Fallback

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Inhalt

Casper mit Fatoni in der Max-Schmeling-Halle Berlin

Zahlreiche Casper-Anhänger strömen am Freitag-Abend in die Max-Schmeling-Halle in Berlin. Was besonders schnell auffällt: Ein überwiegend sehr, sehr junges Publikum gepaart mit wahrscheinlich vielen Eltern. Ein Grund dafür, wieso Casper bereits um 20:10 Uhr Stagetime hat, damit das Konzert für die jüngeren Zuschauer rechtzeitig zu Ende ist.

FATONI

Doch den Anfang macht erst einmal der Support-Act Rapper Fatoni. Auf einem ziemlich winzigen Teil der Bühne gibt der Rapper seine Hits zum Besten. Vereinzelt ist die erste Reihe auch hier bereits textsicher. Fatoni schafft es relativ gut das Publikum aufzuheizen und bringt Bewegung in die Halle. Alles in allem ein guter Auftritt für einen Support-Act.

CASPER

Und dann ist es so weit: Der berühmte weiße Vorhand mit Stacheldraht hängt, Bohemien Rhapsodie von Queen läuft und anschließend fällt endlich der Vorhang und Casper betritt die Bühne. Wildes Gekreische überall. Langsam kommt er die Rampe der Bühnenkonstruktion hinuntergelaufen während er „Alles ist erleuchtet“ singt. Kaum unten angekommen, geht’s richtig los. Benjamin Griffey legt mal wieder ordentlich Kilometer zurück auf der Bühne.

Mit einer Wahnsinns Power sprang und ran Casper wie gewohnt über die Bühne, damit auch ja kein Fan links oder rechts zu kurz kommt. Das Licht erlosch und zum Song „Sirenen“ performte Casper von einer schwebenden Plattform, die sich langsam Richtung Bühne bewegte. Was immer wieder auffällt: Die grandiose Lichtshow, die den Auftritt perfekt umspielt. Insgesamt ist das Bühnen-Setting ziemlich genial durchdacht. Glücklich und teilweise doch sichtlich erschöpft suchen sich die Fans ihren Weg nach Hause in die dunkle Nacht.

Highfield Festival 2017 – So war der Samstag

Das Highfield Festival 2017 hatte nochmal Glück. Nach dem starker Regen und Gewitter am Freitagabend zur Unterbrechung führten, konnte am Abend das Programm wieder aufgenommen werden, wenn auch mit einigen Ausfällen wie z.B. dem Headliner-Autritt von Billy Talent oder Casper. Veranstalter Semmel Concerts und FKP Scorpio gaben über Nacht und noch am frühen Morgen mit vereinten Kräften alles, um das Festivalgelände am Störmthaler See wieder begehbar zumachen. Der zweite Tag lockte mit sonnig-warmen Temperaturen und insgesamt 17 Bands und Künstlern, darunter Milky Chance, Biffy Clyro, Kraftklub und Casper.

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highfield Festival 2018 Tickets + Infos:

Highfield Festival 2018 / Highfield 2018 / Highfield18

turbostaat

Im Januar 2016 ist mit „Abalonia“ das 6. Studioalbum der Husumer Band Turbostaat erschienen. In der Ur-Besetzung, die bereits seit über 17 Jahren besteht, sind Turbostatt dem Punkrock und vor allem sich selbst immer treu geblieben. Jan singt, Marten und Rotze spielen Gitarre, Tobert ist Bass und Peter an den Drums. Mit ihren voll-aufgedrehten Amps und der einzigartigen Mischung aus Punk und Melancholie bleiben die Nordlichter eine feste Größe in der deutschsprachigen Alternative-Welt. Das minimalistische Auftreten und die Bescheidenheit der Band überzeugt. Hier gibt es keine ständigen Gitarren oder Bass-Wechsel, sondern nur ein und die selbe Klampfe! Die Turbostaat-Fans haben Bock und sind textsicher. Die Setlist vergeht so schnell, dass man die Zeit komplett vergisst während Bassdrum und Bass so tight sind, dass der Punkrock einem regelrecht um die Ohren knallt.

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sxtn

Nura und Juju sind die Frontfrauen des Hip-Hop-Duos SXTN. Als weiblicher Pendant zu Aggro Berlin haben sich die beiden Berlinerinnen in den letzten beiden Jahren einen Namen gemacht. Sie rappen und nehmen dabei wie ihre männlichen Kollegen Haftbefehl oder Kool Savas eigentlich gar kein Blatt vor den Mund. Mit ihren Texten, die nicht immer frauenfreundlich gehalten sind, finden die selbsternannten Fotzen aber vor allem bei der weiblichen Zuhörschaft Anklang. Dass Frauen bei Texten wie „Hass Frau – du nichts, ich Mann“, der sie als reine Lustobjekte abstempelt lauthals mitgröhlen sieht man wirklich nicht alle Tage. Doch gerade durch diese Provokationen machen sie sich natürlich immer bekannter. Ihre Songs spiegeln das Leben beider Mädels wieder, mal wild, mal nachdenklich – aber ungefiltert und ehrlich. SXTN sind bereits das Sprachrohr einer Generation, die sich keine Gedanken über Morgen machen will und nur den Moment in vollen Zügen auskostet.

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fatoni

Fatoni steht für echtes Multi-Talent – und zwar als (Theater-)Schauspieler, Songwriter und Sänger. Den Wort-Sport betreibt er auf hohem Leistungs-Level! Unter seinem Decknamen, bürgerlich aber Anton Schneider, ist der Münchener mit seinen Songs „32 Grad“ und „Schlafentzug“ schon in den ein oder anderen Gehörgang eingedrungen. Seine Musik ist nicht gerade der typische Rap-Style von der Straße, Fatoni hat seinen ganz eigenen Stil mit originellen, deutschsprachigen Texten und frischen Beats. Im März hat er gerade erst sein Mixtape „Im Modus“ veröffentlich und zieht im Oktober schon wieder nach, mit einem Kollabo-Album mit Sängerin Mine namens Alle Liebe nachträglich“ .

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feine sahne fischfilet

Deutschlands Punkband Nummer 1 aus Mecklenburg Vorpommern spielt Punkrock. Unüberhörbar. Die Band engagiert sich gegen Rassismus, Homophobie und Sexismus und all das sind auch Themen ihrer Musik. Seit ihrem umstrittenen Auftritt im Münchner Z-Bau sind sie deutschlandweit bekannt geworden. Ja, die Texte sind mehr als politisch angehaucht und auch in den Pausen zwischen den Songs findet Sänger Monchi genaue Worte, was von Nazis hält. Beim Auftritt der Punker wird eine gewaltige Party gefeiert, bei der niemand trocken bleibt. Schweiß- und Biergeruch liegt in der Luft und Bassist Kai surft im Bananaboot über die Crowd. Ein unglaubliches Bild. Manche Bands schaffen es einfach in Sekunden die Massen in Bewegung zu setzen.

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Mad caddies

Die Mad Caddies gibt es seit 1995. Und gerade die Mischung aus Ska-Punk mit Elementen aus Reggae, Dixie, Country, Pop und Swing sorgt für beständigen Erfolg. Hier wird keinesfalls gekuschelt, wenn die US-Band aus Kalifornien auf der Bühne steht. Fröhliche Klänge werden zum ausgelassenen Getöse. Hier wechselt der ganz harte Punk immer wieder zum entspannten Ska-Reggae. Da schwappt die kalifornische Relaxtheit, die Surfer-Attitüde und musikalische Fantasie regelrecht über.

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milky chance

Milky Chance verschachteln Pop, Folk und Reggae wirklich unverschämt gut miteinander. Und dabei sind die zwei Jungs absolut bodenständig. Der große Erfolg hat sich längst eingestellt. Und so zündet der Sound von Milky Chance direkt ein emotionales Feuerwerk in all den Synapsen der Zuschaue. Die Endorphin-Ausschüttung der Mädels in den ersten Reihen tourt auf Maximalleistung. Clemens Rehbeins sexy-soulige Stimme verschmilzt mit seiner Gitarre und dabei klingen die sonnigen Grooves im Hintergrund wie das Rezept zum Glücklich sein.

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sdp

SDP haben wieder einmal die Massen mobilisiert. Das Altersdurchschnitt im Publikum ist deutlich jünger geworden, als noch bei den Bands zuvor. Und dabei gilt Berlin-Spandau nicht gerade als musikalischer In-Bezirk der deutschen Hauptstadt. Aber die beiden Allround-Musiker Vincent Stein und Dag-Alexis Kopplin sind selbstbewusst und wissen genau, wie sie ihren angesagten Deutschrap-Funk ans Publikum rausjagen. Die Texte sind einfach gehalten, gehen ins Ohr und sind leicht zu merken. Hier steht mehr die Party und die Eskalation im Vordergrund, nicht das mit den Songs etwas bewegt wird, bis auf die Körper der Fans. Es geht ordentlich ab! Riesige Ballons werden in die Crowd geworfen, Tshirts werden abgefeuert, CO2-Fontänen und Flammen schießen in die Luft.

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biffy clyro

Nachdem Biffy Clyro in 2016 das aktuelle Album „Ellipsis“ veröffentlicht haben, musste natürlich auch eine Tour her und nun sind sie beim Deichbrand 2017 als Headliner zu sehen. Mit einem gewaltigen Lichtgewitter kommen Biffy Clyro auf die Bühne und zerreißen direkt mit dem ersten Song „Wolves of Winter“ von ihrem aktuellen Album „Ellipsis“ den Laden. Die Röhren der Fender-Amps laufen bei den derben Anschlägen der Saiten-Vergewohltätiger heiß. Sparsam gehen die drei Schotten mit ihrer Energie nicht um. Sie springen, treten in die Luft und holen alles aus ihrem Körper heraus. Vor der Firestage ist es proppenvoll und der stechende Strat-Sound von Frontmann Simon hagelt durch die PA. Mit sanften und harten Progressiv-Rock-Sounds, schmettern Biffy Clyro immer weitere Fetzen Seele in die Herzen der Fans. Die Lieder der drei halbnackten Schotten erinnern an einen guten Highschool Film mit einer schönen Prise schottischer Stahlsaiten zum Nachtisch. Die erfrischende Abwechslung zwischen gepfefferten Rocksongs und ruhigen Balladen, streuen eine große Portion Salz in die Wunde, wenn es heißt, dass das der letzte Song an diesem Abend ist – nach 1,5 Stunden Programm immerhin. Biffy Clyro haben einfach einen großen Vorteil vielen Bands gegenüber, sie sind nämlich eine verdammt gute Live-Band und ihr Repertoire an Hits wird von Album zu Album größer. Biffy’s Sound ist einzigartig und lebendig.

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kraftklub

Der Vorhang fällt und die Meute dreht durch … Gleich die ersten Songs sind Top-Hits der Band. Es wird deutlich, bei diesem Headliner hat Veranstalter ESK Events auf’s richtige Pferd gesetzt. Die fünfköpfige Band Kraftklub aus Chemnitz ist energiegeladen und zieht auch den letzten Festivalgänger aufs Gelände. Vor wenigen Jahren selbst noch als Support-Act, haben sich Kraftklub nun wirklich gemausert. Sänger Felix Brümmer und seine Gang setzen auf Action, Crowdsurfen, fliegende Mikros und einen ganzen Haufen junger Mädels, die über die gesamte Show hinweg mit auf der Bühne tanzen. Ein wenig politisch wird es aber auch, als Brümmer von seiner Strafanzeige in Verbindung mit einem AfD-Politiker berichtet, denn er habe die Partei als „Vollidioten“ bezeichnet. Das Publikum steht hinter dem KK-Frontmann, tausende Stimmen brüllen „AfD-Vollidioten“.

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casper

Deutschlands Ausnahme-Indie-Rapper Casper als abendlicher Headliner beim Highfield? Und ob! Zuletzt spielte Casper entweder auf den kleineren Stages oder früheren Slots, der Platz für die vielen Fans reichte damals kaum aus. Gut 2 Jahre später ist Benjamin Griffey noch erfolgreicher. Sein angekündigtes neues Album „Lang lebe der Tod!“ (VÖ 9-2017) wird bereits seit 1 Jahr sehnlichst von der Musikwelt erwartet, das Veröffentlichungsdatum verschob sich leider immer wieder. Ein neuer Zyklus im künstlerischen Schaffen von Casper ist bereits eingeläutet. Dunkel und eindringlicher geht es jetzt zu bei dem gebürtigen Extertaler und trotzdem hat er alles in unwiderstehliche Songs verpackt, die am heutigen Sonntag  gemeinsam mit der Bühnen-Pyrotechnik wie Zunder brennen. Mit aller Wucht ist Casper zurück, er sprintet und springt nur so über die Bühne und wird dafür vom Publikum ordentlich gefeiert.

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Hier geht’s lang zum Freitag und Sonntag beim Highfield Festival 2017!

splash! Festival 2016 – Tag 2: Das ging ab am Samstag

Der zweite Tag beim splash Festival 2016 steht wieder ganz im Zeichen der Vielfältigkeit des Hip-Hop-Genres. Dass man die Facetten von Rap, Trap und Grime auch noch um Elektro erweitern kann, beweist in diesem Jahr der Discofloor mit zahlreichen DJs. Und wer sich bei fünf Bühnen und dem bunten Festival-Programm einfach nicht entscheiden kann, dem bleibt noch das Abhängen im Camp mit neuen und alten Freunden oder das Taggen an den vielen Graffiti-Wänden. Über den Samstag verteilt, huldigen die 20.000 Hip-Hop Fans auf dem alte Tagebau-Gelände Ferropolis viele nationale Größen der Szene. Und das Wetter? Die sommerlichen Temperaturen halten sich.

Hier geht es zum Bericht „splash! Festival 2016 – Tag 1: Das ging ab am Freitag“
Hier geht es zum Bericht „splash! Festival 2016 – Tag 1: Das ging ab am Sonntag“

Auf der splash! Mag Stage macht sich MC Bomber bereit. Der Battle-König der Schimpfwörter fühlt sich am Wohlsten, wenn es unter die Gürtellinie geht. Er ist laut und ruppig, aber dem Publikum gefällt’s. Im Gepäck hat MC Bomber sein Debütalbum „Predigt“, dass am Freitag gerade erst frisch auf den Markt gekommen ist. Wie wir jetzt wissen, ist die Scheibe bereits auf Platz 7 der deutschen Charts gerutscht. Super Start!

Bildergalerie: So war MC BOMBER live

Der Münchener Fatoni zeigt derweil auf der Desperados Aruba Stage sein Multi-Talent als Songwriter und Sänger samt Gitarre, dazu hat er passende Rhymes und Raps am Start. Auch im Freestylen beweist der 33-jährige ein Händchen, alles was vorn auf der Bühne landet, wird in einen spontanen Rap gepresst. Und die Zuschauer sind völlig aus dem Häuschen. Dafür steigt Fatoni zum Dank direkt auch nochmal in die Menge. Das ist Fannähe!

Bildergalerie: So war FATONI live

Die Main Stage gehört am frühen Samstag Abend keinem geringeren als Eko Fresh. Der Rapper ist wahrlich Teil der deutschen Rap-Geschichte. Schon über 15 Jahre ist der aus NRW stammende Deutsch-Türke im Business des Deutschrap unterwegs. Zwischendrin war es zwar auch mal ruhig ihn, aber mittlerweile ist er wieder zurück. Mit seinem neusten Hit „Bars über Nacht“, landete er mal eben so im Netz und löste einen kleinen Hype aus. Auf seinem neuesten Werk „Freezy“ gibt es 18 Tracks zu hören. Auf der Bühne überzeugt der Rapper zwar seine Fans, aber eine große Party sieht anders aus.

Bildergalerie: So war EKO FRESH live

Schauen wir doch lieber nochmal auf die Bühne neben an. Der 19-jährige Kalifornier A-F-R-O, erscheint mit wuscheliger Afro-Look und zeigt so gleich, dass ihm das Rap-Talent quasi in die Wiege gelegt wurde. Der YouTube-Wunderknabe aus den USA ist schon mit 17 Jahren so richtig durchgestartet, sein witziger Flow ist ansteckend, er freestylt bis die Wände wackeln und zeigt sich mit einer unglaublichen Wortgewandheit. Mit seinem großen Vorbild R.A. The Rugged Man ging er im vergangenen Jahr auf Tournee und überzeugte mit seiner Live-Präsenz. Beim splash! bleiben den Fans die Münder offen und der Applaus für A-F-R-O ist enorm.

Bildergalerie: So war A-F-R-O live

Gegen viertel vor zehn gibt es auf der Main Stage eine absolute Festival-Premiere. Bis vor Kurzem stand im Line Up des splash! Festivals noch Haftbefehl & Special Guest. Der spezielle gast entpuppte sich am Ende als Kollege Xatar, mit dem Hafti sich aktuell zu COUP zusammengetan hat und direkt ein neues Album namens „Der Holland Job“ in der Hinterhand hat. Am 29. Juli ist es erhältlich. Die Neugierde der splash! Besucher zeigt sich eindeutig durch das prallgefüllte Field. Klar, Hafti selbst hat die cooleren eigenen Songs und eine größere Fangemeine, aber gemeinsam zeigen die beiden wirklich ein paar fette neue Songs. Dazu gab es feurige Bengalos und satten Bass, der einem den Magen durchmassiert. Das macht richtig Laune!

Bildergalerie: So war COUP (Haftbefehl & Xatar) live

COUP beim splash! Festival 2016:

splash! Festival / Coup

Auch auf der splash! Mag Stage gibt es derweil heißen Cloud-Rap-Scheiss zu sehen. Im Januar veröffentlichten LGoony und Crack Ignaz überraschend ein gemeinsames Album mit dem Namen „Aurora“. Zusammen sind sie auf Tour und es gibt von beiden ein paar Dauerbrenner-Songs aus der Pipeline, aber auch ihr Gesamtkunstwerk „NASA“. Und beim Song „Wasser, schickten die beiden Rapper eine Gang mit Wasserpistolen in die Menge.  Ein riesen Spass.

Bildergalerie: So war LGOONY & CRACK IGNAZ live

Die ultimative Hip-Hop-Crew genießt regelrechten Kultstatus. Die Musiker sind seit 25 Jahren im Rap-Biz unterwegs und vereinen in ihrer Musik Elemente aus Jazz-Funk und Hip-Hop und kreieren so ihren ganz eigenen Sound. Die Band aus Philadelphia gibt beim splash! alles, es gibt ihre größten Hits, Mash-ups von Drake, Guns’n’Roses und auch Rocky Balboas „Gonna Fly Now“.  Im Publikum ist kein Halten mehr, wenn Damon „Tuba Gooding Jr.“ Bryson in sein Instrument bläst. Gänsehaut-Momente pur!

Bildergalerie: So war THE ROOTS live

Starke Konkurrenz gibt es zum Ende der The Roots-Show nebenan auf der Aruba Stage von Action Bronson. Der energiegelade MC ist ein unzähmbares Biest auf der Bühne. Nach unzähligen Mixtapes und EPs und seinem großartigen Debütalbum „Mr. Wonderful“ ist der 32-jährige US-Rapper nun zum zweiten Mal beim splash! Der 140 Kilo-Mann beweist, dass man auch mit Übergewicht und langem Zottelbart erfolgreich sein kann. Und das nicht nur als Rapper. Denn der New Yorker ist hauptberuflich Koch und hat sogar eine eigene Kochsendung. Es ist ein inspirierendes Fest, seine Reime zu den funkigen Break-Beats zu hören.

Bildergalerie: So war ACTION BRONSON live

Danke an:
Finn-Hendrik Lurz und Franz Geilich