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Pop-Ikone Pink erobert Hannover mit ihrem „Summer Carnival 2023“

Wenn die amerikanische Musikerin Pink auf Tournee geht, strömen ihre Fans in Scharen zu den Konzerten. Ihre unbestreitbar atemberaubenden Liveshows sorgen dafür, dass ein Konzert pro Ort nicht ausreicht. Und so wird sich die Pop-Queen neben München und Köln auch in Hannover gleich an zwei aufeinanderfolgenden Tagen blicken lassen (beim Tourauftakt in Berlin Ende Juni 2023 gab es nur ein Konzert). Für den 12. und 13. Juli 2023 hat Pink also gleich zwei Konzerte geplant und dafür eine Reihe von hochkarätigen Künstlern ausgewählt, die ein abwechslungsreiches Vorprogramm versprechen – darunter die irische Band The Script, die selbst Millionen verkaufter Alben und Milliarden Streams vorweisen kann, sowie die deutschen Elektro-Popper von ClockClock und DJ Kid Cut Up, der gerade die internationale Elektro-Szene erklimmt. Das verspricht einen Wahnsinnsabend für die 42.000 Besucher in der Heinz von Heiden Arena.

DJ KID CUT UP

Gegen 18:00 Uhr startet ein aufstrebender Name in der internationalen Electro-Szene, der die Musikwelt mit seinem einzigartigen Stil aufmischt. Hinter dem Pseudonym verbirgt sich der talentierte Künstler Kevin Smith, der sich durch seine kreative und energiegeladene Performance einen Namen gemacht hat. Mit seinem unstillbaren Durst nach Klängen präsentiert er den Zuschauern eine Reise in die Welt der Beats und Rhythmen und dass während der gesamten Um- und Aufbaupausen zwischen den Künstlern an diesem Abend. Inspiriert von den Großen der Musikindustrie, experimentiert er dabei mit verschiedenen Genres und zeigt ein gutes Händchen für deutsche und internationale Hits, die er gekonnt in einem unverwechselbaren Sound kombiniert – mit geschickten Übergängen, kreativen Remixen und seiner eindringlichen Bühnenpräsenz.

ClockClock

An zweiter Stelle startet ein aufregender, neuer Pop-Act, der bereits über 200 Millionen Streams, vier erfolgreiche Radio-Singles und ihre letzten beiden Nummer-1-Radio-Hits „Sorry“ & „Someone Else“ vorweisen kann – und das, obwohl es das Elektro-Pop-Trio erst seit 2017 gibt. Langweilig wird es den Hannoveranern nicht werden, Sänger Bojan „Boki“ Kalajdzic und seine beiden Mitmusiker legen sich mächtig ins Zeug, um die Stimmung im Stadion anzuheizen und das klappt auch richtig gut.

The Script

Gegen 19.30 Uhr folgt eine Band, die an so einem Abend eigentlich selbst als Headliner gefeiert werden könnte. Gut, die Heinz von Heiden Arena würden die irischen Musiker nicht füllen, aber The Script sorgen seit Jahren für ausverkaufte Konzerte. Sänger Daniel O’Donoghue (Gesang, Keyboard), Mark Sheehan (Gitarre) und Glen Power (Schlagzeug) geben auf der Bühne immer alles. Mitgebracht haben sie eine stimmige Lichtshow und vor allem dem Frontmann Daniel fegt über die Bühne und den langen Steg in den Zuschauerbereich. Regelmäßig sucht er dabei auch den Kontakt zum Publikum, macht bereitwillig Selfies und ruft zum Song „Nothing“ sogar den Ex-Freund einer Zuschauerin an, den er dann oer Face Time durch den Song begleitet. Witzige Einlage. Ein Akustikset zwischendurch unterstreicht auch noch einmal die Vielseitigkeit der Songs von The Script und das Talent der Musiker. Ihre gut gewählte Mischung aus aktuellen und älteren Songs kommt beim Publikum gut an, mal Dance-Pop, mal die typischen Pop-Rock-Songs, die sich alle gut in das Gesamtpaket einfügen. Ein toller Abschluss des Vorprogramms – gut durchdacht und toll umgesetzt. Jetzt kann es endlich losgehen mit Pink.

Pink

Um 21 Uhr schwebt Pink endlich auf die Bühne. An Seilen befestigt, schwingt sie von der Bühnendecke herab. Sie beherrscht einfach die Kunst, sich und ihre Songs grandios in Szene zu setzen und dabei unendliche Freude auszustrahlen. Ihr „Summer Carnival“-Bühnenbild ist wieder derart abwechslungsreich und entführt in eine bunte Fantasiewelt, in denen sie und ihre Tänzer mal tanzen, mit sommerlichen Accessoires herumfahren oder mal akrobatisch durch die Luft fliegen. Dazu umgibt sie sich mit exzellenten Musikern, die perfekt die Balance beherrschen, sich im Hintergrund zu halten oder auch im richtigen Moment zu glänzen.

Pink ist auch deshalb so erfolgreich, weil sie herzlich, ehrlich und authentisch ist. Sie ist ein Kraftpaket, das wild durch die Lüfte fliegen kann, ohne je die Stimme zu verlieren. Gleichzeitig schafft sie es, Ruhe auszustrahlen, Emotionen zu vermitteln und einfach mit ihren Fans zu lachen. Sie geht zwischen den Songs jederzeit in den direkten Austausch mit ihren Fans, um hier und da ein Autogramm zu geben oder ein Selfie zu schießen. Sie freut sich über viele kleine Geschenke, die ihr vom Bühnenrand aus zugeworfen werden. Ein besodneres Geschenk an diesem Abend sind kuschlige Hausschuhe in Form einer Französischen Bulldoge, die sie kurzerhand anzieht und die nächsten zwei Songs damit über die Bühne springt. Sie sind so bequem, sie will sie fast gar nicht mehr ausziehen. So sympathisch kennen und lieben sie ihre Fans.

Was sie an diesem Abend auch zeigt, ist, dass sie ganz reduziert und nur mit ihrer Band Musik machen kann. Ob alleine am Klavier oder in direktem Austausch mit der Liveband. Und das hat genauso viel Charme wie die beeindruckende, leuchtende Bühnenshow. Es ist schön zu sehen, wie die Reduktion auf das Wesentliche und Einfache manchmal offenbart, wie viel Talent und Magie in einem Künstler steckt. Ihre Shows ist ein einzigartiges Gesamtkunstwerk, das seinesgleichen sucht. Inszenieren, tanzen und singen können viele. Aber es ist die Akrobatik, die immer wieder Akzente setzt – welche andere Künstlerin wäre so verrückt, über den Köpfen der Fans durch die Arena zu wirbeln?

Vor allem aber sind es ihr Herz, ihre Leidenschaft und ihre klaren Botschaften, die ihre Fans zum Jubeln bringen. Sie ist anders und sie motiviert ihre Fans, auch anders zu sein. Stark, einzigartig und vor allem sie selbst. Das verleiht einem Musiker dieses gewisse Extra und einem grandiosen Konzertabend eine atemberaubende Intensität. Danke Pink!

Exklusives Konzert: The Script in Köln – Was ihr wissen solltet

Am Montag, den 16. März 2020 spielen The Script in Köln im Palladium ein exklusives Konzert in Deutschland. Die irische Pop-Rock-Band könnt ihr auf aktueller „Sunsets & Full Moons Tour 2020“ live erleben. Hier findet ihr einen Überblick über Anfahrt, Einlass, Vorgruppe und weitere hilfreiche Informationen für das Konzert in Köln.

Aufgrund des behördlich verfügten Verbots von Großveranstaltungen wird das Konzert leider nicht stattfinden.
Der neue Termin steht aber schon fest: Montag, 15. Juni 2020 | Köln, Palladium
Sämtliche bereits im Vorverkauf erworbene Eintrittskarten behalten ihre Gültigkeit.

Mit Songs wie „Superheroes“, „Hall of Fame” oder „Break Even” wurden die irischen The Script längst zu internationalen Hit-Giganten. Am 8. November haben sie das neue Studioalbum „Sunsets & Full Moons“ zur gleichnamigen Tour veröffentlicht. Die Geschichte von The Script beginnt mit Danny O’Donoghue und Mark Sheehan im Dublin der Neunzigerjahre. Die beiden gründen ein Songwriter-Duo und beginnen für andere Künstler zu schreiben und produzieren. Das machen sie so gut, dass sie Anfang der 2000er nach LA ziehen und mit Popgrößen wie Britney Spears, Boyz II Men und TLC arbeiten. Mit ihrem unverwechselbaren Mix aus mitreißenden Melodien, Ohwurm-Refrains und großen Hymnen verkaufen The Script bis heute über 20 Millionen Tonträger weltweit, erringen 28 Gold- und 77 Platinauszeichnungen, gewinnen World Music sowie Brit Awards und werden von ihren Fans für ihre frenetischen Liveshows gefeiert.

Tickets

Wenn ihr bereits vorab ein Ticket für die Show von The Script in Köln ergattert habt, könnt ihr jetzt die Planung für das bevorstehende Konzert starten. Hier findet ihr übersichtlich und auf einen Blick alle wichtigen Infos, damit ihr euch voll und ganz auf das große Konzerterlebnis konzentrieren könnt. Tickets für The Script in Köln gibt es für alle kurzentschlossenen noch bei Eventim oder an der Abendkasse.

Foto: stagr / Julia Langmaack

Anreise und parken

Bitte denkt bei der Planung eurer Anreise daran, dass es im (weiteren) Umkreis vom E-Werk & Palladium – durch verschiedene Baumaßnahmen im Bereich Köln Mülheim und der Veranstaltungsdichte – zu erheblichen Verkehrsbeeinträchtigungen kommen kann. Daher empfehlen wir euch die Anreise mit den öffentlichen Verkehrsmitteln.

Anreise mit den öffentlichen Verkehrsmitteln

  • Linie 13/18 bis Wiener Platz, weiter mit Linie 4 bis Keupstraße und anschließendem Fußweg von ca. 12 Minuten bis zur Halle
  • Linie 4 bis Keupstraße und anschließendem Fußweg von ca. 12 Minuten bis zur Halle
  • Bus 159/250/260/434 bis Wiener Platz, weiter mit Bus 151/152/153 bis Keupstraße und anschließendem Fußweg von ca. 12 Minuten bis zur Halle
  • Bus 150 ab Bf Mülheim oder Wiener Platz bis Schanzenstraße Nord/E-Werk mit Haltestelle direkt vor der Halle
  • S-Bahn S6/S11 bis Bahnhof Köln-Mülheim, weiter mit Bus 151/152/153 bis Keupstraße und anschließendem Fußweg von ca. 12 Minuten bis zur Halle

Anreise mit dem PKW
Adresse: Schanzenstraße 37, 51063 Köln (E-Werk)

Parkmöglichkeiten
Im Medienzentrum Ost, dem großzügigen Gelände rund um das E-Werk & Palladium Köln, stehen nah Parkplätze zur Verfügung:

  • Parkplatz P1 (Kurve Schanzenstraße): 3,00 € Parkgebühr/pro Abend
  • Parkplatz P2 (gegenüber Einfahrt Carlsgarten): abgeschrankt, 1,00 € pro Stunde
  • Parkplatz P3 (Carlswerkstraße): 3,00 € Parkgebühr/pro Abend

Mehr Informationen findet ihr auf der Seite des Veranstalter.

programm-Übersicht

Der Einlass am Montag, den 16. März 2020 startet etwa gegen um 18:30 Uhr. Das Programm beginnt voraussichtlich um 19:30 Uhr mit Support-Act Becky Hill. Danach werden euch The Script in Köln bei ihrer Liveshow zwei Stunden lang mit jeder Menge bekannter Hits aus der umfangreichen Künstler-Diskografie beglücken. Die Tour wird ein ultimatives Konzerterlebnis für alle, die schon seit Jahren Fans der Pop-Rock-Gruppe aus Irland sind oder ihre Liveshows von kennen – und eine neue Chance für alle, die The Script live bislang verpasst haben!

Sicherheitshinweise – was darf mit

Plant ein wenig Zeit für die Sicherheitsmaßnahmen ein, es wird Taschenkontrollen und Bodycheck geben. Handtaschen, Clutches, Turnbeutel, Bauchtaschen und sonstige Taschen bis maximal DIN A4-Format (ca. 21 cm x 30 cm) sind erlaubt. Größere Taschen könnt ihr leider nicht mit in die Konzert-Location nehmen. Beschränkt euch am besten auf wesentliche Gegenstände wie Handy, Schlüssel oder Portemonnaie.

Nicht erlaubt sind:

  • Waffen aller Art
  • Bengalos/Feuerwerkskörper oder ähnliches
  • Kameras/Kamera-Equipment/Selfie-Sticks/Stative
  • Videokameras/Tonrekorder
  • Taschengrößer als A4
  • PET-Flaschen/TETRA-Packs/Glas/Dosen
  • Regenschirme (auch Knirpse)
  • Klapp- und Campingstühle, Hocker
  • Picknickkörbe/Kühlboxen
  • sonstige sperrige Gegenstände
  • Tiere
  • Megaphone/Vuvuzelas
  • Haarspray

So war das NDR 2 Plaza Festival 2018

Den Auftakt beim zweitägigen Open Air-Marathon auf dem Expo-Plaza-Gelände in Hannover macht das NDR 2 Plaza Festival am Freitag. Das von Hannover Concerts und NDR 2 veranstaltete Event, wird bereits seit 18 Jahren vom Norddeutschen Rundfunk begleitet. Bei strahlendem Sonnenschein zieht es 25.000 Festival-Besucher nach Hannover um LOTTE, WINCENT WEISS, MICHAEL PATRICK KELLY, JAMES BLUNT, JOHANNES OERDING und THE SCRIPT zu sehen.

LOTTE

Im Spätsommer des letzten Jahres hat Singer-Songwriterin Lotte ihr Debüt-Album „Querfeldein“ veröffentlicht – mit gerade einmal 21 Jahren. Heute, am frühen Freitag Nachmittag eröffnet die Ravensburgerin gemeinsam mit ihrer Band die Plaza Festival-Bühne. Die zierliche Sängerin singt von großen Gefühlen und versprüht mit Sätzen wie „Sorg‘ dich nicht um mich, ich krieg‘ das schon alleine hin“ aus ihrem Hit „Auf beiden Beinen“ ungeheures Selbstbewusstsein. Ihren allerersten Hit schrieb hat sie mit 13 Jahren geschrieben – ein Musiktalent, dass Gitarre, Klavier und Geige beherrscht. Nach Support-Shows für Musiker wie Johannes Oerding und Max Giesinger hat sie Im Oktober 2017 ihre erste eigene Tour gestartet.

WINCENT WEISS

Gestern noch beim Finale von Germanys Next Topmodel und heute ist er zweiter Act auf der NDR 2 Plaza Festival 2018-Bühne: Wincent Weiss – deutschsprachiger Singer/Songwriter der Extraklasse. Der Kreischfaktor erreicht den hohen Dezibelbereich, wenn der 25-jährige ins Publikum lächelt. Anfang November hat der 24-Jährige einen MTV Europe Music Award in der Kategorie „Best German Act“ gewonnen. Bereits im vergangenen Jahr hat er sich mit dem mit Gold ausgezeichneten Hit „Musik sein“ zum absoluten Shootingstar gemausert. Auch die zweite Single „Feuerwerk“ und das Debüt-Album „Irgendwas gegen die Stille“ haben absolut verdient Gold-Auszeichnungen erhalten.

MICHAEL PATRICK KELLY

Als „Paddy“ ist er einer der beliebtesten Musiker der Kelly Family gewesen, die in den 90er Jahren als eine der populärsten Bands Europas galt. Nachdem er 2003 sein Solo-Debüt „In Exile“ veröffentlicht hat, zog sich der gebürtige Ire für sechs Jahre aus dem Musikbusiness zurück und lebte unter anderem als Mönch. Mit dem Album „Human“ feierte er 2015 schließlich ein vielbeachtetes Comeback. Sein Album „iD“ stieg sofort auf Platz fünf der deutschen Charts ein. Der charismatische Sänger berührt mit seinen rockig-gefühlvollen Songs die Herzen der Zuschauer.

JAMES BLUNT

Bei einem der allerersten Konzerte in Deutschland 2004 hat James Blunt jeden einzelnen Zuschauer zu einem Bier eingeladen. Aktuell wäre so eine Geste für den englischen Musiker wohl sehr kostspielig, denn mittlerweile füllt der smarte Brite die größten Konzerthallen in Europa. Sein Debütalbum „Back To Bedlam“ mit den Hits „You’re Beautiful“ und „Goodbye My Lover“ hat sich weltweit rund 15 Millionen Mal verkauft. Danach sind die Hits „Bonfire Heart“, „1973“ und „Stay The Night“ auf den Markt gekommen. Auf dem aktuellen Album „The Afterlove“ und auf der NDR 2 Plaza 2018-Bühne präsentiert sich James Blunt facettenreich und gutgelaunt.

JOHANNES OERDING

Mit „Kreise“ ist das fünfte Studio-Album von Johannes Oerding auf dem Markt. Darauf zeigt sich der Singer/Songwriter so nachdenklich und tiefgründig wie selten vorher. Seit den Alben „Für immer ab jetzt“ und „Alles brennt“ gehört er zu den erfolgreichsten deutschsprachigen Solo-Musikern. Während seiner größtenteils ausverkauften Herbst-Tour im letzten Jahr begeisterte er in einigen der größten Hallen Deutschlands das Publikum. Auch auf der Expo-Plaza zeigt der 35-jährige Künstler wieder, dass er und seine Band live ein echtes Highlight und Stimmungsgaranten sind.

THE SCRIPT

Die irische Poprockband bildet das Schlusslicht beim diesjährigen Plaza Festival und liefert eine mitreißende Live-Show. Wer sich nach fünf großartigen Musiker im bisherigen Programm bis hier gut gehalten hat, der darf jetzt noch einmal richtig abtanzen. Dies tut auch Frontmann und Sänger Daniel O’Donoghue auf der Bühne, zeigt sich aber auch gerne unten bei den Fans zum gemeinsamen Feiern. All ihre Hits wie „For The First Time“, „Hall Of Fame”, „The Man Who Can’t Be Moved” und „Superheroes” haben Ohrwurmpotential, und das vor allem live. Da zeigt sich, warum das Trio weltweite Charterfolge feiern konnte, wie mit ihrem aktuelle fünften Studio-Album „Freedom Child”. 29 Millionen verkaufte Tonträger und mehr als eine Milliarde Views im Web sprechen eine deutliche Sprache und zeigen, dass The Script ein würdiger Headliner auf der Expo Plaza sind.

NDR 2 Plaza Festival 2019 Infos + Tickets

NDR2 Plaza Festival 2019 / NDR 2 Plaza Festival 2019 / Plaza Festival 2019

Irisches Pop Rock-Trio The Script in Köln

Mit ihrem jüngsten Album „Freedom Child“ (VÖ 09/2017) kommen die irischen Pop-Rocker von The Script zurück nach Deutschland. In Köln steht dabei wie schon bei der letzten Tour das Palladium auf dem Programm. Unterstützt werden sie dabei von der englischen Sängerin Ella Eyre.

ELLA EYRE

Wer an diesem Abend mit einer langen Schlange durch die Schanzenstraße rechnet, die eigentlich gerade zielgruppenbedingt zu erwarten gewesen wäre, wird positiv mit zügigem Einlass und damit einer warmen Halle überrascht. Die Minustemperaturen haben lediglich die härtesten Fans nicht davon abgehalten, mit Wärmedecken vor der Halle zu campieren. Zum Konzertbeginn von Support Ella Eyre ist das Palladium dann endlich gut gefüllt. Knapp 3.000 Fans haben sich eingefunden. Sie begeistert mit markanter R&B-Stimme, Tanzeinlagen und einer Mischung aus eigenen Songs und Covern durchaus. Vor allem in den ersten Reihen hat sie deutlich Fans, die ihre Songs enthusiastisch mitsingen. Weiter hinten wird es dann leider eher ruhiger, das Publikum ist eindeutig noch nicht richtig aufgetaut.

THE SCRIPT

Recht viel anders wird das auch leider nicht als The Script die Bühne übernehmen. Die vordere Hälfte des Zuschauerraums ist gut dabei, singt mit, tanzt und zeigt, dass zumindest der Hauch von Stimmung da sein könnte. Die andere Hälfte des Publikums steckt eindeutig in der Winterstarre. Nur vereinzelt wird ein wenig getanzt, Mitsingmomente muss sich Sänger Daniel O’Donoghue schwer erbetteln. Das ist schade, denn so wird wieder einmal eines ganz bitterlich bewusst: Die Band kann ihr stärkstes Konzert spielen, aber wenn die Stimmung nicht stimmt, wird es lediglich als gutes Konzert in Erinnerung bleiben und nicht als grandioser Abend verzeichnet.

Das ist schade, denn Daniel O’Donoghue (Gesang, Keyboard), Mark Sheehan (Gitarre) und Glen Power (Schlagzeug) geben auf der Bühne wirklich alles. In einem beeindruckenden Bühnenbild mit ausgeglichener Lichtshow fegt vor allem Frontmann Daniel über die Bühne und scheut dabei den Kontakt zu den Fans nicht. Schon im dritten Song springt er zum ersten Mal von der Bühne auf den Wellenbrecher, um die Fans abzuklatschen. Ein Akustikset Mitten im Publikum unterstreicht diese Fan-Nähe nicht nur, es zeigt auch gleichzeitig die Vielseitigkeit der Songs und das Talent der Musiker. Die neuen Songs sind eindeutig Dance-Pop geprägt und fallen so aus den typischen Rock-Pop Songs heraus, fügen sich aber durchaus in das Gesamtpaket ein.

Wie ein roter Faden zieht sich vor allem in den Zwischenansagen immer wieder die Aussage nach Frieden, Gleichheit, Harmonie und Gleichberechtigung. Diese Botschaft spiegelt sich auch sowohl im Titel des Albums wie auch vielen Songs wieder. Es bleibt ein großartiges Konzert mit einem faden Beigeschmack, denn es ist einfach traurig zu beobachten, wenn der Funke von der Bühne im Publikum erstickt. The Script haben wirklich alles gegeben, um den Zuschauern ein herausragendes Konzerterlebnis zu bieten. Von der Setlist über die Performance, den guten Sound und das Gesamtbild ist alles durchdacht und klasse umgesetzt. Aber der Stimmungsabfall, der auch durchaus mit der ewigen Manie ein Konzert nur noch durchs schief gehaltene Handy mitzuverfolgen, weil das ganze Leben auf Snapchat und Instagram Stories übertragen werden muss, einhergeht, ist schlichtweg traurig. So erstickt selbst die Begeisterung über die größten Hits im Zwang des Filmens. Wirklich schade, denn The Script sind es einfach wert erlebt zu werden!

Mit 4 Deutschlandkonzerten kommen The Script auf Tour 2018

Mit weltweit fast 25 Millionen verkauften Tonträgern sind The Script eine der größten Sensationen der letzten Jahre. Sozusagen aus dem Nichts tauchte das irische Trio aus Dublin auf und eroberte die Charts verschiedener Länder im Sturm. Seit Veröffentlichung ihrer ersten Single „We Cry“ (2008) ist die Band ein Dauergast in den internationalen Hitlisten. Ihre drei ersten Alben, „The Script“, „Science & Faith“ und „#3“, erhielten Multi-Platin-Auszeichnungen. 2012 gelang ihnen mit dem Song „Hall Of Fame“ ein globaler Nummer-1-Hit mit über 5 Millionen verkauften Exemplaren, rund 180 Millionen YouTube-Klicks und weit über 100 Millionen Spotify-Plays.

Der Sound von The Script ist geprägt von den Emotionen und der Leidenschaft der irischen Seele. Zugleich erstrahlen die Songs in kenntnisreicher Modernität und gipfeln in Refrains, in die Menschen auf der ganzen Welt sofort einstimmen können. Tatsächlich kennt ihre Musik, obwohl vom Ansatz im Pop verankert, wenig Grenzen. Es gibt Lieder, die von transzendentaler, raumgreifender Atmosphäre leben, und andere, die mit knackigen Gitarren zum Tanzen einladen. Es gibt gerappte Passagen ebenso wie Momente voller Soul, Tiefe und einer herrlich abgestimmten Stille. Diese einzigartige Mischung aus Hip-Hop und elektronischer Musik, souligen Passagen und typisch britischem, handgemachtem Pop traf gleich mit dem Debütalbum „The Script“ 2008 den Nerv des Zeitgeists.

Mit der aktuellen Single-Auskopplung „Rain“ und dem im September 2017 erschienenen fünften Studioalbum „Freedom Child“ belegen The Script einmal mehr ihre Ausnahmestellung. Single wie Album starteten international durch; in England, Schottland und Irland eroberte der Longplayer die Spitzenposition. Vom 28. Februar bis 19. März wird die irische Pop-Rock-Band nun auch auf The Script Tour 2018 nach Deutschland kommen, dabei spielen die drei ingesamt vier Live-Konzerte in Frankfurt, Köln, Hamburg und München.