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So war das Deichbrand Festival 2018 am Sonntag

Das Wetter hat sich mittlerweile an allen drei Tagen bestens gehalten. Das ist in diesem und den letzten Jahren bei vielen Festivals leider nicht immer der Fall gewesen. Im letzten Jahr hat auch das Deichbrand ein wenig was abbekommen, zur Wiedergutmachung also dieses Mal traumhaftes, wenn auch durch Trockenheit etwas verstaubtes Festival-Sommerwetter. Nun ist der dritte und damit letzte Festivaltag schon wieder da, die 14. Runde vom Deichbrand Festival neigt sich dem Ende. Schade. An der Musikfront geht es heute mit Bands der Extraklasse weiter. In den Startlöchern sind Alligatoah mit Akustik-Set und bestuhltem Infield, gefolgt von Eisbrecher, Itchy, Gurr, Milky Chance, Fünf Sterne Deluxe, Bosse, SDP und viele weitere. Und niemand geringer als eine echte deutsche Punkrock-Legende besetzt die Position des dritten Headliners für das Deichbrand 2018 am Sonntag: Die Toten Hosen!  Im kommenden Jahr steht übrigens schon der neue Termin fest, vom 18. bis 21. Juli geht das Deichbrand Festival 2019 in Runde 15.

Alligatoah

Im vergangenen Jahr gemeinsam mit Trailerpark auf der Deichbrand-Bühne, davor ist Alligatoah zuletzt in 2016 und vor allem zum ersten Mal im Jahr 2014 noch im kleinen Rahmen und mittags im Palastzelt gewesen. Doch bereits in 2016 hat das Palastzelt damit gedroht, aus allen Nähten zu platzen. Warum? Der Deutsch-Rapper, Sänger, DJ und Produzent ist nicht nur eng mit der Region verbunden, schließlich ist er im nahegelegenen Neuenwalde bei Bremerhaven aufgewachsen – nein, Herr Strobel hat es verstanden, die Menschen mit seiner Musik und seinen Texten gnadenlos zu unterhalten. Früher noch mit Kollege BattleBoi Basti allein auf der Bühne, danach mit Backing-Band, seinem Himmelfahrtskommando – begeisterte der junge Mann mit Schnauzer vor allem durch seine wunderbaren Geschichten, die er in der Musik perfekt verpackt hat. Heute wird gerappt, gesungen, geblödelt und geschickt Kritik an der Gesellschaft geübt – das alles mit erstaunlich viel Niveau. Wie man dem Ganzen das Sahnehäubchen aufsetzt? In dem Alligatoah zur Mittagsstunde mit einem frischen Akustik-Set daherkommt. Herr Gator schafft es wie kein anderer, die Massen zu so früher Stunde auf dem Field zu versammeln um einen gemeinsamen, großen Chor anzustimmen.

itchy

In jungen Jahren bereits als Schülerband aktiv, sind damals noch Songs von Metallica und Green Day gecovert wurden, bevor Itchy (ehemals Itchy Poopzkid) es inzwischen auf eine beachtliche 18-jährige Musikkarriere gebracht haben. Wenn gleich in all den Jahren ein paar Mitglieder-Wechsel stattgefunden haben, so sind die Punkrocker in der heutigen Dreier-Besetzung glücklich und vor allem erfolgreich. In der Punkrock-Band aus dem schönen Schwabenländle hat jedes Mitglied mehrere Aufgaben: Frontmann Sibbi (Sebastian Hafner) und Kollege Panzer (Daniel Friedl) spielen beide Gitarre und Bass und geben abwechselnd den Sänger. Max (Max Zimmer) ist ebenfalls für den Gesang zuständig, ist aber auch ein Ass an den Drums. Musikalisch bietet das Liveset von Itchy einfach alles, was ein Punker-Herz höher schlagen lässt. Hau-Drauf-Krach, knackige Texte zum Mitgröhlen und Melodien sowie Sounds, zu denen man feiern und abrocken kann. Da Sibbi heute mit STimmproblemen zu kämpfen hat, bekommt die Band netterweise von Sängerkollege Darius – dem Frontmann von Smile and Burn die schon am Samstag aufgetreten sind … gesangliche Unterstützung.

eisbrecher

Noch verdeckt ein Banner die Bühne, aber schnell fällt es herab und da stehen sie: Eisbrecher. Die Band bewegt sich schon seit Jahren mit an der Spitze der Neuen Deutschen Härte. Zum Glück spiegelt das Deichbrand Line-up sowie das Publikum einen bunten Musikgeschmack wieder, entsprechend viele Leute haben sich bereits am frühen Nachmittag vor der Fire Stage versammelt. Es ist immer wieder eine Freude die Band live zu sehen. Zuletzt sind Alexx Wesselsky und Co. gerade einmal vor drei Jahren zu Gast auf dem Flughafen Nordholz gewesen. Auch heute gibt es eine Show, wie man sie von Eisbrecher gewohnt ist, dabei wird ein Toptitel nach dem anderen raus gehämmert. Zum Song „Eiszeit“ gibt es dann thematisch noch Kunstschnee, der die Band und das Bühnenbild regelrecht einschneien.

Heisskalt

Seit Mai ist das aktuelle Album „Idylle“ von Heisskalt zu haben, danach ein paar Clubshows und direkt jetzt sind die Jungs in den Festivalsommer gestartet. Ihre neue Dreier-Konstellation ist erproben und für gut befunden. Mathias Bloech und seine Bandkollegen sind bestens aufgelegt, das Publikum davor zeigt sich textsicher und gut gelaunt. Egal ob alte, neue Songs, zu viert oder nur zu dritt, Heisskalt funktionieren und der Funke springt über. Die Setlist ballert und besänftigt an der richtigen Stelle. Die beiden Saitenspieler tauschen die Instrumente bei jedem Song, mal spielen beide Gitarre, beide Bass oder eben der eine Gitarre und der andere den Bass. Das Konzept ist ziemlich interessant und sorgt für eine gesunde Abwechslung.

Damit aber nicht genug, für den frühen abend haben sich Heisskalt bereit erklärt, am Deichbrand Merch-Stand ein Mini-Konzert zugeben. Entsprechend voll ist es vor dem Stand. Matthias und Kollegen sind locker im Gespräch mit dem ein oder anderen Fan, geben Autogramme und sind total locker drauf. Auf die Frage eines Fans, wann denn das Konzert losginge, ist Bloech überrascht, die Band wusste gar nichts „von einem Konzert“. Also kurzerhand improvisiert, per Laptop die Beats angeworfen und Mathias legt los. Absolut in seinem Element. Für eine kleine Stand-up Improvisation ist der sympathische Frontsänger sofort zu haben. Völlig unvorbereitet und ohne Text stellt er sein Können auch ohne Bandkollegen unter Beweis, was die Fanmenge total begeistert.

fünf sterne deluxe

 Noch eine deutsche Band, die gerne in Cuxhaven zu Gast ist und zuletzt in 2016 auf der Bühne gestanden hat. Die Hamburger Hip-Hop-Kombo besteht aus „Das Bo” und „Tobi Tobsen” (auch aktiv mit seinem DJ-Duo Moonbootica) sowie dem Designer „Marcnesium” (agiert im Hintergrund) und „DJ Coolman”. Mit der Veröffentlichung ihres ersten Album „Sillium” haben die Genre-Veteranen 1998 erste Erfolge gefeiert. 20 Jahre später ist alles noch wie früher. Die beiden Frontmänner (etwas gealtert) rappen durch ihre Klassiker, allesamt unterhaltsame Songs die man natürlich kennt. Ob „Die Leude” oder „Deine Mudder”, im Publikum zeigen sich zufriedene Gesichter. Das Bo und Tobi bieten ein witziges Schauspiel, ansonsten ist aber ruhiger auf der Bühne, DJ Coolman bewegt im Hintergrund die Turntables. Mit dem Mega-Ohrwurm „Wir brauchen Bass” hauen Fünf Sterne Deluxe dann aber nochmal ein Highlight raus, bei dem wirklich jeder mitgröhlen kann und auch jede Hüfte mitschwingt.

Um Schweiß zu vertreiben hilft nur Stagediven – Heisskalt in Berlin

In dieser Woche veröffentlichten Heisskalt ihr neues Album „Idylle“ und dropten es auf ihrer Webseite for free. Bevor es in den heißen Festivalsommer geht, spielen die Jungs von Heisskalt noch ein paar schweißtreibende Clubshows, um vielleicht auch ihre neue Dreier-Konstellation zu erproben. Heute halten sie im Festsaal Kreuzberg, der wohl derzeit geilsten Konzert-Location Berlins. Apropos geil, alleine kommen sie natürlich nicht. Mit dabei sind die drei Jünglinge von Van Holzen – die mit ihrem 2017 erschienenen Album „Anomalie“ alles abgerissen haben, was man abreißen kann.

VAN HOLZEN

Vor dem Bühnen-Set von Heisskalt, haben sich Van Holzen positioniert. Die drei Jungs stehen wie auf einer Linie dem Publikum gegenüber. Gewohnt starten sie ohne große Worte. Für ihr Alter wirken Van Holzen unglaublich erwachsen. Die dominierenden und treibenden Drums drücken durch die PA-Anlage, der Bass ähnelt soundtechnisch einer Kettensäge und die Gitarre gibt ein wenig Melodie dazu. Die Songs sind knackig und kompakt, das Publikum ist textsicher und der Laden voll. Auch wenn sie nur die Vorband sind, wie es Gitarrist Florian öfters wiederholt, ballert es wie aus Eimern durch die Decke. Die Zuschauer wollen mehr hören, vor allem aber wollen sie den Song „Herr der Welt“ hören, der das aktuelle Album „Anomalie“ eröffnet. Instrumental macht den drei Ulmern so schnell keiner etwas vor, gesanglich müssen sie noch mal ran. Die Stimme von Florian Kiesling wirkt heute angeschlagen. Bis auf ein paar Veränderungen, ruht er sich auf einer Tonlage aus. Der Sound ist grandios – verhältnismäßig leise aber fett.

HEISSKALT

Neuigkeiten über Neuigkeiten. Am Mittwoch kam das neue Album „Idylle“ heraus und wurde als kostenloser Download auf ihrer Webseite zur Verfügung gestellt. Bereits in den ersten zwei Tagen wurde es über 3.000 Mal heruntergeladen, berichtet Mathias Bloech seinem Publikum. Man sieht ihm und seinen beiden Mitstreitern die Freude in den Gesichtern an. Es ist heute die zweite Show zu Dritt und gestern nach ihrem Trio-Debüt-Konzert waren die Jungs verunsichert, erzählt Sänger Bloech. Der Sound und das Licht ist heute Abend wahnsinnig gut. Das Publikum ist in Höchstform – die Zuschauer sind textsicher, abenteuerlustig und unfassbar gut gelaunt. Die Leute springen von der Bühne, tanzen und grölen, was das Zeug hält. Egal ob alte, neue Songs, zu viert oder nur zu dritt, es funktioniert und der Funke ist übergesprungen. Die Setlist, die Bassist Phillip für das Berliner Publikum zusammengestellt hat, ballert und besänftigt an der richtigen Stelle.

Die beiden Saitenspieler tauschen die Instrumente bei jedem Song, mal spielen beide Gitarre, beide Bass oder eben der eine Gitarre und der andere den Bass. Das Konzept ist ziemlich interessant und sorgt für eine gesunde Abwechslung. Der Laden ist gut gefüllt und mega heiß. Der Backstage soll zwar laut Angaben der Band der heißeste Raum in Berlin sein, aber ich glaube, das nimmt ihnen in diesem schweißtreibenden Saal niemand ab. Die Band und das Publikum sind eins, sie teilen alles was sie haben: Liebe, Schweiß und das letzte Wasser aus dem Backstage wird dem Publikum spendiert. Was soll man zu so einem Konzert sagen? Jungs, macht bitte weiter, es war einfach nur schön mit euch und Grüße an den Lichtmann, geile Arbeit!

Chiemsee Summer 2017 – Vorzeitiger Abschied

Die ersten beiden Tage beim Chiemsee Summer 2017 liefen reibungslos ab. Nachmittags wird an der Ache gechillt, gegen Abend wird gefeiert. So läuft das Programm auch heute wieder ab, mit dem Unterschied, dass die zwei Girls von SXTN bereits als Opener auf dem Festivalgelände spielen und ordentlich Massen ins Infield bewegen. Viel Abkühlung bleibt heute nicht, denn der Tag wird richtig heiß und vor allem weiblich. Mit SXTN, Sookee und Jennifer Rostock stehen gleich drei mal hintereinander Frauen auf der Bühne, die ihres Gleichen suchen. Aber auch auf der Zeltbühne wird es mit Heisskalt (wie der Name schon sagt) heiß.

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Wie der Tag enden würde hätte beim Beginn von SXTN’s Konzert noch keiner gedacht. Über die Chiemsee Summer App wurden zwar ständig Mitteilungen über Wetter-Updates gepusht, aber so richtig ernst wollte die am Nachmittag noch niemand nehmen. Wieso auch? Es waren ja wieder knapp 30 Grad Celsius und am Himmel war keine einzige Wolke zu sehen. Wieso also eine Jacke mitnehmen? Die kann man bei der wilden Performance von Juju und Nura doch höchstens in der Luft rumwedeln. Als weiblicher Pendant zu Aggro Berlin haben sich die beiden Berlinerinnen in den letzten beiden Jahren einen Namen gemacht. Mit ihren Texten, die nicht immer frauenfreundlich gehalten sind, finden die selbsternannten Fotzen vor allem bei der weiblichen Zuhörschaft Anklang. Dass Frauen bei Texten wie „Hass Frau – du nichts, ich Mann“, der sie als reine Lustobjekte abstempelt lauthals mitgröhlen sieht man wirklich nicht alle Tage. Doch gerade durch diese Provokationen machen sie sich natürlich immer bekannter. Früher hat das bei Jennifer Rostock auch schon funktioniert. Unter der für den frühen Nachmittag schon großen Crowd finden sich aber auch viele Kerle, die bestimmt nicht nur wegen der Musik gekommen. Schlecht sehen die Girls auch wirklich nicht aus.

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Dass die Antilopen Gang heute nicht auftreten kann war bereits am Donnerstag klar. Der Rapper Panik Panzer liegt immer noch verletzt im Krankenhaus und warten auf seine nächste Operation. Als Ersatz springt dafür Sookee ein. Ein würdiger Ersatz ist die 33-jährige allemal. Auch sie rappt sowohl unter ihrem Pseudonym Sookee, als auch unter ihrem zweiten Quin of Berlin deutsche Texte, in denen sie gegen Homophobie, Sexismus und natürlich auch Rassismus kämpft. Das Shirt von der Antilopen Gang, dass sie unter ihrer Jeansjacke trägt rundet das Ganze perfekt ab.

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Heisskalt spielen auf der Zeltbühne. Die Kälte haben sie leider vergessen. Die Seitenwände des Zelts sind zwar so weit es möglich ist geöffnet, atmen kann man dennoch kaum. So langsam wäre ein kleiner Regenschauer wirklich nicht verkehrt? Wann kommt den das Gewitter? Kurzer Blick auf die Wetter-App: Es verschiebt sich immer weiter Richtung Mitternacht. Vielleicht wird es auch erst zu Caspers Auftritt zu regnen beginnen. Da ist es aber schon dunkel und kühler, also wäre jetzt ein bisschen Regen nicht verkehrt. Der Wettergott erhört mich trotzdem nicht. Also los in den stickigen Fotograben um die Stuttgarter zu fotografieren. Musikalisch sind sie dem Alternative Rock zuzuordnen, auch wenn sie hin und wieder an den klassischen Punk-Rock mit deutschen Texten erinnern. Im ersten Song fällt Sänger und Gitarrist Mathias Bloech seine komplette Technik aus. Geht ja schon mal gut los. Die Rowdies richten das aber schnell wieder und es kann problemlos weitergehen. Die Menge feiert ausgelassen mit, mir wird es zu stickig. Ich muss hier raus.

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Rockaue 2017: 10.000 Fans rocken Bonn

Eine weite, grüne Wiese, eingeschlossen von sanft ansteigenden Hügeln und kleinen Baum-Ansammlungen, die den Blick auf Bonn versperren und dadurch das Gefühl geben, dass man irgendwo ganz weit draußen ist. Zwei große und eine kleine Bühne verteilten sich auf ein weiträumiges Gelände, so dass es nirgendwo zum Gedränge kommt. Außer von den Mainstages wenn die Bands spielen oder an den Merch-Stores, wenn Autogrammstunde ist. Gut verteilt findet man Getränke-Stände und Food-Trucks. Fast idyllisch wirkt das Rockaue 2017 am zweiten Samstag im Juli und das mit durchgehend blauem Himmel. Ein Gang über das Festival-Gelände beschert mit Überschlagschaukel und dem „größten mobilen Labyrinth der Welt“ eher das Gefühl eines Volksfestes als das eines Rock-Festivals. Beim genauen Hinsehen merke ich aber, das Labyrinth ist schon länger dort und das Festival hat sich drum herum errichtet.

Im 3. Jahr glänzt das Rockaue mit Professionalität in Planung und Durchführung. Die Timeline der Mainstage wird schnell umgeschrieben, als Sängerin Elin Larsson von den Blues Pills mitten im Gig die Stimme verliert. Watch Out Stampede sind nachgebucht wurden, da „Dinosaur Pile-Up“ kurzfristig absagen mussten. So ist der Deutsche Luftgitarren-Meister Udo Wonz als „Vorband“ von der Kyle Grass Band überhaupt erst reingerutscht, nachdem er sich „5 Minuten vor dem Festival“ (Zitat Moderatoren) bei dem Veranstalter gemeldet hatte.

Professionelle Ansagen und (zumindest ihrer Meinung nach) lustige Sprüchen führen durch das Tagesprogramm und gegen die Hitze sind Feuerwehrwagen an den großen Stages aufgestellt. Sie sorgten mit den Löschschläuchen für Abkühlung. An manchen Stellen sorgt so Matsch für ein bisschen Wacken-Feeling. Die gute Erreichbarkeit mit Bus und Bahn und die zahlreichen Parkplätze direkt „vor der Tür“ sind weitere Pluspunkte – und wenn das Line-Up im nächsten Jahr auch wieder so eine gelungene Mischung aus bekannten Acts und interessanten Newcomern bietet, bin ich auf jeden Fall wieder dabei.

Louder than Wolves

Die 4 Jungs von Louder than Wolves haben sich vor 2 Jahren in Bonn als Band zusammengefunden und waren bereits letztes Jahr auf einigen Festivals zu sehen. Das halbstündige Set erinnerte vom Stil her an die Arctic Monkeys und auf der Bühne pegelte sich die Chemie zwischen dem etwas zu hyperaktiven Gitarristen und dem etwas zu ruhigen Bassisten auf ein gutes Mischverhältnis ein. Und produzierte mit dem Sänger zusammen einen Alternative Rock, den man gern wieder hören möchte.
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The Picturebooks

Auf meiner persönlichen „Most Crazy Drummers“-Liste (ohne technische Wertung) stehen „The Animal“ von den Muppets gefolgt von Travis Barker von Blink-182 ganz oben. Anfang des Jahres haben mich The Picturebooks bereits als Vorband von Monster Truck begeistert und ich habe Philip „The Beast“ Mirtschenk auf Platz 1 gehoben. Ja, noch vor „The Animal“ von den Muppets. Mit Schlegeln, Drumsticks, Schellenstäben, einer Glocke und seinen flachen Händen prügelt er auch beim Rockaue 2017 auf sein Drumset ein (angeblich zerschleißt er 5 pro Tour), brüllt nebenbei noch ins Mikro und stampft so hart auf seine Base-Kick, dass er dabei das Tonabnehmer-Mic vor der Basedrum umwirft. Als Konzertfotograf darf man nur die ersten 3 Songs aus der Nähe fotografieren, da die Musiker dann ja noch „frisch“ aussehen, aber Philipp sieht schon nach dem 1. Song so aus, als hätte er ein ganzes Festival durchgespielt.

Begleitet wird von Gitarrist und Leadsänger Fynn, der zu den Kriegstanz-Rythmen seines Partners seine Mähne hin und her wirft, über die ganze Bühne tanzt und dazu nicht nur Gitarre spielt, sondern auch mal den Tonabnehmer seiner Halbakustik-Gitarre als Mikrophon benutzt. Das dynamische Duo hat gerade ihre „Loud Guitars & Sissy Bars“ Tour in den USA beendet und tourt nun durch Europa. Und ich kann jedem der auf Rock steht nur empfehlen, sie sich live anzusehen, denn auf der Bühne sind sie nochmal um einiges besser als ihre Studio-Aufnahmen.

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Watch out Stampede

“Ihr habt wahrscheinlich irgendwas mit Dinos erwartet” lautet die Begrüßung von Watch Out Stampede, die kurzfristig für Dinasaur Pile-Up einspringen und deshalb nicht auf dem Line-Up Flyer auftauchen. Lob an die Orga: Auf der Website ist alles richtig. Eine Metal-Core-Band mit einer lila Blume auf weißem Grund als Albumcover. Das lässt einen schon ein wenig die Stirn runzeln, aber als der erste Song losgeht, sind alle Zweifel zerstreut. Die Kombination aus Gitarren-Riffs und Samples, cleanem Gesang und dumpfen Growling, erinnern an die ersten Alben von Linkin Park, die diesen Stil damals maßgeblich mit geprägt haben.

Schön zu erleben, dass diese Lückenfüller (überhaupt nicht böse gemeint) aus Bremen das Rockaue 2017 mit schön hartem Metalcore bereichern. Und dass das Publikum, welches größtenteils Alternative Rock von Dinasour Pile Up erwartet hat, trotzdem zur Musik abrockt.

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Skinny Lister

Als Frontfrau Lona Thomas mit ihrem „Listermania“ Schnapskrug in der Hand auf die Bühne kommt, wird aus der grünen, sonnenbeschienenen Open Air-Fläche vor der Mainstage ein gemütlicher, etwas dreckiger Pub. So wie jede Location, wo das Sextett im letzten Jahr aufgetreten ist, sei es auf UK-Tour, der darauffolgenden USA-Tour – oder als Vorband der Dropkick Murphys. Akkordeon, Gitarren und Kontrabass begleiten die fröhliche Sängerin, die in ihrem Blümchenkleid und roten Schuhen an Dorothy aus „The Wizard of Oz“ erinnert.  Die anderen Bandmitglieder stehen natürlich auch nicht herum, allen voran Akkordeonspieler Max Thomas, Bruder der Sängerin, ist genauso ein Wirbelwind auf der Bühne. Kaum jemand auf dem Gelände, der sich von der Stimmung nicht mitreißen lässt, selbst die Besucher, die im Schatten der Getränkestände Schutz vor der Nachmittagssonne suchen, können sich ein leichtes mitwippen mit den Füßen nicht verkneifen.

Leider steht die lustige Truppe nur 45 Minuten auf der Bühne, aber da sie noch bis Dezember durch Europa touren werden, ergibt sich sicher noch eine Gelegenheit, Skinny Lister in voller Konzertlänge zu genießen.

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Any Given Day

Metalcore ist nicht gleich Metalcore. Während die Jungs von Watch Out Stampede an Linkin Park erinnern, sind die Männer von Any Given Day stilistisch näher an Killswitch Engange. Die Riffs sind härter, die Drums aggressiver, es wird viel mehr gegrowlt. Und Frontmann Dennis Diehl ist ein Tier, nicht nur von seiner Statur her, auch von seiner Bühnenpräsenz und vor allem wenn er growlt, als würde er mit seinem Gesang die Welt untergehen lassen. Kaum zu glauben, dass dieser Mann Rihanna (Diamonds) covert. Und dies in einem recht „zarten“ Intro, bis beim Refrain der Stil von Any Given Day herauskommt. Laut, hart, auf die Fresse, keine Kompromisse. Und dazwischen – und das gehört schließlich auch zum Metalcore – unerwartet klare, cleane Gesänge mit fast schon balladenartigen Sounds. Wer auf etwas härteren Metalcore steht und Any Given Day noch nicht erlebt hat, sollte dies zeitnah nachholen.

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Hurricane Festival 2017 – So war der Samstag

Der zweite Festivaltag zeigte sich wetterlich etwas unentschlossen. Nachdem der Freitag trocken und mit sommerlichen Temperaturen zu Ende gegangen ist, startet der Samstag mit einer Mischung aus dunklen Wolken und kleineren Regenschauern. Doch die Festivalgemeinde ist guter Stimmung, Gummistiefel und Regenponchos gehören heute einfach mit dazu, und schließlich stehen u. a. mit Linkin Park, Lorde, Blink-182, Editors, Axwell /\ Ingrosso, Halsey ja ein paar echte Highlights auf den vier Festivalbühnen.

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Hurricane Festival 2018 Tickets + Infos:

Hurricane Festival 2018 / Hurricane 2018 / Hurricane 18

NOTHING BUT THIEVES

Seit der Gründung 2012 in Essex haben sich Nothing But Thieves vom Support von Gerard Way oder Awolnation bis heute in die britischen Charts und aufs Line-Up des Hurricane Festivals 2017 geschlichen. Der Alternative Rock der fünf Briten erklingt am frühen nachmittag wuchtig und dass ohne dabei auf zarte Melodien und groovende Rhythmen zu verzichten. Conor Masons großartige Stimme hallt ungebremst über das noch leicht verschlafende Festivalgelände. Nothing But Thieves bringen einige Songs der neuen Scheibe „Broken Machine“ im Gepäck, die allerdings erst am 8. September veröffentlicht wird.

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RED FANG

Bock auf Stoner-Rock? Unter den Feinschmeckern der Gitarren-Musik ist das immer eine gute Wahl. Normalerweise trifft man sich dafür in irgendeinem verrauchten Keller und bekommt – wie beim Dealer um die Ecke – für ein kurze Zeit das Hirn rausgeballert. Die Variante Stoner ist nur wesentlich gesünder. Red Fang aus Portland/Oregon spielen am frühen Nachmittag auf der Red Stage. Die Musik von Red Fang dümpelt irgendetwo zwischen Stoner-Rock und Sludge mit irgendwelchen psychedelischen Akzenten herum. Viele musikalische Elemente klingen, als hätte man sie irgendwoher schon mal aufgeschnappt, Stoner halt. Bei Red Fang steckt aber mehr Tempo und Energie drin. Sobald die verzerrten Gitarren ausarten und die Stimme von Frontmann Aaron Beam bebt, kehrt alles schnell wieder in das Grund-Schema zurück.

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BARONESS

3 Jahre nach ihrem schweren Busunfall mischen die Metal-Götter Baroness mit frischen Songs wieder die Rockgeschichte auf. Ihr neues Album „Purple“ strotzt vor großen Riffs und Refrains, die seit jeher Baroness auszeichnen. Vielschichtig und emotional mit einem Hang zum Hook, die Band ersteht es gekonnt, ihr intelligente harte Musik an den Mann zu bringen. John Baizley und seine Bandkollegen präsentieren ihre besten Momenten aus Postpunk, Psychedelic, Hardcore und Indie. Eine Liveshow mit infernalischer Gitarrengewalt.

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JP COOPER

JP Cooper ist ein ehrgeiziger Musiker, er ist immer bei der Sache und lebt die Musik. Seine Texte sind teilweise sehr intim, aber keinesfalls schnulzige Rockballaden und rein äußerlich wirkt Cooper eher wie ein Reggae-Liebhaber. Er trägt ein ausgestelltes Hemd, eine lockere Hose und einen Hut, die herausragenden Rastalocken sind sein Markenzeichen. Mit seiner wundervollen Stimmunge gibt sich der britische Newcomer ganz seinen Songs aus Pop, Indie Rock, Dance, Alternative Rock und Tropical House hin und lädt die Fans vor der White Stage ein zum mitsingen, tanzen, abschalten und genießen.

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PASSENGER

In den vergangenen Jahren hat man Passenger allein mit seiner Gitarre und einer Loop-Station auf der Bühne gesehen. Nun hat er tatsächlich eine Band als Unterstützung dabei und sein aktuelles Album „Young as the Morning Old as the Sea“ bietet neues Material. Schon nach wenigen Minuten ist klar: Passenger mit Band funktioniert genauso gut wie Passenger allein mit seiner Gitarre. Der Sound ist ein wenig fulminanter, die Songs können schneller zünden denn schließlich muss keine Spur mehr live eingespielt werden. Das Zusammenspiel stimmt und das Rampenlicht gehört trotz allem nur Einem. Und der lässt es sich nicht nehmen, auch ausführlich zu erzählen. Kleine Geschichten gehören ebenso zu seinem Auftritt wie die Bekundung seiner Dankbarkeit für seine Fans.

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Highfield Festival 2015 – Tag 3: Das ging ab am Sonntag

Hier geht’s zum Bericht „Highfield Festival 2015 – Tag 1: Das ging ab am Freitag
Hier geht’s zum Bericht „Highfield Festival 2015 – Tag 2: Das ging ab am Samstag

HEISSKALT

Die Rocker unter Vertrag beim Label Chimperator kommen aus Stuttgart. Vier Jungs die mit sentimentalen aber hintergründigen Texten überzeugen. Bereits bei den ersten Songs „Identitätsstiftend“ und „Sonne über Wien“ gibt es vor der Bühne einen Circle Pit. Es ist halt Rock. Sänger Matze (Mathias Bloech) überzeugt mit voller Stimme und viel Charme. Der vollbärtige Bassist Lucas Mayer springt derweil und lässt die roten Haare fliegen.
Facts: 31.100 Fans bei Facebook · 3.500 Follower bei Twitter · Hits: „Gipfelkreuz“ & „Nicht anders gewollt“

Bildergalerie: So war HEISSKALT live

MARCUS WIEBUSCH

Marcus Wiebusch kennen wir eigentlich als Frontmann der Indie-Rock-Band Kettcar. Das er es aber ach alleine drauf hat, zeigt er mal wieder bei seinem heutigen Auftritt. Natürlich fehlt es nicht an ein paar Kettcar-Songs. Aber im Großen und Ganzen bekommen wir den Sänger, Gitarristen und Songwriter pur. Mit „Konfetti“ hat er sein erstes Solo-Album aufgenommen. Musikalisch beweist er Mut, er sprechsingt, haut Balladen raus und frischt den Sound auf mit Bläsersätzen.
Facts: 13.700 Fans bei Facebook · Hits: „Der Tag wird kommen“ & Wir waren eine Gang“

Bildergalerie: So war MARCUS WIEBUSCH live

THE SUBWAYS

Aus England kommt die nächste Band auf die Bühne. Und endlich ist auch mal eine Frau dabei und die gibt wirklich alles am Bass. Daneben sehen wir die Brüder Billy und Josh, die schon im Kindesalter auf eigene Faust ihre Instrumente erlernten. Wieder eine Band, die schon viele Jahre in dieser gekonnten Zusammensetzung musiziert und Erfolge feiert. Zu dritt sind The Subways mit ihrem Indie-Rock jedenfalls eine perfekte musikalische Mischung für den Nachmittag. Und zum Glück treffen wir das sympathische Trio auch direkt nochmal zur Autogrammstunde.
Facts: 267.400 Fans bei Facebook · 23.800 Follower bei Twitter · Hits: „Rock & Roll Queen“ & „No Goodbyes“

Bildergalerie: So waren THE SUBWAYS live

DONOTS

Die Donots sind bekannt für satte Action auf der Bühne. Man kann wirklich sagen, auf sie ist Verlass. Als würde ein Schalter umgelegt, drehen vor allem die Brüder Guido (an der Gitarre) und Ingo (Sänger) beim ersten Klang ihrer Melodien voll auf. Früher komplett in englisch, sind die Donots jetzt gesanglich auf ihre Muttersprache deutsch umgestiegen. „Es fühlte sich einfach irgendwie gut an“ sind sich die fünf Rocker einig, wenn sie über ihr aktuelles Album „Karacho“ sprechen. Daher gibt es heute viele neue musikalische Eindrücke für die Fans, aber natürlich auch Klassiker wie „We’re not gonna take it“.
Facts: 112.600 Fans bei Facebook · 26.100 Follower bei Twitter · Hits: „We’re not gonna take it“ & „Calling“

*Wie die Donots hinter den Kulissen sind und wie die Jungs so viel Bühnen-Action überhaupt durchhalten, erzählen Sie in unserem Interview bei Rock am Ring*

Bildergalerie: So waren DONOTS live

IRIE RÉVOLTÉS

Wie man es von ihnen gewohnt ist, gibt es einen Auftritt als erstklassigen Abriss. Fette Beats und schwungvolle Action gibt es von den Heidelbergern. Die Frontmännern Mal Élevé und Carlito zeigen uns satte Sprung-Action, die Handtücher wedeln über den Köpfen. Da seit kurzem das nagelneuen (und gleichnamige) Album Irie Révoltés draußen ist, gibt es auch daraus viele neue Songs zu hören.
Facts: 114.700 Fans bei Facebook · 3.500 Follower bei Twitter · Hits: „Soleil“ & „Allez“

*Wie die Irié Révoltes so hinter den Kulissen sind und wie die Jungs so viel Bühnen-Action überhaupt durchhalten, erzählen Sie in unserem Interview bei Hurricane 2015*

Bildergalerie: So waren IRIE RÉVOLTÉS live

LABRASSBANDA

Blasmusik ist nicht der typische Garant für gute Stimmung auf einem Festival. Wenn es nicht gerade die Jägermeister-Blaskapelle beim Röhrenden Hirschen ist. Wer allerdings LaBrassBanda zu Gesicht bekommt, erlebt einen neue Form der Volksmusik. Auf der Stage geht es unerwartet rockig, punkig und hip hop-lastig zu, wenn die aus Chiemsee stammenden Lederhosen-Musiker barfuß über die Bühne wirbeln. Sänger und Trompeter Stefan Dettl ist gern im Mittelpunkt des Geschehens und weiß, wie er mit seinem Charme in bayrischer Mundart immer wieder witzige Überleitungen schafft.
Facts: 149.700 Fans bei Facebook · 2.700 Follower bei Twitter · Hits: „Bauersbua“ & „Autobahn“

Bildergalerie: So war LABRASSBANDA live

THE WOMBATS

Hier kommen jetzt nicht die niedlichen Beuteltierchen aus Australien auf die Bühne sondern drei Jungs aus Liverpool, England. Sänger Matthew ist parallel an Gitarre und Keyboard zu sehen, Kollege Dan spielt die Drums. Ingesamt hat man aber fast das Gefühl, der Dritte im Bund, Bassist Tord gibt den Ton an. Actiongeladen, in Sprunglaune und mit viel Kontakt zur Menge spielt er sich heute in die Herzen der Zuschauer. Dafür sorgt Matthews Stimme trotz der rockigen Sounds auch für genussvolle Momente. Gemeinsam haben sie jedenfalls Spaß auf der Bühne und an ihrer Musik. Zuschauen macht da echt Laune.
Facts: 35.200 Fans bei Facebook · 1.920 Follower bei Twitter · Hits: „Moving to New York“ & „Jump into the Frog“

Bildergalerie: So war THE WOMBATS live

FLOGGING MOLLY

Dem Celtic Rock verschrieben haben sich Flogging Molly. Bei der kalifornischen Band geht es richtig zur Sache, denn sie haben alle samt handwerkliche Fingerfertigkeiten. Nicht nur die traditionellen Instrumente spielen eine große Rolle in ihrer Musik, da spielt man auch mal Blechflöte, Fiedel, Akkordeon oder Banjo. Ganz so wie es sich für irische Folkmusik gehört. Das Publikum ist schwer begeistert. Frontmann Dave King ist ein waschechter Ire. Mit seinem roten Bart und der Brille erfüllt er nicht gerade das Image des Rockstars. Aber wir irren, denn King tobt munter über die Bühne und feuert seine Band und die Zuschauer zu Höchstleistungen an.
Facts: 1,2 Mio. Fans bei Facebook · 59.500 Follower bei Twitter · Hits: „Drunken Lullabies“ & „Devil’s Dance Floor

Bildergalerie: So war FLOGGING MOLLY live

BROILERS

Der Broilers Noir Beach Club ist eröffnet. Bambus-Matten, Cocktailbar und Strand-Flair zieren das Bühnenbilde der Düsseldorfer Punk-Rocker. Auf die Bühne kommen sie statt üblich zu fünft mit zwei zusätzlichen Trompete- bzw. Saxophon-Spielern. Wobei sich letztere gern mal im Wett-Streit duellieren. Die ganze Atmosphäre wirkt im dunklen Dämmerlicht einfach großartig. Für das große Finale mit Pyro und Rauch heizen Sänger Sammy Amara und seine Band dem Publikum ordentlich ein. Da fällt der Abschied wirklich schwer.
Facts:
 229.370 Fans bei Facebook · 10.700 Follower bei Twitter · Hits: „Meine Sache“ & „Harter Weg“

Bildergalerie: So waren BROILERS live