Taschen könnt ihr leider nicht mit auf das Veranstaltungsgelände nehmen. Beschränkt euch am besten auf wesentliche Gegenstände wie Handy, Schlüssel oder Portemonnaie.

Nicht erlaubt sind:

  • Waffen aller Art
  • Bengalos/Feuerwerkskörper oder ähnliches
  • Kameras/Kamera-Equipment/Selfie-Sticks/Stative
  • Videokameras/Tonrekorder
  • Taschengrößer als A4
  • PET-Flaschen/TETRA-Packs/Glas/Dosen
  • Regenschirme (auch Knirpse)
  • Klapp- und Campingstühle, Hocker
  • Picknickkörbe/Kühlboxen
  • sonstige sperrige Gegenstände
  • Tiere
  • Megaphone/Vuvuzelas
  • Haarspray

Wortkünstler mit Spaßfaktor – Alligatoah in Berlin

Nachdem Alligatoah in der vergangenen Woche zwei Konzerte seiner aktuellen „Wie Zuhause Tour 2019“ aufgrund von Krankheit absagen musste, stand er am Freitag- und Samstagabend in der Berliner Max-Schmeling-Halle gleich für zwei Shows wieder fit auf der Bühne. Zum Glück!

Das neue Bühnenbild glich mit seinen verspielten Tapeten und dem 30er Jahre Charme dem Filmset vom „Grand Budapest Hotel“. Während die Band verteilt auf den Balkonen des Hotels „Kalliforniah“ besetzt wurde, nahmen Gitarrist und Klarinettist unten vor dem Hotel platz. Alligatoah selbstverständlich in deren Mitte. Alligatoah, mit bürgerlichem Namen Lukas Strobel und Fan verrückter Auftritte und Verkleidungen, trug an diesem Abend ein komplett gelbes Outfit, bestehend aus Frack, Pluderhose und Hut. Auch seine Musikerkollegen hatten sich farblich angepasst, sie alle trugen gelbe Bademäntel und Rappkollege BattleBoi Basti glänzte im gelben Pagenkostüm.

Von der ersten Sekunde an auf der Bühne, hatte der Deutschrapper, Sänger, DJ und Produzent seine Fans „im Griff“. Jubelschreie, Fanchöre und jede Menge glückliche Gesichter im Saal der Max-Schmeling-Halle. Und so lud Alligatoah die Besucher des Konzerts ein, diese besondere Nacht gemeinsam mit ihm in seinem Hotel zu verbringen. Die meiste Zeit glich die Liveshow einem unterhaltsamen Theaterstück. Wer Alligatoah und seine Shows kennt, der weiß natürlich, dass es nie langweilig wird. Da ließ sich der Schnautzbartträger mal in einer Mülltonne über die Bühne schieben, die Möbel vom „Hotel Kalliforniah“ wurden kurzerhand zerschmettert und es gab jede Menge theatralischer Moderationen zwischen den Songs. Dank der kurzweiligen Elemente und einem brillanten hin und her zwischen Alligaotah und Rapper Basti, gipfelte alles in einer witzig anzusehenden Show. Immer wieder veränderte sich das Bühnenbild, man befand sich in der Bar des Hotels, dann in einem der Hotelzimmer, aber auch mal auf der Baustelle davor. An jedem Ort wurde geblödet, gerappt, gesungen und natürlich konsequent Kritik an der Gesellschaft geübt –  und das alles mit erstaunlich viel Niveau.

Leider gab es seit Showbeginn einige technische Probleme mit dem Sound, was wirklich schade war – die Berliner Besucher aber nicht davon abhielt, lautstark all die bekannten Hits mitzusingen: Beim „Trauerfeierlied“, „Willst du (mit mir Drogen nehmen?)“, „Amnesie“, „Fick ihn doch“ und sogar beim Gastauftritt von Trailerpark-Kollege Timi Hendrix während des Songs  „Trostpreis“. Entsprechend ausgelassen war die Stimmung während des gesamten Abends. Vom Moshpit über Yogaübungen bis hin zu kitschigen Feuerzeugen in der Luft, war wirklich alles dabei. Der feine Herr Gatoah hat es in dem knapp zweistündigen Konzert wieder einmal bestens verstanden, die Menschen mit seiner Musik und seinen Texten gnadenlos zu unterhalten.

Danke an: Lara Schwenzer (Text)

Nach Schaffenspause wieder da – Black Eyed Peas in Berlin

Die Kunst sich neu zu erfinden, schafft nicht jede Band mit Leichtigkeit. Die Black Eyed Peas hingegen haben solch einen Wandel mehr als einmal perfekt hingelegt. Auch jetzt, acht Jahre nach langer Schaffenspause und ohne die ehemalige, beliebte Popsängerin Fergie an der Spitze, zeigt die US-Alternative-Hip-Hop-Band aus Los Angeles wie man’s macht. Auf aktueller Europatournee mit dem klangvollen Namen „Masters Of The Sun“ – passend zum nagelneuen, gleichnamigen Album (VÖ Oktober 2018) – spielen die Black Eyed Peas in Deutschland ingesamt drei Shows. Die Berliner Max-Schmeling-Halle steht dabei als letzte Konzert-Location auf dem Plan.

Bevor die Musikgruppe auf die Bühne kommt, wärmt erstmal ein DJ das Publikum auf Betriebstemperatur, danach verkürzt Sängerin India Love als Supportact im Vorprogramm die Wartezeit. Dann endlich kommen die sechsfachen Grammy-Sieger auf die Bühne, aber nicht allein. Den Black Eyed Peas hat sich die stimmgewaltige Sängerin Jessica Reynoso angeschlossen, die sich nun für sämtliche weiblichen Gesangs-Parts verantwortlich zeigt. Mit dem Hit „Let‘s Get It Started“ aus dem Jahr 2003 startet der Konzertabend in der Landeshauptstadt.

Die gesamte Show ist in mehrere Teile aufgegliedert, die durch zahlreiche Kostümwechsel, Zwischensequenzen und Ansagen mit politischen sowie auch überraschend persönlichen Themen einander übergeleitet werden. Musikalisch gibt es während der zweistündigen Show alles, was die Black Eyed Peas-Karriere hergibt, Oldschool-Hip-Hop, Funk und R’n’B, Popmusik und elektronische Beats. Das langjährige Trio aus William Adams (alias „will.i.am”), Allan Pineda Lindo (alias „apl.de.ap”) und Jaime Luis Gomez (alias „Taboo”) führt die Zuschauer zurück zu den Anfängen der Band, die sich seit jeher auf eine gute Live-Band anstatt auf einen DJ verlässt. Nach der Gründung 1989 und ihrer Umbenennung in die Black Eyed Peas im Jahre 1995, haben sie 2003 mit ihrem dritten Album „Elephunk“ und Hits wie „Shut Up“ oder „Where Is The Love“ auch in Deutschland richtig durchgestartet. Das letzte Studioalbum „The Beginning“ liegt acht Jahre zurück. Mit dem neuen Werk lassen BEP nach den ruhigen Jahren endlich wieder einen Knoten platzen, auch die neue Single „Get It“ haben sie im Gepäck.

Ein großartiges Cover von Beyoncé („Love On Top“) sowie je ein Soloauftritt für jedes Bandmitglied begeistern das Publikum. In der großen Halle, die leider auch nicht ganz gefüllt, ist kommt dennoch keine andauernde, ausgelassene Partystimmung auf. Die Black Eyed Peas und Sängerin Reynoso geben alles und an Superhits mangelt es an diesem Abend auch nicht.

Nickelback – Kanadas‘ Export-Rocker haben Spaß in Berlin

Eine lange Schlange hat sich vor der Max-Schmeling-Halle in Berlin an diesem Mittwoch Abend angesammelt, denn die Rockband Nickelback aus Kanada sind zu Besuch in der Hauptstadt. Mit im Gepäck haben sie den very special Guest Seether. Der Einlass geht recht zügig voran und die Menschenmasse wird schnell kleiner. Als Seether ihr Set eröffnen, ist die Halle noch sehr spärlich gefüllt, was für die Vorband nun nicht all zu unüblich ist. Allerdings füllt sie sich im Laufe des Abends auch nicht viel mehr, was schon ein wenig traurig ist. Seether kann nicht wirklich zum Publikum durchdringen und wirken eher als Rausschmeißer denn als ein Einheizer. Schade.

Als dann endlich Nickelback die Bühne betreten, bietet sich dem Publikum ein unfassbar gutes Bühnenbild. Die Lichtshow und alles drum herum ist genial arrangiert und aufeinander abgestimmt. Hut ab! Die Fans kreischen und klatschen und doch sind alle irgendwie etwas verhalten. Richtige Euphorie sieht anders aus. Ungewöhnlicherweise wird sogar auf den Oberrängen mehr getanzt als im Innenraum – der wirklich erschreckend leer geblieben ist. Der Wellenbrecher zwischen dem Innenraum und dem Front Of Stage tun ihr übriges, um dem Konzert von der Stimmung etwas zu nehmen. Zu wenig Leute vorne, zu wenige hinten und dazwischen klaffende Lücken. Doch Nickelback haben Bock und spielen ein ordentliches Set mit zahlreichen ihrer Hits. Sie holen sogar zwei Fans aus dem Publikum, die dann gemeinsam mit ihnen den Hit „Rockstar“ singen dürfen. Absolutes Highlight der Show ist auf jeden Fall Colin. Colin hielt ein Schild in der Hand auf dem stand, dass er gerne mit Nickelback „Animals“ auf der Gitarre spielen möchte. Gesagt, getan und schon steht Colin auf der Bühne! Als er das Wort an seinen in der Crowd stehenden Freund Tim wendet, gibt es kein halten mehr in der Max-Schmeling-Halle: „Fick dich Tim, du schuldest mir 2 Kisten Bier!“ und dann schmettert Colin gemeinsam mit Frontmann Chad Kroeger die Riffs zu „Animals“ nur so heraus – wirklich souverän. Es folgen noch ein paar gute Songs die ins Ohr gehen, eine kleine Zugabe gibt es auch und mit „Burn It to The Ground“ verabschiedeten sich die Kanadier von den Berliner Fans.

Kontra K in Berlin: Tourabschluss mit Auszeichnung

Es sind frostige -3 Grad in der Hauptstadt, der eisige Wind peitscht nur so am Eingang der Berliner Max-Schmeling-Halle vorbei. Doch das hindert keinen der hartgesotten Fans, sich bereits mehrere Stunden vor Einlass anzustellen. Wer in die erste Reihe will, muss ganz besonders heute, viel dafür in Kauf nehmen. Eingepackt in Rettungsdecken und mit sportlichen, kurzen Joggingrunden versuchen sie sich warm zu halten. Aber ob das so richtig funktioniert? Wahrscheinlich eher weniger.

SOLD-OUT-AWARD

Zeitgleich zum langersehnten Einlass fand im Backstage-Bereich eine Award-Übergabe an Kontra K statt. Auf seiner „Gute Nacht Tour“ hatte Kontra K bisher stets volles Haus. Würzburg ausverkauft, Bielefeld ausverkauft, Heidelberg ausverkauft, Kiel ausverkauft, Magdeburg ausverkauft, Chemnitz ausverkauft und selbstverständlich schaffte es der charismatische Rapper auch in der Heimatstadt Berlin für eine ausverkaufte Halle zu sorgen. In Summe machte das 76.192 verkaufte Tickets und wird zurecht mit einem Sold-Out-Award geehrt, der von der Vertreterin der Max-Schmeling-Halle Frau Sybil Franke (Geschäftsführung) überreicht wird. Eine ganz besondere Ehre für den leidenschaftlichen Boxer. Im Anschluss daran werden auch noch einige goldene Platten überreicht, denn nicht nur das Album „Gute Nacht“ ist mit gold ausgezeichnet worden, auch an die Single „Soldaten 2.0“ ist gold gegangen. Wir sagen herzlichen Glückwunsch!

RICO

Parallel zur Übergabe im Backstage füllte sich allmählich die Halle. Ein beständiger Strom an Menschen bahnte sich den Weg in den Innenraum, der ziemlich schnell rappelvoll war. Bei einem Durchschnittsalter von etwa 14 – 25 Jahren des Publikums war sofort klar, wieso Kontra K bereits um 20:15 Uhr die Bühne betritt. Doch zu erst darf Rico Depeka der Meute einheizen. Gut gelaunt gibt Rico in seinem knapp 30-minütigen Set einige seiner Lieder zum besten. Selbstverständlich sind die vorderen Reihen schon hier absolut textsicher, alle wippen und nicken sich für den anstehenden Abend warm.

KONTRA K

Und dann ist es endlich so weit. Das Licht geht aus, der Vorhang auf der Bühne wird mit einem Spot beleuchtet, die Silhouette von Maximilian Diehn kommt zum Vorschein und im Publikum herrscht absoluter Ausnahmezustand. Das Gekreische der Frauen übertönt fast die Musik und die unendlich vielen Handykameras starren gespannt auf die Bühne bis der Vorhang endlich fällt. Energiegeladen, gut gelaunt und natürlich gutaussehend stürmt Kontra K in Berlin die Bühne und liefert eine unglaubliche Performance. Für die zahlreichen weiblichen Fans zieht Kontra K natürlich wieder blank und rappt sich oberkörperfrei durch sein Set. Konfetti, Taschenlampen-Konzert und ein Gastauftritt von RAF Camora bilden einen ganz schön fetten Tour-Abschluss. Um es in den Worten der Fans zusammen zu fassen: Das war Abriss pur!

Hier könnt ihr Kontra K nochmal nochmal auf der Bühne in Berlin sehen:

https://www.instagram.com/p/BfmXo9Qg44Y/?taken-by=kontrak)

Casper mit Fatoni in der Max-Schmeling-Halle Berlin

Zahlreiche Casper-Anhänger strömen am Freitag-Abend in die Max-Schmeling-Halle in Berlin. Was besonders schnell auffällt: Ein überwiegend sehr, sehr junges Publikum gepaart mit wahrscheinlich vielen Eltern. Ein Grund dafür, wieso Casper bereits um 20:10 Uhr Stagetime hat, damit das Konzert für die jüngeren Zuschauer rechtzeitig zu Ende ist.

FATONI

Doch den Anfang macht erst einmal der Support-Act Rapper Fatoni. Auf einem ziemlich winzigen Teil der Bühne gibt der Rapper seine Hits zum Besten. Vereinzelt ist die erste Reihe auch hier bereits textsicher. Fatoni schafft es relativ gut das Publikum aufzuheizen und bringt Bewegung in die Halle. Alles in allem ein guter Auftritt für einen Support-Act.

CASPER

Und dann ist es so weit: Der berühmte weiße Vorhand mit Stacheldraht hängt, Bohemien Rhapsodie von Queen läuft und anschließend fällt endlich der Vorhang und Casper betritt die Bühne. Wildes Gekreische überall. Langsam kommt er die Rampe der Bühnenkonstruktion hinuntergelaufen während er „Alles ist erleuchtet“ singt. Kaum unten angekommen, geht’s richtig los. Benjamin Griffey legt mal wieder ordentlich Kilometer zurück auf der Bühne.

Mit einer Wahnsinns Power sprang und ran Casper wie gewohnt über die Bühne, damit auch ja kein Fan links oder rechts zu kurz kommt. Das Licht erlosch und zum Song „Sirenen“ performte Casper von einer schwebenden Plattform, die sich langsam Richtung Bühne bewegte. Was immer wieder auffällt: Die grandiose Lichtshow, die den Auftritt perfekt umspielt. Insgesamt ist das Bühnen-Setting ziemlich genial durchdacht. Glücklich und teilweise doch sichtlich erschöpft suchen sich die Fans ihren Weg nach Hause in die dunkle Nacht.

Blink-182 + A Day To Remember in Berlin

Die Menschen rennen draußen mit ihren Regenschirmen oder eben ohne durch den Regen. Die Hälfte der Stadt ist überflutet, einige Straßen dicht, aber die Menschen, die heute hier sind, haben ein Lächeln auf den Lippen. Blink-182 spielen heute in der Max-Schmeling-Halle und haben die US-Punk-Rocker von SWMRS und das Post-Hardcore-Quintett A Day To Remember mit dabei.

A day to Remember

Ohne überhaupt richtig losgelegt zuhaben, knallen A Day To Remember schon die ersten Konfetti-Schlangen in die Menge. Mit weichgespültem Metal-Core starten die fünf Floridaner auf die Meute steif nach vorn. Die Gitarren hängen tief, das Mikrofon weit im Gesicht, jetzt gibt’s auf die Fresse. Naja sie versuchen es. Mit großem Backdrop und blank polierten Gitarren versuchen ADTR das Publikum zu begeistern. Neben harten, selbstübertönenden Klängen, haben die Weichspüler auch Akustik-Songs in ihrem Repertoire. Zum Abschluss versuchen ADTR mit ihrem Dauerbrenner „The Downfall of us all“ noch einmal zu punkten und schießen erneut Konfetti in die Menge. So ist das mit den Hits, sollte man sich doch vorher überlegen, ob man den auch für immer spielen möchte.

[slide-gallery title=“‚A Day To Remember in der Max-Schmeling-Halle Berlin 2017″ ids=“28724,28723,28722,28725,28721″]
[ad adtype=“mobile_banner_2″]

Die Bühne ist umhüllt von Schall und Rauch. Die Schreie im Publikum verraten, das Blink-182 auf dem Vormarsch sind. Egal ob nun in Originalbesetzung oder mit Matt Skiba von Alkaline Trio an der Gitarre, die Jungs brauchen keine Warmspielzeit, es geht von Anfang an nach vorne und sie tun es auf die Blink-182-Art. Vergessen sollte man nicht, dass die alten Skate-Punker einige Hits in petto haben. Der Zuschauerraum ist dicht besiedelt mit alten und jungen Blink-Fans. Travis Barker sitzt erhöht vor seinen zwei Saitenspielern und scheppert auf sein Drum-Set. Mit Becken-Spielchen und einer beachtlichen Geschwindigkeit zeigt er, das trotz des Älterwerdens noch einiges möglich ist. Das Publikum hat Bock und lässt es sich nicht nehmen, lauter als die Band mitzusingen. Feuer und CO2 Kanonen lassen das Bühnenbild aufregend und lebendig wirken, heute fehlt nur leider das brennende „Fuck“ über der Bühne. Wer weiß, ist wahrscheinlich auf Dauer doch etwas zu heiß.

Solide verbraten die alten Hasen Hits wie „Feeling This“, „First Date“ oder „ I Miss You“ und springen auf der Bühne herum. Die Fans sind zu Frieden und genießen. Zum Abschied kommt dann noch mal Little Barker auf die Bühne und trommelt an Stelle seines Vaters. Travis Barker hat nach dem tragischen Flugzeugabsturz vor einigen Jahren, nicht mehr vor in ein Flugzeug zu steigen und ist daher mit einem Schiff samt seiner kompletten Familie nach Europa gereist. Die Halle bebt und die letzten Töne erklingen, es war ein Fest!

[slide-gallery title=“‚Blink-182 in der Max-Schmeling-Halle Berlin 2017″ ids=“28714,28706,28707,28713,28708,28711,28709,28710,28712,28718,28715,28717,28716,28719″]

Afraid of Heights-Tour 2016: Billy Talent in Berlin

Auf Gitarren, auf der Haut, durch die Boxen oder auf der Bühne, Billy Talent und ihr geliebtes Kanada. Die Veröffentlichung von dem aktuellen Album „ Afraid of Heights“ liegt schon ein paar Tage zurück, aber die Fans der Punkrocker sind heiß und wollen die neuen Stücke auch Live hören. Während vor den Konzerten Songs kanadischer Bands wie Alexisonfire durch die PA-Anlage gejagt werden, bereiten sich im Hintergrund die kanadischen Bands auf Berlin vor. Mit dabei sind heute „The Dirty Nil“ und „Monster Truck“.

THE DIRTY NIL

Aller Anfang ist schwer, auch wenn die drei Jungs von The Dirty Nil noch etwas verloren auf der großen Bühne wirken, machen sie einen verdammt guten Job. Er schreit nicht nur das Publikum an, er schreit auch während der Musik in sein Mikrofon. Mit einer großen Portion Punkrock im Blut und mit einem lauten Organ rastet der Kaugummi kauende Frontmann Luke Bentham zusammen mit seiner Combo völlig aus. JTM 45 an, Kabel rein, Les Paul Custom aufgedreht. Die Röhren des Klassikers aus dem Hause Marshall brüllen ihre letzten Reserven aus dem Gehäuse. Wie sagt man so schön „ der Ton, kommt aus den Fingern“.Harte Tempowechsel, rotziger Sound und arrogantes Selbstbewusstsein, ich bin Fan.

Bildergalerie: So war THE DIRTY NIL live

MONSTER TRUCK

Dicke Hose, fetter Sound und eine Menge A und O Töne. Rockt. Ohne große Worte zu verlieren, kommen Monster Truck aus Hamilton, ON auf die Bühne. Kraftvoll mit weicher Stimme, schreddern sie ihr Set runter. Monster Truck haben ihren Job sehr gut gemacht, die Halle ist warm gespielt.

Bildergalerie: So war MONSTER TRUCK live

BILLY TALENT

Pyro Show? Nein. Melancholisches Intro? Nein. Billy Talent fackeln nicht lange. „Devil in a Midnight Mass“. Die Halle ist außer sich, tobt, schreit und tanzt. Ein neues Album, ein neues Bühnenbild und eine Menge neuer Lichteffekten haben Billy Talent mit über den großen See geschleppt. Sparsam ist was anderes, als zweiter Song folgt „This Suffering“. Einiges möchte Frontsau Benjamin Kowalewicz los werden. „ Es sind in diesem Jahr viele Legenden von uns gegangen, „die Musikindustrie hat viele große Namen verloren, Prince, Bowie, Cohen“ dann legt er eine kurze Pause ein und „Lemmy“! Es gab ein paar böse Worte über Mr. Solarium Trump und etwas was der Band sehr am Herzen liegt, wovon sie selbst betroffen sind. Es geht um die Krankheit multiple Sklerose, an die der Schlagzeuger Aaron Solowoniuk erkrankt ist.

Sei wütend, sei angepisst, dass du Multiple Sklerose hast – und tu etwas!“ 
Aaron Solowoniuk / Billy Talent – (Quelle: http://www.fums-nrw.org)

Und genau das machen Billy Talent, von jedem verkauften Ticket geht 1 Dollar an diese Stiftung. Nach diesen Worten passiert etwas, womit niemand rechnet, Aaron Solowoniuk selbst kommt auf die Bühne um sich zu bedanken „am liebsten würde ich jeden von euch umarmen“. Gänsehautmoment. Er wurde heute Morgen eingeflogen.

Bildergalerie: So war BILLY TALENT live

Aber nun soll es weiter gehen, denn Billy Talent haben noch einige Lieder auf ihrem Zettel stehen, die die Schweißdrüsen in Wallungen bringen. „Leave Them All Behind“ „Pins and Needles“ „Surrender“ oder den Meilenstein „Red Flag“. Zum Ende von „Devil on my Shoulder“ verschwindet der angeschlagene Sänger kurz hinter die Bühne. Um dem Publikum noch mal den richtigen Blast zu verpassen, spielen die restlichen Band-Member erneut die Melodie, aber bei dem Betreten des Schlagzeug-Podestes stürzt Ian D’Sa ungünstig. Ich hoffe, es ist alles gut gegangen. Nach diesem atemberaubenden Set bedanken sich Billy Talent für die letzten Jahre in Deutschland, mit der Hoffnung des Wiedersehens im Festival-Sommer.

Danke an:
Christoph Eisenmenger (Basslord Pictures) für Bilder und Text