Fallback

Stagr Theme Skeleton

Diese Standardansicht dient als Fallback, bis fuer jeden Seitentyp eine spezifische Vorlage greift.

Inhalt

Crossfaith rocken in Köln vor ausverkauftem Haus

Mit ihrem neuen Album „EX_MACHINA“ sind die japanischen Exportschlager Crossfaith wieder zurück in Deutschland. Das Gebäude 9 ist quasi ausverkauft und mit den Supports Normandie und Blood Youth das Paket für einen perfekten Abend geschnürt.

Normandie

Normandie machen den Anfang und können bereits auf einen gut gefüllten Zuschauerraum blicken. In den ersten Reihen haben sich einige Fans der Schweden versammelt, die die Jungs frenetisch feiern. Auf das neue Album müssen Musikfans leider noch bis Ende Oktober warten, die neuen Songs werden live aber jetzt schon begeistert aufgenommen. So beginnt der Abend mit der Post-Hardcore Formation melodisch und kräftig.

Blood Youth

Blood Youth dagegen schlagen deutlich härtere Töne an. Sofort bildet sich ein erster Mosh Pit auf Zuruf der Briten. Als dann ein Fan fällt, bricht Sänger Kaya sofort den Song ab und erkundigt sich, ob es demjenigen gut geht. Erst dann geht es ohne Stimmungsverlust mit der gleichen Härte weiter. Ihr Debüt „Beyond Repair“ ist definitiv einen Blick wert!

Crossfaith

Mit Crossfaith geht das Publikum dann schon von den ersten Tönen des Intros an steil. Die Japaner sind wie immer mit viel Energie und Spielfreude auf der Bühne unterwegs und das steckt die Fans sofort an. Es wird getanzt, gefeiert und gepogt was das Zeug hält. Die neuen Songs fügen sich mühelos in das Gesamtgefüge ein und funktionieren perfekt mit dem bisherigen Material. Die Zuschauer hängen Sänger Kenta an den Lippen, gehen mit dem kleinsten Fingerzeig mit und so spielen sich Fans und Musiker die Bälle zu. Zur Freude der Fans ist auch „Jägerbomb“ wieder Bestandteil des Sets. Gitarrist Kazuki wird zwar immer noch von einem Gast-Gitarristen unterstützt, ist aber soweit wieder fit, dass der Song wieder gespielt werden kann.

Es ist immer wieder schön zu sehen, wie Bands wachsen, sich entwickeln und sich doch selbst treu bleiben. Das Publikum hat sich dabei immer mehr und mehr in die Szene verwachsen. Von den ersten Support Gigs 2012, den ersten kleinen eigenen Clubgigs in Deutschland bis heute hat sich die Band stetig gesteigert und ist inzwischen zu einem Urgestein geworden. Crossfaith machen immer wieder Spaß!

Yellowcard: Großartiges Abschlusskonzert in Köln

20 Jahre Bandgeschichte sind eine stolze Summe in der schnelllebigen Musikwelt. Genau dieses Jubiläum darf die Punk-Pop-Band Yellowcard feiern. Zur Trauer der Fans nehmen die Jungs aus Florida mit diesem Jubiläum aber auch gleichzeitig Abschied. Um das Ende einer Ära gebührend feiern zu können, sind die Musiker ein letztes Mal auf Welttournee und haben dabei in ausgewählten Städten gleich zwei Konzerttermine angesetzt. Die Fans in Köln gehören zu den Glücklichen, die an einem Abend das erfolgreichste Album „Ocean Avenue“ in voller Länge erleben dürfen und einen Tag später noch einmal ein Greatest Hits Feuerwerk erleben können. Letzteres wird in Köln sogar von der Live Music Hall in das über doppelt so große Palladium verlegt. Das ist zwar nicht ganz ausverkauft, mit über 3.000 Fans ist es aber dennoch das größte Konzert der Tour.

The Kenneths eröffnen wie auch schon am Vorabend die Show im Palladium. Musikalisch passt die Formation rund um Frontmann Josh Weller ideal. Weller ist die treibende Kraft der Band, die einfach nicht zu bremsen ist. Er springt und tanzt über die Bühne, macht Faxen mit dem Publikum und tut dabei vor allem das, was ein Support tun soll: Das Publikum schon einmal aufwärmen. Job well done!

Bildergalerie: So waren THE KENNETHS live

Normandie sind ebenfalls an beiden Abenden dabei und zeigen auch im Palladium dass sie die Zuschauer für sich begeistern können. Musikalisch ordnen sich die Schweden offiziell im Post-Hardcore ein, mit Synthesizer Elementen erinnern sie eher an die jüngste Bring Me The Horizon Platte. Stimmung will dabei leider nicht so richtig aufkommen. Die Musiker geben dennoch alles und zeigen sich mit viel Bewegung von ihrer besten Seite.

Bildergalerie: So war NORMANDIE live

Dann ist es endlich an der Zeit für eine letzte große Party. Die Banner im Bühnenhintergrund erinnert an eine Abschlusszeremonie. Doch in der Luft liegt keine Traurigkeit, sondern die Lust ein letztes Mal gemeinsam mit den Musikern zu feiern. Ganze zwei Stunden umfasst die Setlist und lässt damit keinen Hit aus.

Bildergalerie: So war YELLOWCARD live

Ryan Key (Gesang, Gitarre), Sean Mackin (Geige, Gesang), Ryan Mendez (Gitarre, Gesang) und Josh Portman (Bass) geben auf der Bühne alles. Musikalisch wie auch zwischenmenschlich ist die Show auf absolut höchstem Niveau. Sean springt über die Bühne, Ryan Key flirtet mit dem Publikum und auch Ryan Mendez und Josh stehen nicht still. Die Zuschauer beantworten so viel Spielfreude mit lauten Fanchören und reger Begeisterung. So bleibt für einen Moment die Zeit stehen.

Der Abend ist schlicht ein Fest. Und so bleibt nach der letzten verklungenen Note nur noch eins: Danke Yellowcard! Für 20 Jahre Herzblut, Leidenschaft, einzigartigen Sound, Spielfreude, die Liebe zur Musik und den Spaß den ihr uns allen damit bereitet habt! Wir werden euch vermissen!