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Rolling Stone Beach 2021 Samstag: Der Abschied fällt schwer

Das norddeutsche Novemberwetter macht seinem Namen alle Ehre. Nieselregen bei „büschen Wind“ (ein bisschen Wind) lässt einen den Kragen höher schlagen und schnell in der Almhütte verschwinden. FKP Scorpio und Rolling Stone haben zur Talkrunde geladen. Wir erfahren, warum das Line-up in diesem Jahr überwiegend aus der „Hamburger Schule“ besteht. Klar, irgendwie logisch: Viele internationale Künstler halten sich noch mit Tourneeplänen zurück, weil die Pandemie noch nicht zu Ende ist. Besonders erschwerend kommen für britische Künstler noch die fehlenden Regelungen dank des Brexit hinzu. Für das nächste Jahr erhalten wir das Versprechen, dass es wieder internationaler wird.

Cassandra Jenkins

Anschließend verzaubert uns die New Yorkerin Cassandra Jenkins feenhaft mit sanftem Indierock im Baltic Festsaal. Die Zerbrechlichkeit und Poesie ihres Auftritts gehen unter die Haut.

flowerpornoes

Bei den Flowerpornoes im Zelt mag der Funke irgendwie nicht überspringen. Tom Liwa spielt zunächst den Beatles Song „Dear Prudence“ mit Maske, solo. Witzig, makaber. Das Konzert wirkt irgendwie falsch am Platz. Genau! Das ist es. Das Zelt ist einfach unpassend, denken wir. Eine kleinere Location wäre geeigneter gewesen.

Die sterne

Bei Die Sterne dagegen anschließend im Baltic Festsaal brennt die Hütte. Die Nummern „Der Palast ist leer“, „Du musst gar nix“ und „Sommer in der Stadt“ vom 2020er Album zünden. Natürlich kommen auch die Sterne-Klassiker wie „Universal Tellerwäscher“ und „Was hat dich bloß so ruiniert“ zum Vortrag!

sophie hunger

Sophie Hunger liefert im Zelt mit ihrer Band gewohnt Experimentierfreudiges, Jazziges. Die starken Synthie-Töne der Band erreichen die Zuschauer. Die Sängerin ist ganz in ihrem Musik-Circle. Der Sound ist unfassbar definiert und eng beieinander gemischt, kein Instrument sticht heraus oder geht unter. Das hätte eigentlich fast Sitzkonzertformat.

kat frankie

Die australische Singer-Songwriterin Kat Frankie, die seit 2004 in Berlin lebt, fasziniert in Clubkonzert-Atmosphäre den Baltic Festsaal. Kat Frankie singt eingängige Melodien mit einer Stimme, die so klar und zugleich aufregend rätselhaft ist, so beeindruckend reif und zugleich, dass sie einem schon nach der ersten Strophe nicht mehr aus dem Kopf gehen will. Sie singt von Liebe und um dem Leiden an eben dieser, vor allem aber über die Freude am Lieben.

The Undertones

Danach geht es für uns zu den irischen Punk-Urgesteinen The Undertones, hier wird den Zuschauern im Zelt musikalisch „in den Hintern getreten“! Paul McLoone, als Nachfolger des legendären Feargal Sharkey macht seine Sache bestens. Was für eine Rampensau! Wir brüllen „Teenage Kicks“ und schwelgen in vergangenen Zeiten …

kadavar

Kadavar, die Berliner 70th Retro-Rocker, haben uns schon so einige Male begeistert und sind abgesehen von ihrer herausragenden Performance bestimmt die lauteste Band des Festivals. Wir unterhalten uns beim Soundcheck mit ein paar eingefleischten Fans und hören von mehreren Seiten, dass ihnen das diesjährige Festival zu wenig rocklastig war. Kadavar versöhnt uns dann und gibt uns ordentlich auf die Ohren. Tief eingetaucht in rot-gelbes Schummerlicht zelebrieren sie die 70er Jahre mit Perfektion!

tocotronic

Mit Tocotronic, die ihre Jugend und Anfangszeit mit ihrem Konzert feiern, neigt sich das Festival im Zelt dem Ende. „The Hamburg Years“ stehen auf dem Set. Also Songs, bis 2003. Klassiker wie “Freiburg” und “Drüben auf dem Hügel”, “Michael Ende, du hast mein Leben zerstört” und “Ich verabscheue euch wegen eurer Kleinkunst zutiefst”, “Let There Be Rock”, This Boy Is Tocotronic” und “Neues vom Trickser”. Treue Tocotronic-Fans sind einfach hin und weg. „Jugend ohne Gott gegen Faschismus“ und „Ich tauche auf“ sind  der Vorgeschmack auf das im Januar erscheinende neue Album “Nie wieder Krieg”.

Das Konzert und damit auch das Rolling Stone Beach 2021 enden mit Tocotronics Song “Letztes Jahr im Sommer”. Wir stolpern in unser Hotel und schauen schon einmal in den Kalender: Rolling Stone Beach, wir kommen wieder am 11. und 12. November 2022!

Rolling Stone Beach 2022: Tickets + Infos

http://100.75.162.32:8080/db/festivals/rolling-stone-beach-2022/

Kadavar mit Monolord in Rostock

Die 2010 gegründete Berliner Stoner/Psychedelic Band „Kadavar“ gab ihr zweites Konzert in Rostock. Der Saal im Peter-Weiss-Haus ist nahezu ausverkauft. Die schwedische Doom-Metal Band Monolord heizt brachial in feinster Düsternis ein. Zu sehen ist kaum etwas. Die Bühne ist extrem spärlich beleuchtet. Das passt zu den leidenschaftlich doomenden drei Schweden. Dem Publikum gefällt’s. Die ersten heads werden gebangt.

Das erste Konzert in Rostock gaben Kadavar 2014 in derselben Location. Damals mit erst 2 Scheiben im Gepäck, bauen die enorm fleißig weltweit tourenden Musiker den Gig auf einem Querschnitt ihrer mittlerweile 4 Alben auf. Die Zuschauerzahl hat sich zum letzten Konzert mindestens verdoppelt und es ist klar zu merken, dass Kadavar sich eine Fangemeinde erspielt haben. Textsicherheit inklusive. Es dauert nicht lange, bis nicht nur die Haare von Christoph „Tiger“ Bartelt fliegen. Rostocks Headbanger sind versammelt und feiern ein Fest. Gewohnt, ohne viele Worte, zieht das Trio das 1,5 stündige Programm durch. Etwas ungewohnt ist die „Doomlightshow“ des support, die kurzerhand beibehalten wird. So ist Kadavar deutlich mehr zu hören als zu sehen. Egal, außer mich als Fotografen stört das an diesem Abend sicher niemanden.

So war das Summer Breeze 2018: Samstag

Und ehe man sich versieht, sitzt man schon mit dem letzten morgendlichen Wodka-E vor dem Zelt und fragt sich, wo die Zeit geblieben ist. Es fühlt sich schon etwas komisch an, wenn um einen Rum schon die ersten Zelte abgebaut werden, schließlich steht heute noch so viel an. Die Sonne befürwortet zumindest alles. Die steht hoch über uns und der regen will uns heute auch nicht noch einmal die Ehre erweisen. Also was hindert uns daran langsam zur Bühne zu schlendern?

Parasite Inc.

Parasite Inc. haben in den letzten Tagen einiges an Werbung auf dem Infield betrieben. Sicherlich auch diesem ist es zuzuschreiben, dass es schon recht voll ist vor der Bühne. Die Melodic-Death-Metal-Band meldet sich mit einem neuen Album zurück, nach immerhin fünf Jahren. Entsprechend gemischt ist auch die Setlist. Sowohl alte als auch neue Songs kommen beim Publikum gut an, welches sich dazu gleich für den Tag warm macht und schon ordentlich mit dem Kopf schüttelt. Für den Titeltrack des neuen Albums, „Dead or Alive“, holt die Band sich noch Johnny von Soulbound auf die Bühne, welcher die Clean Vocals übernimmt.

Betraying the Martyrs

Weiter geht das Programm zum Wachwerden mit Betraying the Martyrs. Die Band muss sich zwar mit weniger Publikum zufrieden geben, füllt mit Deathcore aber auch eher eine Nische aus. Die Stimmung ist dennoch super und so dauert es nicht lange bis sich viele große Pits bilden. Auch wenn die Band viele normale musikalische Einflüsse aufweist, mit harten Riffs und dem ständigen Wechsel zwischen Gutturalen und cleanen Vocals, hebt sich dieser durch die Verwendung eine Keyboards nochmal etwas ab, was den Auftritt aber keineswegs abwertet.

Carnifex

Klassischeren Deathcore, mit Melodic-Death-Elementen, gibt es im Anschluss mit Carnifex. Die Band ist zwar eine der großen in der Szene, muss sich aber, wie auch Betraying the Martyrs, mit einem übersichtlichen Publikum zufriedengeben. Stimmung machen die Jungs dennoch, so entstehen auch hier viele große Pits. Inzwischen steht die Sonne aber wieder hoch über uns, sodass der begrenzte Schatten auf dem Infield dicht besiedelt ist. Wer keinen Platz findet, liegt dann teilweise in der Sonne und moshed von da aus. So bildet sich auch ein kleiner liegender Pit. Jetzt hat man wirklich alles gesehen, oder?

Napoleon

Auf der T-Stage gibt es währenddessen Napoleon auf die Ohren. Die Metalcore-Formation ist zwar noch nicht lange im Geschäft, hat aber dennoch ein unverwechselbares Klangbild. Vor der Stage ist zwar auch hier noch nicht viel los, die Stimmung leidet aber dennoch nicht. Die ersten Pits lassen nicht lange, ebenso die ersten Crowdsurfer, welche die Security auf die erste Probe des Tages stellen.

Bannkreis

Bannkreis sind zwar erst seit 2017 zusammen unterwegs, aber dennoch schon lange ein eingespieltes Team. Bis auf Frontfrau Johanna Krins sind alle weiteren Mitglieder aus der Folk-Metal-Band Subway To Sally. Auch musikalisch lässt sich die Band sehr Subway To Sally zuordnen, da ist es kein Zufall, dass “Bannkreis” auch ein Albumtitel der früheren Werke von Subway ist. Musikalisch sind beide sehr ähnlich, was gerade viele ältere Fans von Subway vor die Bühne locken kann. Entsprechendes Feiern und Tanzen mit eingeschlossen.

Einherjer

Einherjer fackeln nicht lange Rum. Ohne Intro kommen die Norweger auf die Bühne und spielen einen Klassiker nach dem anderen. Auch ein Song des im September erscheinenden Albums ist mit dabei. Wie es sich für Viking-Metal gehört, finden immer wieder die Hörner des Publikums ihren weg in die Luft. Sonst ist die Stimmung recht durchwachsen, kann gegen Ende mit den Songs „Alu Alu Laukar“ mit einem mit sing Part und „Far Far North“ nochmal angehoben werden.

Orange Goblin

Mit ihrem wilden Mix aus den Stilen DER Klassiker, Dosenbier und einem Schuss Jack Daniels geben Orange Goblin sich zum ersten Mal die Ehre auf dem Summer Breeze. Die leichten technischen Probleme halten Frontsänger Ben Ward nicht davon ab zwischen den Songs ins Schwelgen darüber zu kommen, wie perfekt hier doch alles ist. Sichtlich begeistert ist nicht nur die Band, sondern auch das Publikum und so gehen nach Ende des Sets eine zutiefst Zufrieden dreinblickende Orange Goblin von der Bühne und entlassen begeistere Metaller in den späten Nachmittag.

Phil Campbell & The Bastard Sons

Auch heute wird der Nachmittag mit ordentlich Rock ‘n‘ Roll gefeiert. Phil Campbell & The Bastard Sons haben jedoch, das Problem, welches auch Danko Jones am Vortag hatte. Es ist nicht viel los vor der Bühne. Stimmung gibt es dennoch reichlich und so wird getanzt und, wenn möglich, sein Haar im Takt geschwungen. Dennoch ein beachtlicher Auftritt, wenn man beachtet, dass die Band erst im Januar ihr debut Album herausgebracht hat.

Info + Tickets Summer Breeze 2019

Summer Breeze 2019 / Summer Breeze Open Air 2019

So war das Hellfest Open Air 2018 am Sonntag

Letzter Tag, wir werden von unseren französischen Nachbarn zum Barbecue eingeladen, trinken zusammen Wein und werden darüber aufgeklärt, dass das Hellfest bei weitem das beste französische Festival ist. Nicht zuletzt, weil die Altersmischung sehr ausgewogen durch die Generationen verläuft. Das war uns in den letzten Tagen ebenfalls angenehm aufgefallen.

Wir starten mit den schwedischen Arch Enemy in den Tag, die mit ihrer charismatischen kanadischen Frontfrau Alissa White-Gluz und deren gutturalem Gesang jeglichen aufkommenden Endfestival-Abschiedsschmerz einfach wegfegt. Baroness, die Prog-Metaler aus Georgia treten auf der Valley Stage mit einem ungewöhnlichen, weil akustischen, Set auf. Wegen einer akuten Erkrankung des Schlagzeugers wurde diese Entscheidung gefällt und die Begeisterung der Fans über die teilweise sehr emotional interpretierten songs, gibt der Band recht.

Die Headliner Iron Maiden lassen wir zu Gunsten der Berliner Kadavar ausfallen. Irgendwo zwischen Stoner- und Psychedelic Rock hat sich das Trio mit ihren originalen 70th Instrumenten seit ihrer Gründung 2010 eine feste Fanbase erspielt. Immer wieder eine Freude, den leidenschaftlichen Jungs zuzusehen und zuzuhören.

Anschließend lassen wir uns mit der lauen abendlichen Sommerbrise über das Gelände treiben und stellen immer wieder fest, dass man Kronenbourg Bier gut gekühlt sehr gut genießen kann. Wir stellen unsere Klappstühle vor die Mainstage 2 und lassen uns von Marilyn Manson bestimmt 25 x als Motherfucker beschimpfen. Manson ist gewohnt schräg drauf, schmeißt sein Mikrofon nach jedem zweiten song irgendwo auf die Bühne, die anschließend minutenlang im dunkeln liegt. Mehrmals vermuten wir, dass die show zu Ende ist, aber irgendwann geht’s dann doch weiter. Für die letzten Songs beordert Manson vier Mädels aus dem Publikum auf die Bühne, wo sie dann „oben ohne“ um ihn herumhüpfen dürfen. Strange …

Wir radeln durch die Nacht und ziehen Fazit über unser Abenteuer Hellfest 2018:
1. Seeehr weit weg für Norddeutsche
2. Kostspielig (z.B. wegen Benzin, Maut)
3. Großartiges Festivalgelände
4. Großartiges Line-up
5. Perfektes Timing im Ablauf der Konzerte
6. Sehr detaillierte Bühnengestaltung (und eine gute Sicht auf die Bühnen)
7. Beispielhafte Freundlichkeit und Achtsamkeit unter den Gästen
PRÄDIKAT: Absolut empfehlenswert! Nicht nur für Metalheads!

Infos + Tickets Hellfest Open Air 2019

Hellfest 2019 / Hellfest Open Air 2019

Rockharz Open Air 2017 – Alles auf Anfang

Bei absolutem Kaiserwetter startete das Rockharz Open Air 2017 am Fuße der Teufelsmauer. Wohl dem, der bereits am Dienstag angereist ist – es war am Mittwochmittag bereits brechend voll. Das Festivals war ausverkauft und man merkte es deutlich am Strom der Besuchern. In gewohnter Zuverlässigkeit, wurden die zahllosen Gäste auf den Camp-Ground gelotst. Es war wirklich erstaunlich, wie viele Leute ab der ersten Band vor der Bühne standen.

Rockharz Open Air 2017: der mittwoch

Kryptos aus Indien gaben sich die Ehre und ballerten ein Brett in die Menge, das es in sich hatte. Der exotische Opener brachte mit dem ersten Song die Menge zum toben und ließ kein Stein auf dem anderen. Bloodbound waren als nächstes dran. Schwedischer Power Metal der Superlative der stark an eine gewisse Band mit einem Hammer erinnert, aber es war auf alle Fälle ein richtiger Faustschlag und für einen Mittwoch ein gelungener Einstand. Jetzt kam was für die Hogwarts Fans – Serious Black betrat die Bühne und ließ alle Herzen der klassischen Heavy Metal-Fans höher schlagen. Ein Set, das zwischen Ohrwurm und imposanten Gitarrensoli tendierte und wirklich keine Wünsche offen ließ. Was bei den Musikern auch nicht wirklich verwunderlich war.

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Rockharz open air 2018 Tickets + Infos:

Rockharz Open Air 2018 / Rockharz 2018 / RHZ 2018

Nun war ein gern gesehener Gast an der Reihe – Stahlmann aus Göttingen verzückten die zahlreichen Fans der NDH und das diesmal OHNE Schminke (was für alle etwas komisch war). Aber nichts desto trotz war es eine gelungene Show der Silberlinge. Beste Neue Deutsche Härte, die mit ordentlich viel Metal aufbereitet ist. So und nicht anders muss das! Jetzt war es Zeit für Ohrwürmer, Chorgesang und ganz viel Melodie – die Rede kann nur von Orden Ogan sein. Die stets gut aufgestellten Musiker aus NRW überzeugten mit allem, was geht. Das Resultat war ein völlig volles Infield. Es war so brechend voll, dass man sich kaum bewegen konnte. In vielerlei Hinsicht bewiesen die Musiker, warum sie in den letzten Jahren stets größer und bekannter wurden. In allen Punkten hatte man eine Show von absolut fähigen Musikern und Entertainern.

DIRKSCHNEIDER

Den Abschluss am ersten Tag machte kein geringerer als Dirkschneider, den die meisten Leute eher mit U.D.O. oder Accept in Verbindung bringen. Auf alle Fälle demonstrierte der muntere Sänger, das Alter kein Synoym für müde oder langsam sein muss. Er trat de facto das Gaspedal komplett durch und feierte eine einzige Heavy Metal-Party. Die Fans waren mehr als nur begeistert und die Musiker hatten richtig Spaß vor tausenden Leuten zu spielen. Alles in allem war der erste Tag (mit Bands) auf dem Rockharz 2017 ein voller Erfolg!

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Maifeld Derby 2016 – Tag 2: Das ging ab am Samstag

Das Wetter zeigte sich auch am zweiten Tag des Maifeld Derbys gnädig – lange sonnige Phasen mit blauen Himmel waren von nur einigen wenigen, wenn auch sehr starken, Schauern geprägt. Perfekt also um Bands wie Minor Victories, Kadavar, Augustines und James Blake (und viele mehr!) live in Action zu sehen.

Hier gehts lang zum Bericht: Maifeld Derby 2016 – Tag 1: Das ging ab am Freitag
Hier gehts lang zum Bericht: Maifeld Derby 2016 – Tag 3: Das ging ab am Sonntag

Bildergalerie: So war das MAIFELD DERBY 2016

Während L’Aupaire und Drangsal den Nachmittag beanspruchten, versüßten Minor Victories den frühen Abend des Maifeld Derbys. Die Gruppe bestehend aus Mitgliedern der Editors, Mogwai und Slowdive verzauberten ein gebanntes Palastzelt. Rund um Sängerin Rachel Goswell zeigte die Band ein sphärisch anmutendes Set mit Post-Rock Einflüssen.

Bildergalerie: So war MINOR VICTORIES live

Mit langen, wehenden Mähnen ging es hingegen bei Kadavar auf der Fackelbühne zu. Die drei Retro-Rocker aus – wer hätte es gedacht – Deutschland mischen verschiedene Elemente des 70s Rock’n’Roll. Perfekt fürs Festival!

Bildergalerie: So war KADAVAR live

Anschließend zeigten Explosions In The Sky mit beeindruckender Licht-Show und komplexen Klanggeweben, dass Post-Rock nicht immer mit Gesang verbunden sein muss. Die US-amerikanische Band fügt sich somit ideal in die Riege der Bands auf dem Maifeld Derby ein.

Bildergalerie: So war EXPLOSION IN THE SKY live

Mit dem beginnenden Sonnenuntergang spielte das Trio Augustines spielte ein energiegeladenes Set mit leichtem Nieselregen. Die Fans waren trotzdem bei der Sache! Oft als Folk-Rock bezeichnet sind Augustines sicher eine Band, deren Musik wie für Festivals gemacht ist – laut und mitreißend.

Bildergalerie: So war AUGUSTINES live

Den ruhigen Abschluss des zweiten Maifeld Derby Tages bot der Headliner James Blake. Der Brite trat samt Schlagzeug und Gitarristen auf und entführte in seine melancholischen Welten aus elektronischen Klängen und einer Stimme, die im Ohr bleibt.

Bildergalerie: So war JAMES BLAKE live

Danke an: 
Anna-Maria Langer für Bilder und Text