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Deichbrand Festival 2017 – So war der Sonntag

Ganz verschont vom Regen ist das Deichbrand Festival 2017 nun leider doch nicht geblieben. In der Nacht von Samstag auf Sonntag ergossen sich einige Liter Regenwasser über der Zeltstadt auf dem Flughafen Nordholz/Cuxhaven. Für einige Festivalbesucher Grund genug, bei Tagesanbruch die nassen Sachen zusammenzupacken (leider im schlimmeren Fall auch oft einfach da zu lassen) und in den Sack zu hauen. Auch wenn es schade um das coole Line-up ist. Felder und Wege haben sich derweil in ein regelrechte Schlammfläche verwandelt. Für Trecker aus der Umgebung also einiges zu tun, arme festgefahrene Camper mit deren Autos aus dem Matsch zu befreien. Ein wenig leerer ist’s daher am letzten Tag auf dem Festivalgelände. Die Sonne kommt raus, es bleibt trocken, doch ohne Gummistiefel geht es nicht. Einer ausgelassenen Feier-Stimmung steht aber nichts im Wege. Mit Künstlern wie Apocalyptica, Emil Bulls, Cro, Biffy Clyro und Billy Talent (und noch einer ganzen Menge mehr), ist das Tages-Line-Up nochmal gut gefüllt und so geht das Deichbrand 2017 in seiner 13. Runde nun auch schon wieder zu Ende. Im kommenden Jahr geht es vom 9. bis 22. Juli aber wieder weiter!

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Deichbrand festival 2018 Tickets + Infos:

Deichbrand 2018 / Deichbrand Festival 2018 / #Deichbrand2018

emil Bulls

An Bühnenerfahrung mangelt es den fünf Musikern nicht, ganz im Gegenteil. Sie blicken bereits auf eine 21-jährige Laufbahn als Musiker zurück. Ihr Stil ist allerdings ungewohnt hart. Und sie kennen keine Gnade, wenn die Double-Bass im fliegenden Wechsel mit den Gitarrenriffs losdonnern. Ihr Sound ist aber nicht nur knüppelhart, sondern zeigt auch den ein oder anderen charmanten Pop-Moment. Dank der kräftigen Stimme von Sänger Christoph von Freydorf gibt es dazu aber auch tighte Breakdowns. Er ist ein echtes Energiebündel, sucht aber auch gerne die Nähe zu seinen Fans und gibt sich seinen musikalischen Emotionen kniend, bebend und rockend völlig hin. Die Münchener schenken dem Publikum am frühen Nachmittag sauber ins Ohr flutschende Refrains und hüftkompatible Riffs. Saucool!

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Apocalyptica

Viele Bands covern bekanntlich Metal-Songs. Aber eine Interpretation auf dem Violoncello war 1993 noch völlig unbekannt, als sich damals  vier Finnen zusammensetzen und die Band Apocalyptica gründen. Ihre Lieblingsband Metallica ist damals mit „Nothing Else Matters“ oder „Enter Sandman“ großes Vorbild. In der Szene werden sie mit diesen Cover-Songs auf einen Schlag bekannt. Es folgen eigene Werke Alben, Charterfolge und Koperationen und mittlerweile sind Eicca Toppinen, Paavo Lötjönen und Perttu Kivilaakso aus der Musikbranche nicht mehr wegzudenken. Vorbei sind aber auch die Zeiten, in denen das Trio allein auf der Bühne steht. Drummer Mikko Sirén​ begleitet die Jungs während der meisten Songs. Die langen Haare fliegen wild, während die Musiker ekstatisch mit ihrem Cello verschmelzen. Die eindringliche Stimme von Perez schafft reihenweise Gänsehaut-Feeling. Aber sobald die bekannten Metallica-Hits einsetzen, übernimmt natürlich gern das Deichbrand-Publikum den stimmlichen Part.

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Genetikk

Nach frischer Tournee unter dem Motto „FUKK“ zum gleichnamigen Album zeigen sich Karuzo und Sikk aka Genetikk und ihre Gang  in diesem Jahr auf mehreren Open-Airs als Gäste. So auch beim Deichbrand Festival 2017. Das Bühnenbild, ein Nachbau einer Favela, hat bereits für einigen Gegenwind gesorgt. Zumindest im Zusammenhang mit dem aktuellen Albumcover zu FUKK. Nennen wir es Gesellschaftskritik. Künstlerisch verpackt. Das junge Publikum hat heute keine Lust auf schwere Unterhaltung, Genetikk auch nicht. „Peng peng! Schüsse-Schüsse in die Luft“ lässt alle Hände  gen Himmel fliegen. Die Menge vor der Bühne bewegt sich wie eine Welle in alle Richtungen. Textsicherheit bis in die letzte Reihe. Genetikk liefert ordentlich ab und werden reichlich belohnt!

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drangsal

Hinter Drangsal steckt Max Gruber – Autodidakt, Außenseiter, Musikbesessener. Er taucht 2016 scheinbar aus dem Nichts in der deutschen Musiklandschaft auf und hat bis heute einen regelrechten Aufschwung erlebt, der sich mehr als sehen und hören lassen kann. In seiner Musik stecken die Erfahrungen, die er in jungen Jahren beim Aufwachsen in der eher konservativen pfälzer Provinz machte. Live wird Drangsals Brachial-Pop erst so richtig in all seiner Intensität entfesselt und mit den Songs sowie dem Achtziger-Jahre-Charme seines Debütalbums „Harrieschaim“ kommt Drangsal im Palastzelt bei den Zuschauern richtig gut an.

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splash! Festival 2017 – So war der Sonntag

splash20 – unter diesem Motto sind drei hochkarätig verpackte Festivaltage zu Ende gegangen. Einige zehntausende Besucher haben den runden Geburtstag des beliebten Hip-Hop-Festivals mitgefeiert und für einen Ausverkauf der Tickets gesorgt. Einige der besten Deutsch-Rapper und noch mehr großartige Rap-Größen der internationalen Szene haben sich die Ehre gegeben. Sonniger Himmel, tobende Massen, taffe Beats und grandiose Live-Shows – jedes verkaufte Festivalticket hat sich für die Besucher voll ausgezahlt. Da ist die Vorfreude auf das splash21 vom 6. bis 8. Juli 2018 in Ferropolis schon jetzt wieder riesig!

splash! festival 2018 Tickets + Infos:

splash Festival 2018 / splash 2018 / splash 21

Bonez MC + RAF CamorA

Noch während Bonez MC mit den 187ern in einem Zug Szene und Land übernimmt und RAF Camoras „Ghøst“ durch die Top 5 geistert, ist das Strassenbanden-Oberhaupt und der Indipendenza-Chef schon wieder ganz woanders: unter Palmen, in der Karibik, weiter „Geschichte“ schreiben. Auf YouTube sorgten sie mit „Palmen aus Plastik“ für einen wahren Sturm und das gemeinsame, gleichnamige Album ist ebenfalls von Erfolg gekrönt. Bonez und RAF machen Dancehall auf Deutsch und das klingt endlich mal cool. Auf der Bühne ergänzt sich das Duo perfekt – RAF Camora, der Wiener-Berliner geht als singender Produzent von Reggae-beeinflussten Trap-Brettern los – Bonez Grime-Flows und Hooks erinnern an die chattenden Deejays der jamaikanischen Soundsystem-Kultur. Die beiden Freunde haben da ein wirklich krasses Feature geschaffen.

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G-Eazy

Bei US-Rapper G-Eazy sucht man vergebens nach den typischen Accsessoires wie großen Goldketten, Baggy-Pants oder Cap. Man könnte ihn eher den Edel-Rapper nennen, denn mit schwarzem Hemd und gegeltem Haar fällt der 28-jährige ganz klar unter seinen Kollegen auf. Doch die Gesten und der Slang sind gleich. Im Hintergrund laufen bei G-Eazys Show auf der Wörter wie „Fuck Up“ oder „Bitch“ auf dem Leuchtband und der Mittelfinger des Rappers geht unzählige Male in die Luft. G-Eazy ist früher eine feste Größe in der lokalen Rap-Szene von New Orleans gewesen, bevor er dann bei YouTube die 600.000er Zuschauer-Marke geknackt hat. Seitdem sind bereits vier Alben erschienen und es scheint, als sei der US-Rapper ukrainischer Herkunft auf dem Weg nach oben nicht aufzuhalten.

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Genetikk

Nach frischer Tournee unter dem Motto „FUKK“ zum gleichnamigen Album zeigen sich Karuzo und Sikk aka Genetikk und ihre Gang wieder einmal beim splash! Festival als Gäste. Das Bühnenbild, ein Nachbau einer Favela, hat bereits für einigen Gegenwind gesorgt. Zumindest im Zusammenhang mit dem aktuellen Albumcover zu FUKK. Nennen wir es Gesellschaftskritik. Künstlerisch verpackt. Das junge Publikum hat heute keine Lust auf schwere Unterhaltung, Genetikk auch nicht. „Peng peng! Schüsse-Schüsse in die Luft“ lässt alle Hände  gen Himmel fliegen. Die Menge vor der Bühne bewegt sich wie eine Welle in alle Richtungen. Textsicherheit bis in die letzte Reihe. Genetikk liefert ordentlich ab und werden reichlich belohnt!

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Genetikk auf Tour: FUKK Hamburg!

Wie immer komme ich etwas zu früh. Und das auch noch zur „FUKK Tour 2017“ von Genetikk. Und ja – wir sind auf der Hamburger Reeperbahn. Soviel dazu und genug von schlechten Textideen. Auf der Bühne stehen heute an vorderster Front Karuzo und Sikk. Gegenüber machen sich Jonas, Philipp, Tom, Berat, Ayaz, Slawomir, Tina, Jenny, Defne, Nehir, Mama und Papa bereit. Bis auf zwei in der Liste sind alle freiwillig und mit großer Vorfreude hier beim Genetikk-Konzert angekommen. 

Ein grauer, selbstgebastelter Vorhang verdeckt die Bühne. Was sich dahinter wohl verbirgt? Es bleibt spannend! Noch immer bin ich zu früh und schaue mich um. Die Mami da drüben steht ganz alleine rum und wurde offensichtlich sehr rechtzeitig von ihrem Sohn auf die Tribüne geschickt. Das nächste mal muss der kleine Gangster dann halt mit zum Helene Fischer Konzert. Thug life.

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Kein Support und der Vorhang fällt. Das Bühnenbild erinnert mich an eine kleinere Version von dem, was K.I.Z. so aufbaut. Aber nicht schlechter. Es handelt sich um den Nachbau einer Favela. Und die hat den Jungs schon einigen Gegenwind beschert – zumindest im Zusammenhang mit dem aktuellen Albumcover zu FUKK. Nennen wir es Gesellschaftskritik. Künstlerisch verpackt.

Das junge Publikum hat heute keine Lust auf schwere Unterhaltung. Und die bekommen sie auch nicht. „Peng peng! Schüsse-Schüsse in die Luft“ lässt alle Hände an die Decke fliegen. Die Menge bewegt sich wie eine Welle in alle Richtungen des Raumes. Textsicherheit bis in die letzte Reihe. Genetikk liefert ordentlich ab und werden reichlich belohnt! Ich geselle mich kurz zu den Eltern und verlasse schließlich unter neidischen Blicken das fast volle Docks. Natürlich wieder etwas zu früh.

Highfield Festival 2016 –Tag 2: Das ging ab am Samstag

Der zweite Tag beim Highfield Festival versprach DAS Highlight für schätzungsweise 95 % der Besucher zu werden. Ist ja aber auch kein Wunder, wenn die bekannteste Berliner Neue Deutsche Härte-Band Rammstein als Headliner auf dem Plan steht. Das restliche Tages-Line Up war bunter, als eine Türe Gummibären. Von Deutschrap, Rock und Rock’n’Roll, über Punk-Rock bis Metalcore: Musikalisch konnte jeder Besucher etwas nach seinen Geschmack finden. Das Wetter spielte auch wieder mit, lediglich nachts bei Rammstein gab es einen Regenguss, der aber leicht zu verschmerzen war. Und Bands wie Haftbefehl, Die Orsons, Eagles of Death Metal oder Annenmaykantereit brachten die Festivalgänger für das nächtliche Highlight ordentlich auf Betriebstemperatur.

HAFTBEFEHL

„Lasst die Affen aus dem Zoo“. Wenn ein Rapper es in letzter Zeit geschafft hat, die deutschen Charts und auch den Feuilleton nachhaltig zu beeindrucken, dann ist es wohl der Offenbacher Haftbefehl. Das Jugendwort des Jahres 2013, Babo, stammt von ihm. Mit seinem aktuellen Album „Russisch Roulette“ im Gepäck, bringt Hafti sogleich Action ins Publikum, die Arme gehen nach oben, die Köpfe hoch und runter. Dazu gibt es harte Beats und präzise Lyrics, die auf ihre eigene Art die Straßenrapszene der „Azzlackz“ beschreiben. Eines ist sicher: die Leipziger wissen, wer der Babo ist!

Bildergalerie: So war HAFTBEFEHL live

CALIBAN

Auf eine 20-jährige Bandgeschichte blicken Caliban zurück und sind damit eher „Neulinge“ in der Metal Szene. Dennoch gelten sie neben Heaven Shall Burn als wichtigste deutsche Vertreter ihrer Szene. Trotzdem stehen sie seither für Apokalypse, Rache und Emotionen, die sie immer gut verpacken – rasiermesser-scharfe Riff und dazu die von Frontmann Andreas Dörner gebrachten, dem Erdboden gleichmachende Breakdowns. Das Ganze immer im Wechselspiel aus fein-melodischen Hooks und brachialen Shouts. Was heißt das fürs Highfield Infield? Es ist wieder Zeit zum Moshen.

Bildergalerie: So war CALIBAN live

DIE ORSONS

Mit dem letzten Album „What’s goes“ der vier Jungs aus Stuttgart ging es 2015 geradewegs an die Spitze der Hip Hop-Charts. Die Rapper Tua, Kaas, Bartek und (Mädchenschwarm) Maeckes bringen wie immer Schwung in die Kiste und wirbeln wie Ventilatoren über die Bühne. Ihr Auftritt ist eines der Highlights an diesem Samstag beim Highfield Festival, denn das schwäbische Quartett sorgt mit ihrer positiven Attitüde für Furore. Und was die Orsons noch ausmacht: da wo andere Künstler „nur“ Bass haben, da haben die Jungs „Bässer“.

Bildergalerie: So war DIE ORSONS live

EAGLES OF DEATH METAL

Death Metal ist ja eher ein ernster, morbider Musikstil. EODM sind das eigentlich gar nicht. (Selbst)ironisch spielen sie mit sämtlichen Rock’n’Roll-Klischees und das zieht sich durch alle bisherigen Alben und Songs. Frontmann Jesse Hughes, aka „The Devil“, ist Meister der Grimassen und strotzt nur so vor Energie und Charme. Mit Blues, Boogie und Rockabilly ist der Garage-Rock der Eagles verfeinert und obendrauf gibt es viel mit Sexappeal und Testosteron. Die Show der Eagles Of Death Metal ist mitreißend und sprüht vor Entertainment und Ekstase und dabei sind die Herren aus den USA auch noch richtig witzig.

Bildergalerie: So war EAGLES OF DEATH METAL live

ROYAL REPUBLIC

Das dritte Studio-Album „Weekend Man“ der schwedischen Rockband ist frisch auf dem Markt. Und ihr lässiger Funk mit deluxem Arschwackel-Faktor und tightem Rock’n’Roll zeigt wieder einmal mehr, dass Schweden geniale Musiker hervorbringt. Von der Sekunde an, in der Adam Grahn samt Kollegen einen Fuß auf die Highfield-Bühne setzt, geht die Rock-Show direkt los. Die Gitarrensaiten kreischen und die Bassdrum wummert und schnell entpuppt sich Sänger Adam als regelrechte Frontsau mit markant-royaler Stimme. Er ist ein echter Charmebolzen, schwingt lasziv die Hüften, spielt gekonnt mit den (gern weiblichen) Fans.

Bildergalerie: So war ROYAL REPUBLIC live

GENETIKK

Das voodoomaskierte Alien-Duo erkennt man zu allererst an den schwarz-weißen Kapuzen über dem Kopf. Krasse Rhymes gibt es von Karuzo, der konstant zwischen Ironie, Streetslang und Wahnsinn pendelt und dazu kommen die Beats von Sikk, der den Gangsta-Rapper mimt. Das Bühnenbild auf der Blue Stage ist mit einem alten, ausgebrannten Auto dekoriert, auf dem die Hip Hop-Crew auch gerne mal rumhüpft oder von dort Rauchkanonen abschießt. Apropos Crew, bei diesem Auftritt sind nur 2 oder 3 weitere Kollegen auf der Bühne zu sehen, oft tummeln sich bei Genetikk-Konzerten dort noch mehr Maskierte. Die Zuschauer sind bester Laune und zeigen sich lautstark und textsicher, vor allem Genetikk ihre Toten Hosen-Interpretation „Wünsch dir was“ auflegen.

Bildergalerie: So war GENETIKK live

AIRBOURNE

Um einen typischen Vergleich mit AC/DC kommt die australischen Band Airbourne selten herum. Klirrende Gitarrenriffs und dazu der ausdrucksstarke Gesang von Joel O’Keeffe, der mit voller Dröhnung nach vorne geht. Airbourne führen wahrlich das Erbe in Sachen lautem, krachendem Hardrock in perfekter Manier fort. Joel greift getrost zum Bier, schüttet es auch mal in die Menge und schüttelt dazu die lange lockige Matte nach Herzenslust. Souverän und ihrer Linie treu begeistert die Band schon seit 2003 Metalfans weltweit und auch heute beim Highfield werden Fanwünsche wahr und vielleicht wächst die Fangemeinde auch direkt noch an.

Bildergalerie: So war AIRBOURNE live

NOFX

Das kleine gelbe Banner mit den vier Buchstaben kündigt die US-Punkrocker NOFX an. Die vier Bandmitglieder Fat Mike (Gesang), Eric Melvin (E-Gitarre), El Hefe (Gitarre) und Erik Sanin (Drums) sind wahre Urgesteine ihres Musikgenres. Fat Mike steht sein neuster Entzug richtig gut und es ist überraschend, wann man ihn das letzte Mal so witzig erleben konnte. Im Duell mit Eric Melvin und El Hefe stellt der Kalifornier einige Comedians in den Schatten. Auch die Zuschauer bekommen immer mal wieder einen auf den Deckel. NOFX spielen klare Hits wie „Linoleum“, „Idiots Are Taking Over“, „Six Years On Dope“, „Bottles To The Ground“ oder „The Separation Of Church And Skate“ und erheitern das Highfield mit selbstironischen Scherzen. So macht Punkrock doppelt Spass!

Bildergalerie: So war NOFX live

ANNENMAYKANTEREIT

Derzeit gibt es deutsche Künstler und Bands wie Sand am Meer. Und auch die Themen Melancholie oder die Probleme und Träume des Erwachsenwerdens werden immer wieder besungen. Doch Annenmaykantereit haben einfach eine herrlich erfrischende Art, dies alles in ihre Songs zu verpacken. Die Ruhrgebietler musizieren irgendwo zwischen Rio Reiser und Gisbert zu Knyphausen und treffen mit ihrem Indie-Rock genau die Herzen der Fans und davon haben sie mittlerweile richtig viele. Nicht von ungefähr spielen Christopher, Henning und Severin direkt vor Rammstein auf der anderen Bühne! Von der Schülerband über den Support von Clueso und den Beatsteaks, bis hin zum Headliner eigener ausverkaufter Tourneen und einem Plattenvertrag bei Universal. Läuft. Vor allem berührt die tiefe, harte Stimme von Sänger Hennig May gepaart mit schönen Melodien.

Bildergalerie: So war ANNENMAYKANTEREIT live

RAMMSTEIN

Wer auf der Hauptbühne am Samstag Abend als Headliner die Bühne entert, das liegt schon den ganzen Tag über in der Luft. Alles dreht sich um die Ausnahmemusiker von Rammstein. Fans sind weltweit angereist, T-Shirts und Fan-Merch jeder Art tragen viele Festival-Besucher am Körper und eine 3 Meter hohe Fahne vom Rammstein-Fanclub ist bereit für den Einsatz. Bereit ist auch die Green Stage um Punkt 0:00 Uhr, dessen Bühnenbild sich zu erst hinter einem Vorhang versteckt. Und dann geht’s los: Ganze 17 Songs haben Rammstein im Gepäck, bei dem jeder einzelne mit individueller Licht- und Pyro-Show (und unzähligen weiteren Effekten) zelebriert wird. Den Auftakt machte der neue Song „Ramm4“, der eine völlige Neukomposition ist (bestehend aus allen Namen ihrer Songs!) und trotzdem vom gesamten Highfield textsicher mitgesungen wird. Gänsehaut also ab der ersten Minute des Abends. Frontmann Till Lindemann ist in seinem Element und bekommt am Ende sogar Engelsflügel aus Metall angelegt, woraufhin er sich kurzerhand in die Lüfte erhebt und Feuer aus den Enden der Flügel speit. Ein eindrucksvolles Abschiedsbild, dass man noch lange im Kopf und im Herzen bei sich tragen kann.

Hier geht es zum Bericht: Highfield Festival 2016 – Tag 1 und
Highfield Festival 2016 – Tag 3

Hip Hop hilft – »Rap4Good« in der Braunschweiger VW Halle – Teil 2

Braunschweig. 3.000 Rap- und Hip Hop-begeisterte Musikfans feierten am Freitag Abend in der in der Volkswagen Halle Braunschweig für ganze vier Stunden mit den Künstlern. Insgesamt wurden an diesem Abend 150.000 € für die United Kids Foundations (Kinderhilfs-Netzwerk der Volksbank Braunschweig-Wolfsburg) gesammelt. Diese Spende setzt die United Kids Foundations für ihr Projekt „Hauptschul-Power“ ein, bei dem talentierte und finanziell benachteiligte Kids in den Hauptschulen der Region unterstützt werden. Die Musik-Charity-Kampagne RAP4GOOD – initiiert von Rapper Kool Savas – ging damit in die erste Runde.

Hier geht’s zum Bericht:
„Hip-Hop hilft – »Rap4Good« in der Braunschweiger VW Halle – Teil 1“

ÜBER RAP4GOOD

Dass Konzert in der Braunschweiger VW Halle ist nur der erste Anstoß für das langfristig geplante Projekt von Kool Savas. Ab 2016 veranstaltet RAP4GOOD alljährlich ein großes Charity-Konzert. Außerdem werden ganzjährige Workshops und Contests in allen Facetten des Hip Hop’s für Nachwuchstalente bundesweit initiiert, umgesetzt und von Hip-Hop-Coaches begleitet. Die Gewinner der Nachwuchstalente erhalten Stipendien, Sachleitstungen oder auch Money can‘t buy Preise (bspw. eine eigene CD recorden/releasen etc.).

DIE ORSONS

Das aktuelle Album „What’s goes“ der vier Jungs aus Stuttgart kletterte geradewegs an die Spitze der Hip Hop-Charts. Was für ein Brett. Die Rapper Tua, Kaas, Bartek und (Mädchenschwarm) Maeckes bringen auch in viel zu kurzen 20 Minuten richtig Schwung in die Kiste und wirbeln wie Ventilatoren über die Bühne. Ihr Auftritt ist eines der Highlights an diesem Freitag Abend, die Stimmung ist bombastisch und wo alle anderen Künstler nur Bass haben, da haben die Jungs wirklich „Bässer“.

Mehr Infos unter: www.dieorsons.de oder auf Facebook

Bildergalerie: So waren DIE ORSONS live

ORSONS: Tua, Kaas, Bartek & Maeckes in unserem Interview

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Weitere Informationen

KC REBELL

Der deutsche Rapper mit kurdischer Abstimmung stammt aus Essen. Für sein geniales Album „Fata Morgana“ wurde er von Fans und Kritikern gleichermaßen gefeiert. Der Lohn: von Null auf Eins in den Charts. Aber KC Rebell ist kein Typ, der sich ausruht. Und dann plant der 27-jährige auch noch seine Autobiographie zu veröffentlichen, in der nicht (nur) seine Musik, sondern er selbst mal im Vordergrund steht. Also wir sind gespannt.

Mehr Infos unter: www.bangermusik.de oder auf Facebook

Bildergalerie: So war KC REBELL live

GENETIKK

Bekannt sind Genetikk über ihr Genre hinaus vorrangig für die schwarz-weißen Kapuzen über dem Kopf. Die maskierte Hip Hop-Crew stürmt heute mal „nur“ zu viert die Bühne (oft tummeln sich bei Genetikk-Konzerten dort noch mehr Kollegen). Sie sind heute die die Gangsta-Rapper, vor allem die beiden Frontmänner und Rapper Karuzo und Sikk spielen gern ihre Rolle. Die Zuschauer sind bester Laune und zeigen sich lautstark und textsicher bei Songs wie der Toten Hosen-Interpretation „Wünsch dir was“.

Mehr Infos unter: www.genetikk.de oder auf Facebook

Bildergalerie: So war GENETIKK live

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Weitere Informationen

KOOL SAVAS

Kool Savas sagt über das RAP4GOOD-Projekt: „Ich glaube, dass viele erfolgreiche Rapper in Deutschland nun in dem Alter sind, indem Sie ihr Image überdenken. Sie, Ihre Musik und Ihre Fans sind erwachsener geworden. Viele haben so wie ich, eine eigene Familie gegründet und übernehmen damit langfristig Verantwortung. Wir stehen alle in der Öffentlichkeit und haben gegenüber den Kindern und Jugendlichen eine Vorbildfunktion. Meine Musik und Strahlkraft möchte ich künftig auch dafür nutzen, Gutes zu tun und damit Benachteiligten in Not zu helfen. Ich hoffe, dass viele Artists meiner Zunft das ähnlich sehen und sich uns anschließen. Damit wir mit RAP4GOOD zusammen viel Positives bewirken können. Schon jetzt mein herzlichsten Dank an die RAP-resenter, die sich bereits comitted haben. One Love!“

Mehr Infos unter: www.koolsavas.de oder auf Facebook

Bildergalerie: So war KOOL SAVAS live

Hip Hop hilft – »Rap4Good« in der Braunschweiger VW Halle – Teil 1

Braunschweig. Am Freitag Abend fand der Kick Off  für das Musik-Charity-Projekt RAP4Good statt. Und das im Rahmen des RTL-Spendenmarathon und des 10-jährigen Jubiläums der United Kids Foundations (Kinderhilfs-Netzwerk der Volksbank Braunschweig-Wolfsburg), die sich gegen Kinderarmut stark macht. Die Idee hinter RAP4GOOD ist einfach: Kindern und Jugendlichen mit Hip Hop zu helfen. Rapper und andere Persönlichkeiten werden als Coaches fungieren, bundesweit Workshops organisieren und Talenten fördern. 3.000 Rap- und Hip Hop-begeisterte Zuschauer pilgerten für das vier-stündige Mini-Festival in die Volkswagen Halle Braunschweig.

Insgesamt wurden an diesem Abend 150.000 € für die United Kids Foundations gesammelt. Diese Spende setzt die United Kids Foundations für ihr Projekt „Hauptschul-Power“ ein, bei dem talentierte und finanziell benachteiligte Kids in den Hauptschulen der Region unterstützt werden. Schirmherr Steffen Krollmann lüftet, dass sich bereits 50 Klassen beworben hätten.

Kool Savas: „Ich bin sprachlos, so ein hohes Spendenergebnis hätte ich nicht erwartet. Ich danke den regionalen Partnern des Kindernetzwerkes United Kids Foundations für die tolle Unterstützung. Außerdem möchte ich mich bei allen RAP-resentern von RAP4GOOD bedanken, die für diesen Projekt-Start alle auf ihre Gage verzichtet haben. Und natürlich möchte ich allen Fans danken, die an dem Abend vor Ort waren und uns mit ihrem Ticketkauf unterstützt haben. Ich hoffe wir konnten damit für Hauptschul-Power einen großen Charity-Baustein in der BraWo-Region legen.“

Volksbank BraWo-Chef Jürgen Brinkmann verlieht Kool Savas für sein Engagement mit RAP4GOOD den United Kids Foundations-Ehrenaward. 

Hier geht’s zum Bericht:
„Hip-Hop hilft – »Rap4Good« in der Braunschweiger VW Halle – Teil 2“

VISA VIE

Durch den Abend führt Visa Vie, die blonde Moderatorin, die große Jubelstürme erntet, sobald sie die Bühne betritt. 2006 begann die Berlinerin zu rappen und veröffentlichte später ihr Debütalbum „Die neun Todsünden“. Daneben moderierte sie für den Berliner Radiosender Kiss FM. Zwischen 2010 und 2015 sah man sie als Moderatorin des Online-Rapmagazins 16bars.de und seit Anfang November zeigt sie sich auf ihrem eigenen YouTube-Channel – unbedingt mal reinschauen!

38FMA

In einer heißen Bewerbungsphase für den Lokal-Support von RAP4GOOD, hat sich am Ende die Wolfsburger RAP-Crew 38MFA mit 1.645 Fan-Votes als RAP-resenter für das BraWo-Land ausgezeichnet. Ihre Verbundenheit zur Region signalisieren sie auch im Bandnamen, mit der Zahl 38 (Anfangs-Postleitzahl der Region Braunschweig-Wolfsburg). Die Musiker wollen nicht nur ihren Bekanntheitsgrad erhöhen, sondern auch den „ihrer“ Stadt. Beides haben die drei Rapper eindeutig erreicht.

Bildergalerie: So war 38FMA live

MONTEZ

Bereits in jungen Jahren brachte Montez viele Texte zu Papier. Zusammen mit Freunden trat auf kleineren Jams in Jugendzentren auf.
Mit seinem ersten Mixtape „Punshlines eine Melankholikers“ sorgte der damals erst 15-jährige Montez für Aufsehen. Dann entschied er Newcomer-Contests für sich und gewann den ersten Album-Deal und später ging es als Support von Kool Savas für ihn auf Tour. Sein neues Album „Für immer und eh weg“ ist seit kurzem auf den Markt erhältlich.

Mehr Infos unter: www.ueber-die-grenze.de oder auf Facebook

Bildergalerie: So war MONTEZ live

LAAS UNLTD

Der Wahl-Berliner Rapper hat schon mit 15 Jahren auf Hip Hop-Jams sein Können bewiesen. So wurde er auch direkt entdeckt. Er veröffentlichte mit anderen Rappern einige EPs und im Jahr 2007 kam dann sein Debütalbum „Laas Unltd. Begins!“ heraus. Es folgten weitere fünf Studioalben, das letzte im Jahr 2014, das sich auch in den deutschen Albumcharts halten konnte. Für 2016 hat Laas Unltd sein neustes Werk angekündigt: „Daemon“ (jetzt bei Amazon vorbestellen!). Wir sind gespannt!

Mehr Infos unter: www.laasunltd.de oder auf Facebook

Bildergalerie: So war LAAS UNLTD live

RAF CAMORA / RAF 3.0

Schon als 14-jähriger rappte er das erste Mal. Mit 15 Jahren lief er von zuhause weg und verbrachte ein Jahr auf der Straße. In dieser Zeit wurde er in der österreichischen Rapszene bekannt. Damals rappte er ausschließlich auf Französisch. Mittlerweile lebt RAF Camora (oder auch RAF 3.0) in Berlin. Vierzehn Alben, EPS und Mixtapes hat der 31-jährige nun schon vorzuweisen. Im Mai 2014 wurde er dann sogar mit dem Amadeus Award in der Kategorie „HipHop / R’n’B“ ausgezeichnet.

Mehr Infos unter: www.indipendenza.de oder auf Facebook

Bildergalerie: So war RAF CAMORA / RAF 3.0 live

CURSE

Der ehemalige Außenseiter Curse war früher energisch, seine erzählerische Dichte und der düstere, extrem persönliche Stil prägten Generationen von Rappern. Sein aktuelles Album „Uns“ hat nun weniger Attitüde, mehr Klarheit, dafür noch mehr Präsenz. Emotionale Strophen enden mit buchstäblichen Pauken und Trompeten im Refrain. Curse steht für eine regelrechte musikalische und emotionale Achterbahnfahrt und dafür lieben ihn seine Fans.

Mehr Infos unter: www.curse.de oder auf Facebook

Bildergalerie: So war CURSE live

VEGA

Der deutsche Rapper aus Frankfurt ist Mitbegründer des Plattenlabels„Freunde von Niemand“ und hat italienische Wurzeln. Auch er begann früh mit seiner ersten EP, die er mit fünf Liedern ins Web stellte. „Ich kann hören was die Straße redet: König ohne Krone, guter Mann sagt die Gegend.“ Mit diesen Textzeilen aus Vegas 2009 erschienenem Debütalbum „Lieber bleib ich broke“, fasst der Frankfurter seinen musikalischen Erfolg perfekt zusammen. Mit seinem aktuellen Album „Kaos“ konnte sich Vega Anfang des Jahres auf dem ersten Platz der Albumcharts platzieren.

Mehr Infos unter: www.freunde-von-niemand.de oder auf Facebook

Bildergalerie: So war VEGA live

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Für den guten Zweck: 1-Tages-Hip-Hop-Festival „Rap4Good“ in Braunschweig

2015 startet die RAP4GOOD-Plattform. Der Kick off-Event findet in der Region Braunschweig/Wolfsburg im Rahmen des 10-jährigen Jubiläums von United Kids Foundations (das Kinderhilfsnetzwerk der Volksbank BraWo) und dem RTL- Spendenmarathon statt. Kool Savas und seine RAP-resenter geben dazu am 19.11. in der Volkswagen Halle Braunschweig ein geballtes und abwechslungsreiches Charity-Konzert, mit dem Ziel eine hohe Spende für die Kinder aus der Region zu erzielen. Unterstützt wird diese Plattform durch die Volksbank BraWo, dem RTL Spendenmarathon und weiteren Partnern aus der Region.

Lust auf unser witziges Interview mit den Orsons?

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Chiemsee Summer 2015 – Tag 2: Das ging ab am Donnerstag

Hier geht’s zum Bericht „Chiemsee Summer 2015 – Tag 1: Das ging ab am Mittwoch
Hier geht’s zum Bericht „Chiemsee Summer 2015 – Tag 3: Das ging ab am Freitag
Hier geht’s zum Bericht „Chiemsee Summer 2015 – Tag 4: Das ging ab am Samstag
Hier geht’s zum Bericht „Chiemsee Summer 2015 – Tag 4: Das ging ab am Sonntag

LESS THAN JAKE

Die Ska-Punkband Less Than Jake haben ein ganzes Genre geprägt, eine Band, mit der man aufgewachsen ist und wenn mann sie heute live sieht, bleibt immer die Frage, ob sie noch bringen, was man von ihnen erhofft. Viele ihrer Hits wie „History of a Boring Town“ oder „All my best Friends are Metalheads“ sind legendär und einfach zum Abfeiern. Lange war es eher ruhig um die fünf Jungs aus Florida, aber auf der Chiemsee Summer Bühne sind sie zurück, als wäre keine Zeit vergangen. Und viel Humor beweisen die Musiker auch, da werden erstmal Toilettenpapierollen per Kanone ins Publikum geschossen. Dennoch sind Less Than Jake mittlerweile eine Band, die eigentlich nur noch mit ihren alten Hits loszieht. Aber solange die Fans auch happy sind, ist doch alles paletti.
Facts: 245.200 Fans bei Facebook · 48.000 Follower bei Twitter · Hits: „I think I love you“ & „The Rest of my Life“

Bildergalerie: So war LESS THAN JAKE live

FLOGGING MOLLY

Um 17:00 Uhr stürmt die irische Folk-Punk Band Flogging Molly die Bühne! Wir bleiben gebannt während des gesamten Konzerts dort, denn die natürlichen, extrem sympathischen Männer gehen ab wie nichts Gutes. Jeder einzelne der kalifornischen Band hat handwerkliche Fingerfertigkeiten. Nicht nur die traditionellen Instrumente spielen eine große Rolle in ihrer Musik, da spielt man auch mal Blechflöte, Fiedel, Akkordeon oder Banjo. Ganz so wie es sich für irische Folkmusik gehört. Das Publikum ist schwer begeistert. Frontmann Dave King ist ein waschechter Ire. Mit seinem roten Bart und der Brille erfüllt er nicht gerade das Image des Rockstars. Aber wir irren, denn King tobt munter über die Bühne und feuert seine Band und die Zuschauer zu Höchstleistungen an.

Facts: 1,2 Mio. Fans bei Facebook · 59.800 Follower bei Twitter · Hits: „Drunken Lullabies“ & „Salty Dog“

Bildergalerie: So war FLOGGING MOLLY live

GENETIKK

Es regnet in Strömen… Umso besser, dass Genetikk im Zelt spielen. Das Publikum gröhlt im Chor, die Stimmung kocht. Die maskierte Hip Hop-Crew besteht aus 7 Leuten, die alle zur gleichen Zeit auf die Bühne stürmen. Sie machen auf Gangsta-Rapper, vorrangig die beiden Frontmänner und Rapper Karuzo und Sikk, dazu gibt es fröhlich Kippen und Alkohol auf der Bühne, wäre ja sonst langweilig. Und bei den Fans? Die Stimmung ist bestens und es ist überraschend, wie textsicher die Genetikk-Fans an diesem Tag sind.
Facts: 444.680 Fans bei Facebook · 44.300 Follower bei Twitter · Hits: „Achter Tag“ & „D.N.A.“

Bildergalerie: So war GENETIKK live

THE OFFSPRING

Und dann der Headliner auf den alle gewartet hatten: Um 22:30 Uhr starten The Offspring. Wer kennt die Ur-Punkrocker aus den USA nicht? Ihre Hits wie „Self Esteem“,„Pretty Fly“ oder „The Kids Aren’t Alright“ sind legendär. 30 Jahre Bandgeschichte auf der Highfield-Bühne, unser Finale für Samstag Nacht. Haben die Kalifornier doch die Musikgeschichte des Punkrocks mitgeprägt. Sänger Dexter Holland mit den blondierten Stachel-Haaren beeindruckt immernoch mit seiner vollen Stimme. Auch wenn die Herren älter geworden sind, rocken können sie ohne Frage noch auf der Bühne.
Facts: 5,2 Mio. Fans bei Facebook · 183.000 Follower bei Twitter · Hits: „Bad Habit“ & „Self Esteem“

Bildergalerie: So war THE OFFSPRING live

ARCHIVE

Nach dem Headliner des Tages, The Offspring, ist noch lange nicht an schlafen zu denken, denn um 0:00 Uhr kommt endlich ein echtes Festival-Highlight: Die Männer von Archive mit ihrem düsteren, schweren TripHop, symphonischem Pop, elektronischem Ekletizismus und psychedelischem Post-Rock… Keine typische Festivalband, auch ein nicht allzu gut besuchtes Konzert, aber wer da ist, der verliebt sich! Schöner kann Musik nicht sein und live einfach durch und durch gehend.

Bildergalerie: So war ARCHIVE live

IRIE REVOLTES

Schweren Herzens geht es mitten im Konzert von Archive wieder los, um auch die Irie Revoltes anzusehen. Hat sich auf jeden Fall gelohnt, denn die Ansage „Diese Band braucht keine Ansage, diese Band IST eine Ansage“ ist Programm. Was für eine Explosion! es Fette Beats und schwungvolle Action gibt es von den Heidelbergern. Die Frontmännern Mal Élevé und Carlito zeigen satte Sprung-Action, die Handtücher wedeln über den Köpfen. Da seit kurzem das nagelneue (und gleichnamige) Album Irie Révoltés draußen ist, gibt es auch daraus viele neue Songs zu hören.
Facts: 114.700 Fans bei Facebook · 3.500 Follower bei Twitter · Hits: „Soleil“ & „Travailler“

*Wie die Irié Révoltes so hinter den Kulissen sind und wie die Jungs so viel Bühnen-Action überhaupt durchhalten, erzählen Sie in unserem Interview beim Hurricane 2015*

Bildergalerie: So war IRIE REVOLTES live