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Kraftvoller Metalcore lässt Menge ausflippen: We Came As Romans in Köln

We Came As Romans waren lange nicht in Deutschland. Ich habe die Band das letzte Mal vor gut 5 Jahren im Rahmen des Impericon-Festivals in Leipzig gesehen. Seitdem ist viel passiert. Kyle Pavone, der Clean Vocalist, starb nur wenige Monate später. Die Band musste sich neu sortieren und schon bald stand der Entschluss fest, dass niemand Kyle ersetzen kann und soll. Dave Stephens, bisher als Shouter in Erscheinung getreten, übernimmt seitdem alle Parts am Mikrofon. Die fünf US-Amerikaner nahmen sich viel Zeit, sortierten sich neu und veröffentlichten im letzten Jahr ihr Album „Darkbloom“, ganze 5 Jahre nach dem letzten Longplayer. Das Album überzeugt und umso gespannter war ich nun, was mich an dem Abend des 24. Mai im ausverkauften Luxor in Köln erwarten sollte.

SeeYouSpaceCowboy

Doch zuerst eröffnen SeeYouSpaceCowboy – eine aufstrebende Post-Hardcore-Band aus Kalifornien – die Show. Die Band, die ihren Stil selbst als “Sasscore” bezeichnet, existiert seit gut 7 Jahren. Mit geballter Frauenpower bearbeitet Frontfrau Connie Sgarbossa das Mikrofon. Das Konzert ist voller Energie, aggressiven Gitarrenriffs und wilden Schreien, leider scheint sich diese aber nicht so recht aufs Publikum übertragen zu wollen, auch wenn es dann gegen Ende doch noch einen Circlepit gibt.

Caskets

Ganz anders sieht es dann schon bei den Caskets aus England aus. Caskets ist eine aufstrebende Metalcore-Band, die mit ihrer intensiven Musik und tiefgehenden Texten die Aufmerksamkeit der Szene auf sich zieht. Gut 40 Minuten lang wärmen sie das Kölner Publikum ordentlich auf. Mit ihrem kraftvollen Sound und eingängigen Melodien verbindet Caskets gekonnt harte Riffs mit atmosphärischen Elementen, wodurch sie eine einzigartige und fesselnde Klanglandschaft schaffen. “Signs”, eine Single ihrer ersten EP, durfte dabei nicht fehlen.

We Came As Romans

Kurz vor 22 Uhr betreten We Came As Romans die Bühne und starten direkt mit dem Brett “Daggers”. Die 5 US-Amerikaner spielen viele Stücke vom neuen Album, wobei das Publikum bereits wohlwollend und textsicher unterstützt. Etwas später dürfen die Fans live über ihr Telefon abstimmen, ob sie lieber “Hope” oder “Fade Away” im Laufe des Abends hören möchten. Der erste Track gewinnt später. Die Stimmung ist fantastisch und viele Fans freuen sich auch über ein paar wenige ältere Nummern, wie beispielsweise den Titeltrack vom Erfolgsalbum “Tracing Back Roots”. Hier überzeugt Dave mit den Gesangsparts und man merkt, dass er absolut in diese Rolle gewachsen ist.

Nach einer Stunde ist das Konzert vorbei und viele hoffen, dass die Band ihr Versprechen, bald wieder nach Deutschland zu kommen, auch einlöst. Besser hätte man diesen Mittwochabend nicht verbringen können.

Setlist – We Came As Romans in Köln 2023

1. Daggers
2. Golden
3. The Anchor
4. Lost In The Moment
5. Wasted Age
6. Cold Like War
7. Tracing Back Roots
8. Hope
9. Learning To Survive
10. Doublespeak
11. Plagued
12. Darkbloom
13. Black Hole

Voll auf die Zwölf beim Impericon Festival 2018 in Leipzig

Am letzten April-Wochenende fand auf dem Leipziger Messegelände das diesjährige Impericon Festival 2018 statt. Ganze 20 Bands waren beim dem eintägigen Metalcore-Event angesagt, dazu gab es vier Signing Sessions sowie zwei Acoustic Sets. Zusätzlich hatten die Besucher die Chance, sich im Innenhof beim Karaoke auszutoben, was durch das fast durchgehende Superwetter auch intensiv genutzt wurde. Los ging es bereits um kurz vor halb elf in der Früh und zwar mit Black Tooth Scares aus Leipzig und The Plot In You aus Hancock County (USA).

POLARIS + BOSTON MANOR

Als Polaris etwa eine Stunde später mit ihrem Set begannen, war die Messehalle noch immer nicht sehr voll. Für eine halbe Stunde spielten die fünf Jungs aus Sydney (Australien) vor allem Songs ihres letzten Albums „The Mortal Coil“. Sänger Jamie Hails erkundigte sich beim Publikum danach, wie es den Fans an diesem Morgen geht und bekam eine jubelnde, positive Antwort. Trotz der frühen Stunde gaben Polaris alles, um die Fans anzuheizen und betonten, dass das Impericon Festival 2018 eines der verrücktesten Festivals für sie ist. Nach wenigen Songs verabschiedeten sich die Australier mit einem „Dankeschön“ von der Bühne.

Kurz darauf begannen auch schon Boston Manor mit ihrer Show. Sänger Henry Cox verkündete seine Freude darüber, wieder zurück in Deutschland zu sein und begann das Set mit dem Song „Burn You Up“ von der aktuellen Scheibe „Be Nothing“. Eine halbe Stunde spendierten die fünf Jungs aus Blackpool (UK) alles, was Stimme und Musikinstrumente hergaben und forderten das Publikum zum Mitsingen und Mitfeiern auf.

NOVELISTS + RINGS OF SATURN

Dicht darauf folgten Novelists aus Frankreich und sie wählten zum Einstiege ihren Hit „L’appel Du Vide“ vom aktuellen Album „Noir“. Sänger Matteo Gelsomino fasste mit „You guys want heavy songs in Germany“ die Musikvorlieben des Publikums zusammen und bedankte sich mit „Thank you for being a family today“ für die großartige Atmosphäre in der mittlerweile stärker gefüllten Halle. Bei ihrem letzten Lied rief die Band das Publikum dazu auf, die Handylichter anzuschalten und den besonderen Moment zu genießen.

Mit Rings of Saturn kam zur Mittagszeit und dicht auf den Versen der Novelists eine Band auf die Bühne, die mit ihrem Death-Metal ein extrem hartes, musikalisches Programm lieferte. Die vier Musiker aus Dublin (USA) brachten die Fans in den ersten Reihen zum Headbangen und verleiteten einige Besucher zum ersten Schub des Crowdsurfens. Die tiefen Growls und harten Gitarrenriffs ließen die Stimmung weiter nach oben ansteigen.

obey the brave + knocked loose

Kurz vor 14:00 Uhr starteten Obey The Brave mit ihrem Auftritt und Sänger Alex Erian bedankte sich mit „Your are fucking insane“ beim feiernden Publikum. Eine halbe Stunde lieferten die fünf aus Montreal (Kanada) eine energiegeladene und abwechslungsreiche Show und die Fans gaben dafür auch auch Dank zurück, mit Crowdsurfen und Sing-A-Longs. Knocked Loose aus Kentucky (USA) gingen nach Obey The Brave in die Startlöcher und Sänger Bryan Garris lieferte einen kraftvollen und derben Einstieg in die Show. Die Besucher tanzten und genossen die kraftvollen Songs.

we came as romans

Viereinhalb Stunden nach Festivalstart begrüßten We Came As Romans ihre Fans, eine Band, die bereits mehrmals auf dem Impericon Festival zu Gast war. Gleich als zweites Lied spielten die sechs Jungs aus Michigan (USA) ihren Hit „Cold Like War“ vom aktuellen gleichnamigen Album. Das Publikum unterstützte die Show mit Sing-A-Longs und Sänger David Stephens bedankte sich mit „It’s awesome to be back in Germany“. Am Ende ihres Sets brachte die Band die Stimmung mit zwei älteren Songs auf den Höhepunkt ihres Auftritts. Später am Tag konnten die Fans We Came As Romans auch noch bei der Signing Session hautnah erleben. Parallel zur Show von We Came As Romans sollte im Innenhof das Acoustic Set von Silverstein stattfinden, was leider abgesagt werden musste, da Sänger Shane Told mit Stimmproblemen zu kämpfen hatte und stattdessen seine Stimme für den Auftritt am Abend schonen wollte.

alazka

Nach We Came As Romans eröffneten die Jungs von Alazka ihre Darbietung mit dem Song „Ghosts“ von ihrem Debütalbum „Phoenix“. Die Sänger Tobias Rische und Kassim Auale sowie der Rest der Band spielten einen einwandfreien Auftritt auf ihrem ersten Impericon Festival. Nachdem das Publikum bei „Ghosts“ zuerst Platz nehmen sollte und auf Kommando aufsprang, stellten Alazka einen neuen Song vor. Zu „Everything“ lud die Band aus Recklinghausen zum Mitsingen ein und bekam reichlich Unterstützung aus dem Publikum. Als nächstes gab es ein halbstündiges Set der Band Attila aus Atlanta (USA) zu sehen, bei dem Sänger Chris Fronzak und seine drei weiteren Bandkollegen eine energiegeladene Show ablieferten.

any given day + lionheart

Um 16:45 Uhr übernahmen Any Given Day die Bühne und stiegen beim zweiten Song „Ignite the light“ kraftvoll mit einer Wall of Death in ihr Set. Sänger Dennis Diehl erinnerte vorher noch mit „Wer auf den Arsch fällt, wird aufgehoben“ daran, dass es hier um ein Miteinander statt ein Gegeneinander geht. Es folgten weitere Songs vom aktuellen Album „Everlasting“ und die Stimmung stieg immer weiter an.

Danach legten sich Lionheart aus Oakland (Kalifornien) in Zeug und eröffneten ihren Auftritt mit dem Song „Welcome to the Westcoast“. Die Fans unterstützten die Band lautstark und surfen über den Köpfen der Massen durch die Halle. Nach 30 Minuten geballter Power verabschiedeten sich Sänger Rob Watson und seine Band und machten die Bühne für die folgenden Acts frei.

Zeitgleich zu Lionheart performten Boysetsfire ihr Acoustic Set im Innenhof und überzeugten durch sanfte Töne und klare Vocals. Der einsetzende leichte Nieselregen konnte die gute Stimmung allerdings nicht trüben und die Fans genossen die Songs unter freiem Himmel.

bury tomorrow + SILVERSTEIN

Drinnen ging es kurz darauf mit Bury Tomorrow weiter, die ihre Show mit einem langen Scream von Sänger Jason Cameron eröffneten. Die fünf Jungs aus Southampton (UK) füllten ihre 30 Minuten auf der Bühne mit viel Energie und Herzblut. Die aufgeheizte Zuschauermeute unterstützte den Auftritt hervorragend und Sänger Jason bedankte sich dafür, dass an diesem Abend alle zu einer großen glücklichen Familie gehören und dieselbe Leidenschaft für Musik teilen.

Es folgten Silverstein auf der Bühne und sie begeisterten das Publikum mit einem Mix aus älteren und neueren Liedern. Sänger Shane Told gab trotz angeschlagener Stimme alles und erkundigte sich beim Publikum mit „Are you having a good day so far?“ sowie „Have you moshed your face off?“ nach dessen Befinden. Die Fans jubelten der fünfköpfigen Band aus Burlington (Kanada) zu und saugten jedes Lied förmlich auf.

comeback kid + neaera

Nach Silverstein waren Comeback Kid an der Reihe und versorgten die Fans mit 35 Minuten voll feinstem Hardcore-Punk. Sänger Andrew Neufeld suchte die Nähe zu seinen Fans und bedankte sich für den Support für Comeback Kid und alle anderen Bands an diesem Tag. Die fünf Musiker aus Winnipeg (Kanada) heizten dem Publikum gehörig ein und spielten unter anderem den Song „Wasted Arrows“ vom vorletzten Album „Die Knowing“.

Die folgende Band wurde vom Publikum bereits sehnsüchtig erwartet und mit Neaera-Rufen empfangen. Für das Impericon-Festival meldeten sich die fünf Musiker aus Münster zurück, welche 2015 die Auflösung der Band verkündet hatten. Sänger Benny Hilleke hatte sichtlich Spaß am Auftritt und suchte stets die Nähe zu den Fans. Der Klassiker Ours Is The Storm vom letzten gleichnamigen Album brachte die Menge zum Kochen und auch Sänger Benny konnte die Stimmung nur mit „Leck mich am Arsch, oh man Leipzig“ zusammenfassen. Das 45-minütige Set war voller Energie und wurde von den Zuschauern mit einer Wall Of Death und Crowdsurfing ausgelassen gefeiert.

eskimo callboy

Im Anschluss übernahmen Eskimo Callboy die Bühne und spannten ihre Fans mit einem etwas längeren Intro auf die Folter. Mit einem Regen aus silbernen Konfetti starteten die sechs Musiker aus Castrop-Rauxel in ihren Auftritt und untermalten ihre weitere Bühnenshow mit Nebelfontänen. Für Eskimo Callboy war es laut der Band das erste Festival im Jahr 2018 und sie erinnerten sich an ihr erstes großes Festival, welches sie 2011 ebenfalls in Leipzig spielten. Die Sänger Sebastian Biesler und Kevin Ratajczak freuten sich, zurück zu sein und fassten mit „Heilige Scheiße seid ihr geil“ die Atmosphäre in der Messehalle zusammen. Den ganzen Tag hatten sie auf ihren Auftritt gewartet und das Publikum feierte diesen gebührend.

boysetsfire

Der vorletzte Act dieses Abends begann 21:30. Boysetsfire absolvierten nun, nach dem Acoustic Set am Nachmittag, ihren zweiten Auftritt. Die Stimmung war bereits kurz vorm Höhepunkt angekommen und vor der Bühne hatte sich eine große Zuschauermenge angesammelt. Sänger Nathan Gray gestand, dass er nicht der Typ sei, der das Publikum lauthals zum Partymachen anfeuert, sondern dass er die Fans lieber mit einem „Hi how are you“ begrüßt. Die Stimmung vor der Bühne war bereits sehr gut und auch Sänger Nathan lobte das gute Gemeinschaftsgefühl der Fans. Während des Sets tanzten und sangen diese ausgelassen zu Liedern wie One Match und drückten ihre Begeisterung mit Boysetsfire-Rufen, sowie Sing-A-Longs aus.

heaven shall burn

Mit Heaven Shall Burn betrat kurz nach 22:30 die letzte Band des Tages die Bühne. Die Spannung im Publikum war zum Greifen nah und wurde mit Scooters Hit One (Always Hardcore) vor der Show etwas aufgelockert. Mit dem Erleuchten der Bühne betraten Sänger Marcus Bischoff und seine vier Bandkollegen diese und eröffneten die Show unter anderem mit dem Klassiker The Weapon They Fear vom Album Antigone. Sänger Marcus betonte gleich zum Anfang, dass es ein besonderer Abend für die Band sein würde und erklärte später das Heaven Shall Burn an diesem Abend die letzte Show vor ihrer geplanten Pause spielen würden. Allerdings lies er die Fans nicht im Stich und verkündete, dass sie nur mit einer neuen Scheibe zurückkommen würden, auf die sich die Fans also schon einmal freuen können. Der Höhepunkt des Auftritts folgte zum Song Profane Believers. Sänger Marcus forderte die Fans auf, die wahrscheinlich letzte Chance dieses Lied live zu hören, zu nutzen und zettelte einen riesigen Circle Pit an, welcher durch die halbe Messehalle verlief. Die Stimmung erreichte ihren absoluten Höhepunkt an diesem Tag und Heaven Shall Burn lieferten mit Luftschlangen, sowie einer Feuer- und Lichtshow in gewohnter Manier eine energiegeladene und abwechslungsreiche Bühnenshow ab. Nach diesem intensiven Auftritt haben die fünf einen mehr als gebührenden Abschied vor ihrer Pause hingelegt und diesem Tag beim Impericon-Festival in Leipzig ihren krönenden Abschluss gegeben.

Text: Danielle Weisheit

Rock am Ring 2016: Das ging ab am Freitag – Teil 1

Deutschlands größtes Rock-Festival blickt bereits auf eine 31-jährige Festival-Karriere zurück. Wie auch in den Jahren zuvor, konnte der Veranstalter im April bereits den Ausverkauf für Rock am Ring 2016 melden. Mit 93.000 Besuchern erreicht das Event dieses Jahr einen neuen Rekord. Die im vergangenen Jahr erstmals erprobte neue Location, der Flugplatz Mendig – knappe 40 Kilometer vom Nürburgring entfernt, hat sich bewährt. Probleme mit der Camping- und Parksituation sollen 2016 auch viel besser funktionieren. Eine Erweiterung der Campingflächen und eine komplette Befestigung der Wege wurden dafür extra umgesetzt. Doch die ersten Herausforderungen für die Marek Lieberberg Konzertagentur lassen leider nicht lange auf sich warten. Die Anreise gestaltet sich auch in diesem Jahr wieder schwieriger als gedacht. Längere Regenphase in der Woche zuvor hinterließen aufgeweichte Felder und verhindern so das Befahren und Besiedeln durch die Camper. Neue Parkplätze werden noch schnell geschaffen (am Nürburgring!) und dafür kommen Shuttlebusse zum Einsatz. Auch das Festivalgelände zeigt erste Schlammflächen, so dass auch hier Ausbesserungen nötig werden. Somit verzögert sich am ersten Festivaltag direkt der Einlass um eine knappe Stunde, eine viertel Stunde bevor We Came As Romans das Programm auf der Seat Volcano Stage eröffnen wollen.

Hier geht es zum Bericht:
Rock am Ring 2016: Das ging ab am Samstag

Bildergalerie: So war ROCK AM RING 2016

WE CAME AS ROMANS

Die US-amerikanische Band We Came As Romans aus Michigan ist der Opening-Act des diesjährigen Rock am Ring-Wochenendes. Eine Viertelstunde vor Beginn ihres Auftritts strömen die Besucher erstmals auf das Festivalgelände und füllen binnen kurzer Zeit die ersten Reihen. Marek Lieberberg und Sohn André betreten die Bühne für eine alljährliche kleine Ansprache und wünschen den Rock am Ring-Fans ein großartiges Wochenende. We Came As Romans zeigen sich energiegeladen und so wirbelt das Sextett zu ihren harten Trancore- und Metalsounds über die Bühne. Die beiden Frontmänner David Stephens und Kyle Pavone batteln sich regelrecht um die Gunst der Zuschauer. Im Publikum gibt es erste Mosh-Pits. Eindeutiger Gewinner ist am Ende wohl Kyle, der von der Bühne springt und auf den Händen der Fans getragen in der Menge badet.
Rock am Ring-Bühne: Seat Volcano Stage
Facts: 1,5 Mio. Fans bei Facebook · 395 Tsd. Follower bei Twitter
Aktuelles Album: „We Came As Romans“

Bildergalerie: So waren WE CAME AS ROMANS live

LARKIN POE

Parallel zur Hauptbühne startet auch das Programm auf der Crater Stage mit der Rockband Larkin Poe aus Atlanta/USA. An vorderster Front verzaubern die beiden Geschwister Rebecca und Megan Lovell mit ihrer wilden Girlie-Power und einem tollen Musikmix aus Country, Rock N‘ Roll und Blues. Die Musikerschwestern präsentieren hingebungsvoll ihre romantisch-schwermütigen Songs, aber auch viele druckvoll-rockige Hits.
Rock am Ring-Bühne: Beck’s Crater Stage
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Aktuelles Album: „Reskinned“

Bildergalerie: So waren LARKIN POE live

OF MICE AND MEN

Auf der Volcano Stage folgt nun die fünfköpfige Band Of Mice And Men rund um Frontmann Austin Carlile. Die Kalifornier reihen sich als nächste Band dem Metalcore-Genre ein und so gibt es die typischen lautstarken Shuts von Sänger Austin, dazu schnelle Gitarren-Riffs und harte Breakdowns, perfekt für die nächsten Circle-Pits.
Rock am Ring-Bühne: Seat Volcano Stage
Facts: 2 Mio. Fans bei Facebook · 899 Tsd. Follower bei Twitter
Aktuelles Album: „Restoring Force: Full Circle“

Bildergalerie: So waren OF MICE AND MEN live

WALKING ON CARS

Mit Alternative-Rock geht das Programm auf der Bühne nebenan weiter. Aus Irland stammen Walking On Cars und sind in ihrem Heimatland die neuen Sterne am Newcomer-Himmel. Und da dachte sich die fünfköpfige Band, können sie auch direkt mal in Europa durchstarten. Was eignet sich da besser als ein Slot im Rock am Ring- Line Up? Ihre Songs sind eine Ansammlung emotionaler und epischer Rocksongs, von denen sich die Zuschauer schnell zum Mittanzen anstecken lassen.
Rock am Ring-Bühne: Beck’s Crater Stage
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Aktuelles Album: „Everything This Way“

Bildergalerie: So waren WALKING ON CARS  live

AMON AMARTH

Der Schicksalsberg aus der berühmten Saga „Herr Der Ringe“ ist Namensgeber der Band aus Stockholm. Der schwedische Fünfer ist spezialisiert auf harten Töne und zwar Melodic Death Metal. Frontmann Johan Hegg spiegelt dieses Musikgenre perfekt wieder. Die tiefe, düstere Stimme schallt grollend über das Festivalgelände, perfekt gemixt mit verzerrten Gitarren-Sounds. Düster! Mit ihrem Bühnenbild beeindrucken die Schweden aber nachhaltig: Links und rechts stehen zwei überdimensionale Wikinger-Drachenköpfe die sogar auch Nebelschwaden spucken und von Sänger Hegg auch beritten werden. Immer wieder gibt es krachende Pyro-Effekte, die Bandmitglieder lassen gemeinsam ihre Haare wirbeln. Als großes Highlight der Show kommt aber auch noch Rock-Röhre Doro Pesch auf Die Bühne und performt mit Amon Amarth den Song „A Dream That Cannot Be“ vom nagelneuen Album „Jomsviking“.
Rock am Ring-Bühne: Seat Volcano Stage
Facts: 1,2 Mio. Fans bei Facebook · 170 Tsd. Follower bei Twitter
Aktuelles Album: „Jomsviking“

Bildergalerie: So waren AMON AMARTH live

Hier geht es zum Bericht:
Rock am Ring 2016: Das ging ab am Freitag – Teil 2

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