Fallback

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Arch Enemy und Co. in Ludwigsburg – Perfektes Bandpackage zum Wochenendstart

Am Freitag, den 21. Oktober 2022 gab es ein Gastspiel der „European Siege“-Tour in der MHP-Arena in Ludwigsburg. Mit dabei UNTO OTHERS, CARCASS der Co-Headliner BEHEMOTH und Headliner ARCH ENEMY. So ging es relativ früh um 18:15 Uhr los mit UNTO OTHERS. Zu diesem Zeitpunkt stand ich (mal wieder) im Stau in Stuttgart. Schade. Passte jedoch zum Glück dann noch bis zum Start des Sets von CARCASS, die um 18.55 Uhr vom Stapel gelassen wurden. Zu meiner Überraschung waren auch schon eine Menge Besucher vor Ort.

Carcass

Die englische Grindcore-/Death Metal-Band, die nun mittlerweile auch schon einige Jahre auf dem Buckel hat seit ihrem ersten Album „Reek of Putrefaction“ von 1988, machte richtig Druck. Der für CARCASS bekannte Sound wurde Ludwigsburg fast schon euphorisch um die Ohren geblasen. Basser und Sänger Jeff bellten die Vocals nur so heraus. Immer wieder änderte er die Position seines Basses und ein Plectrum nach dem anderen wurde in das Publikum geworfen. Gitarist Bill Steer war wie immer suverän und irgendwie in seiner eigenen Welt. Etwas Fehl am Platz fühlte sich die Aufforderung an, die Feuerzeuge herauszuholen. Hat irgendwie nicht ganz so zur Stimmung gepasst. Aber Ludwigsburg hatte Bock. Da waren dann auch schon die ersten Mosh Pits zu sehen. Nach gut 45 Minuten war das Set der Engländer zu Ende. Das neue Album „Torn Arteries“ kann ich auch nur jedem an das Herz legen, der für so eine Art von Musik zu begeistern ist. Hat ja auch lange genug auf sich warten lassen.

Behemoth

Um 20:10 Uhr fiel der Vorhang nach dem Intro „Post-God Nirvana“ und Ludwigsburg fand sich in der Hand von BEHEMOTH wieder. Die Band, besonders Sänger Nergal, die in Ihrem Heimatland Polen für einige ein Dorn im Auge sind, eröffneten brachial ihr Set. Sofort schlugen Feuerfontänen aus der Bühne. Passend zu dem für mich besten Bühnenbild an diesem Abend. „Opvs Contra Natvram“ war das erst vor kurzem releaste aktuelle Album der Band und daraus bekam Ludwigsburg ein paar Live-Kostproben. Nergal peitschte das Publikum immer wieder an,  während Basser Orion in das Mikrofon brüllte.

Inferno wie immer ein Genuss an den Drums und Seth suverän. „Conquer All“, „Bartzabel“, „Off To War“ und das epische „Blow Your Trumpets Gabriel“ vom Meisterwerk „The Satanist“ wurden geradezu zelebriert. Zwischen den Songs wechselte Sänger Nergal immer wieder sein Outfit, bevor er dann wieder an das Mikrofon trat. Mit „Chant For Ezkaton“ wurde dann nochmal im wahrsten Sinne des Wortes „Feuer“ gegeben. Stilecht mit Kunstblut in die Menge spucken. Orion machte sich auf den Weg in den Bühnengraben, um dort noch ein bisschen auf Tuchfühlung mit dem Publikum zu gehen. Perfekte Show, einziger Wermutstropfen, das dritte Mal BEHEMOTH live gesehen und wieder kein „O Father O Satan O Sun“ auf der Setlist.

Arch Enemy

Zeit für den Headliner ARCH ENEMY. Der Pure FN-Metal-Vorhang fiel und die Band um Frontfrau Alissa White-Gluz legte gleich ordentlich los. Ebenfalls mit neuem Album am Start wurde aus „Deceivers“ auch an diesem Abend der ein oder andere Song live vorgestellt. Und mit dem Titeltrack von dem Album „Deceiver, Deceiver“ ging es los. Gefolgt von „War Eternal“. Ich glaube ich hatte es schon in meiner letzten ARCH ENEMY Konzert-Review geschrieben, die Band ist gesegnet mit nicht einem nein gleich zwei Ausnahme-Gitarristen!

Jeff Loomis und Michael Amott zerschredderten die komplette Bühne mit ihren Riffs und Solos. Perfekt ergänzt von dem nicht weniger talentierten Basser Sharlee D’Angelo und dem auch schon bei CARCASS spielenden Schlagzeuger Daniel Erlandsson. Und natürlich nicht zu vergessen, die Metal-Queen Alissa White-Gluz selbst. Auch beim Headliner an diesem Abend schlugen immer wieder Flammen aus der Bühne. Gefühlt etwas weniger als BEHEMOTH, aber vielleicht interpretierte ich das falsch. Die Stimmung war gut, der Sound war klasse und kaum schaute man sich um, war der Abend auch schon wieder vorbei. Großartige Vorstellung der Pure FN-Metalband ARCH ENEMY.

Fazit: Schönes Package in einer wieder einmal nicht vollen Halle. Gerne darf jede der Bands auch nochmal solo auf Headliner-Tour kommen. 😉 Etwas verwirrt war ich über die beiden älteren Herrschaften, die am Eingang christliche Lieder zum Besten gaben. Aber hey, Respekt, die mussten sich bestimmt einiges, vor allem von den BEHEMOTH-Fans, anhören.

Slipknot in Berlin – We Are Not Your Kind World-Tour 2020

Nach der Veröffentlichung ihres neuen Albums „We Are Not Your Kind“ kündigen Slipknot für Anfang 2020 eine Europatournee an. Diese führt sie nach Frankfurt, Stuttgart, München, Hamburg, Berlin und Dortmund sowie nach Zürich, Wien und im Sommer wird es noch ein weiteres Berlin Konzert in der Waldbühne geben. Die Tour wird heute die polnische Metal-Band Behemoth eröffnen.

Die U-Bahnen sind gefüllt, die wenigen vorhandenen Parkplätze in der Nähe sind belegt, ein schwarzer Mob zieht in Richtung der Mercedes-Benz Arena. Viele der Kultjünger tragen das 90er „S“-Tribal-Logo auf den Klamotten oder auf der Haut. Die Stimmung vor und in der Halle ist für viele wie nach Hause kommen. Bevor das Konzert losgeht, laufen die Slipknot-Werbespots hoch und runter. „Slipknot at Sea“, „Slipknot Whiskey“, „Slipknot Fest“, Slipknot dies Slipknot das.

Behemoth

Das Licht geht aus, das Feuer geht an. Hoffentlich wird hier heute niemand geopfert. Behemoth rennen mit Masken auf die Bühne. Gerade zu episch treten sie ihren Fans gegenüber, die Halle tobt. Die Riffs werden auf den Gitarren gemeißelt, das Drumset rödelt mit 16’tel Noten durchs Programm und Sänger „Nergal“ besudelt seine Fans mit allem aber mit keinen zarten Engelstönen. Langsam aber sicher zieht die Dunkelheit über die Köpfe der Zuschauer. CO2-Strahlen werden in die Luft katapultiert und Feuer schießt in die Höhe. Bevor aber das Pils in den Bechern der Besucher zu Schwarzbier wird, ist die Show auch schon vorbei. Starker Auftakt für diesen Abend.

Slipknot

Das Licht erlöscht, es ertönt ein lauter Knall, der Vorhang wird eingesogen aber die Bühne ist noch menschenleer. Langsam richten sich die Scheinwerfer auf, Slipknot betreten mit einem Antlitz aus Scheusal die Bühne. Das Publikum ist kaum zu bremsen, die Hamburger Gitter neigen kurz vor dem Brechen, Corey Taylor hält die Hand in die Luft, alles steht still und Jay Weinberg zählt auf der Hi-Hat ein.

„Unsainted“

Die Bierbecher inklusive Inhalt fliegen durch den Raum, die Köpfe nehmen Fahrt in Richtung – nächste Station Schleudertrauma auf. „Macht das Licht an, ich will meine Freunde sehen – meine Familie.“ „Es ist unglaublich, dass ihr seit 20 Jahren kommt, wenn alles so bleibt, machen wir das noch weitere 20 Jahre“ verspricht Frontmann Corey Taylor seinen Anhängern.

„Before I Forget“

Die Anspannung ist förmlich zwischen den Reihen zu spüren, Einige haben dies mit einem schmackhaften Bier im Wert von 6 Euro gelöst, Andere können kaum noch stehen.

„Vermilion“

Auf der Bühne geht es heiß her, Bassist Alex Venturella ist zwar kaum zu hören, dennoch schwingt er mit einem Flammenwerfer an seinem kopflosen Bass auf der Bühne umher.

„Birth of the Cruel“

Egal welcher Song oder welche Passage, Frontmann Corey Taylor macht seinem Ruf alle Ehre. Seine Stimme ist unverwechselbar und sitzt auf dem Punkt. Apropos Sound, die Hamburger haben sich gestern massiv beschwert, doch in Berlin kann man nicht meckern. Bekanntlich ist die Mercedes-Benz Arena nicht die optimale Halle für laute Musik aber der Tonmann macht heute einen guten Job.

„Wer von euch kennt unser erstes Album? Wer von euch war da schon geboren?“ Mit einem Schmunzeln auf den Lippen steht Corey fragend vor der Meute.

„Wait and Bleed“

Wie bei fast allen Bands will man dann doch lieber das alte Zeug hören und genau das liefern Slipknot mit einer grandiosen Setlist ab. Bis auf wenige neue Songs der aktuellen Platte geht heute jeder zufrieden nach Hause.

Slipknot Tour 2020 – Das sind die Konzerttermine

Slipknot kommen 2020 mit ihrem neuen Album „We Are Not Your Kind“ auf Tour quer durch Europa und spielen dabei insgesamt sechs Konzerte in Deutschland. Im Sommer kehren Slipknot dann für zwei Open-Air-Konzerte nach Berlin und Köln zurück.

Das neue Jahr hat gerade begonnen und das bedeutet, es sind nur noch knapp drei Wochen bis es endlich soweit ist, dass die große Europa-Tour von Slipknot beginnt. Im Januar und Februar 2020 sind Slipknot mit ihrer neuen Platte „We Are Not Your Kind“ zunächst für sechs Arena-Termine in Deutschland – darunter Frankfurt, Stuttgart, München, Hamburg, Berlin und Dortmund. Im Sommer kehren Slipknot dann aber noch einmal für zwei riesige Open-Air-Shows nach Köln und Berlin zurück. Im Kölner RheinEnergie Stadion und der legendären Berliner Waldbühne finden die einzigen zwei Slipknot Open-Air-Konzerte in Deutschland diesen Sommer statt. Als Support-Act werden Behemoth dabei sein.

Die US-Metalband mit den ikonischen Horror-Masken wird so erstmals das neue Album ihren europäischen Fans live präsentieren. „We Are Not Your Kind“ ist das sechste Studioalbum der Band aus Iowa und erschien am 9. August 2019. Fünf Jahre nach dem letzten Album „.5: The Gray Chapter“ gibt es von Slipknot 2019 endlich wieder 14 neue Songs – die live natürlich richtig für Furore sorgen werden.

So war das Full Force 2019: Ein bunter Strauss aus Core-Sounds

Bei brütender Hitze feierten 16.000 Fans der härteren Genres Metal, Hardcore und Punk beim Full Force Festival 2019 in der Eisenstadt Ferropolis. Das Kultfestival in Sachen „Core“ ging am idyllischen Gremminer See in seine 26. Runde. Am Donnerstag konnten sich die Besucher bei der Warm-Up Party in der Open Air-Disco mit Hits aus Hardcore, Metal und NDH in Stimmung für das bevorstehende Wochenende bringen. Von Freitag bis Sonntag fanden täglich unzählige Konzerte statt, die verteilt auf drei verschiedenen Bühnen liefen (Mad Max Mainstage, die Hardbowl Tentstage sowie die Medusa Seebühne direkt am Strand). Alles harmonisch integriert in die imposante Tagebau-Kulisse und mit jeder Menge Pyrotechnik ausgestattet. Musikalisch ging es natürlich in die Vollen, verschiedene Genre-Vertreter wie Limp Bizkit, Parkway Drive, Arch Enemy, Behemoth, Flogging Molly, Knorkator, Lamb Of God, Terror, Kadavar, Zeal and Ador, Jinjer, While She Sleeps und viele mehr sorgten an allen Festivaltagen für beeindruckende Shows, außergewöhnliche Klänge und ausdauernde Bühnenperformance.

In diesem Jahr bot das das Full Force Festival auch viel Neues zu entdecken und das nicht nur in Bezug auf das musikalische Programm. Themen wie Nachhaltigkeit und respektvoller Umgang miteinander aber vor allem mit dem Veranstaltungsort selbst, wurden in den Vordergrund gerückt und durch die Festivalbesucher positiv angenommen. Mit dem neuen Projekt (FAIR)OPOLIS haben Organisationen u. a. wie dem Foodsharing und der Hardcore Help Foundation einen Ort geschaffen, wo die Festivalfans auf Sitzbänken und Hängematten entspannen und sich über interessante Themen informieren sowie an Workshops teilnehmen konnten. Vor Ort sammelten Teams während der Festivaltage Müll ein. Die große Discokugel auf dem Gelände wurde mit Wasser gefüllt und versprühte eine willkommene Abkühlung beim Tanzen.

An den ersten zwei Festivaltagen sorgten zu wenig Shuttlebusse zum und vom Gelände weg für längere Wartezeiten und bei den hochsommerlichen Temperaturen scheuten viele den Fußweg von knapp 30 Minuten bis zum Zeltplatz. Am Sonntag entspannte sich die Shuttlesituation aber deutlich, es wurden mehr Busse eingesetzt.

Der direkt ans Festivalgelände angrenzende Gremminer See wurde natürlich täglich zum Baden (und vor allem auch zum Nacktbaden) genutzt. Die Hitze ließ bei vielen Besuchern Hemmungen und Hüllen gleichermaßen fallen. So wurden im Publikum doch recht häufig Männer auch nur mit Schuhen an den Füßen gesichtet.

Bands am Full Force 2019 Freitag:

Mit der Band Bleeding Through startete das Festivalprogramm am Freitagnachmittag um 16:00 Uhr auf der Mainstage. Die US-Metalcore-Band aus Orange County/Kalifornien, die seit 1999 existiert, bot eine Dreiviertelstunde lang ein energisches Startprogramm, um in Stimmung zu kommen. Die Band hatte einige Jahre Pause und kündigte in 2018 ihre Reunion und ein neues Album an. Beim Full Force 2019 konnte das Core-Sextett um Frontmann Brandan „Sheep“ Schieppati mit ihrer genialen Mischung der beiden Metalstile Death und Black Metal punkten.

Mit Wolfheart startete auch endlich das Programm auf der Seebühne. Was hätte man sich bei den heißen Temperaturen besseres wünschen können, als direkt am Badesee mit Strand die besten Sounds des Tages zu genießen. Leider musste die Band aus Finnland mit Startschwierigkeiten beim Sound loslegen, zum Glück ging es dann aber schnell besser weiter. Tuomas Saukkonen und seine vier Mannen gaben alles an der doomlastigen Metalfront – ein atmosphärisches, emotionales und melodisches Konzerterlebnis.

Zurück auf der Hauptbühne ertönten kaum die ersten Klänge durch die Boxen, schon konnte man beim Auftritt von Any Given Day die ersten Crowdsurfer beobachten. Aber auch sonst gab es Pits wohin das Auge reichte. Die deutschen Metaller sorgten unaufhörlich, u.a. mit grandiosen Hits wie „Home Is Where The Heart Is“ dafür, dass die Securitys vor der Bühne kaum eine Atempause hatten. Fünf progressive Musiker, die vor allem an der Front mit Dennis Diehl eine starke Besetzung vorweisen konnten und durch die tief gestimmten Gitarren und schmetternden Drums die Hölle im Field losbrechen ließen.

Was Bewegung auf der Bühne angeht konnten sich jede Menge Bands etwas von Sick of it All abschneiden. Die NYC-Hardcore Band sprang wie wild über die Mainstage als gäbe es kein morgen. Vor der Bühne war der Hitze geschuldet zuerst wenig los, was sich nach einer Bemerkung von Sänger Lou und dem ersten ihrer energiegeladenen Klassiker schnell änderte. Danach sprangen Band und Publikum nahezu um die Wette und machten die Show zu einer schweißtreibenden Angelegenheit. Kein Wunder, denn 30 Jahre lang brettern Sick of It All schon erfolgreich durch die Hardcore-Landschaft.

Mit den Black Metallern von Behemoth ging die Mainstage wortwörtlich in Flammen auf. Die polnische Band um Frontmann  Adam Darski („Nergal“) zeigte direkt im Intro mit Fackeln, in welche Richtung es gehen würde. Feuersäulen bzw. Feuerbällen, brennende Mikros und ein regelrechtes Flammenmeer gab es hier zu bestaunen. Und das bei den bereits sommerlich-hohen Temperaturen. Mit neuen wie auch altbekannten Songs ließen Behemoth und vor allem Nergal in perfekter, düsterer Inszenierung und mit Kunstblut ihre großartige Musikmischung aus epischem Black Metal, atmosphärischer Schwarzkunst und Gothic-Rock auf das Publikum einprasseln.

Was das Finale am Freitagabend auf der Mainstage anging, war das nichts für zarte Ohren. Dort gaben sich die Australier von Parkway Drive die Ehre. Ihr Sound hatte es in sich – Hardcore, Death Metal, Metalcore, im proppenvollen Infield warteten die Zuschauer willig, um sich eine Rundum-Schelle von den fünf Down Under-Dudes abzuholen. Frontmann Winston stellte wieder einmal unter Beweis, wie vielseitig er ist und das er seiner Rolle als Vokalist ernst nahm. Hinzu kam die perfekt eingewobene Instrumentalisierung, die mit voller Wucht in Ohren und Herzen der Zuschauer ballerte. Die Truppe ließ es krachen und schonte die feierwütige Meute vor der Bühne keine Sekunde.

Full Force 2020: Infos + Tickets

So war das Summer Breeze 2018: Mittwoch + Donnerstag

Im letzten Jahr, zum 20. Jubiläum, gab es einige Änderungen auf dem Summer Breeze Open Air. Dieses Jahr stand ganz im Fokus diese Änderungen zu verbessern und die allgemeine Besuchererfahrung zu verbessern, ohne dabei die besonderen Merkmale des Festivals zu verlieren. So wurde der Zugang zur sich drehenden Hauptbühne von beiden Seite ermöglicht, sodass es dort weniger zu Stau kommt und beide Seiten gleichstark befüllt werden. Zudem wurden die Umbauzeiten leicht erhöht, was zu Folge hat, dass vor jeder Band der Bereich vor dem ersten Wellenbrecher komplett getauscht werden kann. Im Vorjahr war der Zugang nur von einer Seite möglich, sodass man oft nicht aus dem vorderen Bereich heraus kam, bevor die nächste Band zu spielen begann. Außerdem erscheint die Camel-Stage im neuen Glanz. Diese hat nun ein chices Dach bekommen und bietet damit einen guten Schutz vor Wind und Wetter und vor allem Sonne. Weiterhin spielt hier primär der Szene Nachwuchs und aufsteigende Bands, abwechselnd, ohne Zeitverzögerung mit der T-Stage.

Das Zirkuszelt wurde entfernt und durch die Ficken Party Stage ersetzt, welche sich mitten auf dem Campground befindet. Hier spielen nur wenige Bands, dafür findet hier jeden Abend eine Disco statt und es gibt keine Sicherheitskontrollen vor der Bühne, man kann also sein eigenes Bier mitbringen. Auf dem Infield gibt es auch ein paar Änderungen. Die Rolli-Bühne steht an einem zentraleren Ort und es gibt einige Toiletten mehr, um dem „Wildpinkeln“ an manchen Orten entgegenzuwirken. Lediglich die Anreise hat für viele Besucher für Frust gesorgt, da die Campingflächen in diesem Jahr von Hinten nach Vorne befüllt wurden, anstatt andersherum und sich eine verfrühte Anreise mit Extragebühr, damit nicht gelohnt hat um einen besonders guten Platz zu ergattern. Sonst bleibt alles beim Alten. Ein starkes Lineup, ein super Gelände, die Nuclear Blast Label Night am Mittwoch und die netteste Security, die man auf einem Festival finden kann.

Any Given Day

Bevor es richtig los geht, steht auf der Camel-Stage Blasmusik Illenschwang auf der Bühne und läutet wie gewohnt das Festival ein. Mit klassischer Blasmusik und bekannten Songs wie „Ihr Kinderlein kommet“ sorgen diese für mächtig Stimmung und stellen die Security auf die erste Probe was Crowdsurfer angeht. Obwohl Any Given Day die erste Metal Band auf dem Festival ist, ist das Infield schon gepackt voll. Abgesehen von der Merch-Schlange, in der man mehrere Stunden verweilen muss um sich eindecken zu können, haben sich auch sehr viele vor der Bühne versammelt. Und diese haben Lust zu feiern. Kaum ertönen die ersten Klänge durch die Boxen kann man schon Crowdsurfer beobachten. Aber auch sonst gibt es Pits wo das Auge reicht, obwohl die Sonne versucht dies zu verhindern. Zu „Home Is Where The Heart Is“ wird es erneut voll im Graben vor der Bühne. Ein Crowdsurfer nach dem anderen, sodass die Security leicht aus der Puste kommt, aber dies ist erst das Aufwärmprogramm, für das was noch kommt.

Night Flight Orchestra

Auf einer Soilwork Tour gegründet und mit Arch Enemy und Mean Streak Mitgliedern komplettiert, sind Night Flight Orchestra seit 2012 bzw. 2013 unterwegs, sofern es sich zwischen allen Touren der Bands eben machen lässt. Auf dem Sumerb Breeze finden dennoch alle Musiker zusammen, auch wenn sonst nur Arch Enemy auf der Running Order seinen Platz gefunden hat. Seit der Gründung kann die Band auf vier Alben zurückblicken, das letzte, „Sometimes the World Ain’t Enough“ sogar erst dieses Jahr. Vor der Bühne ist es weiterhin gut gefüllt und die Stimmung könnte nicht besser sein. In den Reihen lassen sich auch viele junge Gesichter erblicken, auch wenn die Musik bewusst eher auf die älteren Generationen zugeschnitten ist.

Farmer Boys

Lange war es ruhig um die Farmer Boys. Letztes Jahr dann die plötzliche Rückkehr der Band. Noch dieses Jahr, am 2. 11., erscheint das neue Album „Born Again“ nach immerhin 14 Jahren. Danach folgte die erste große Tour, bis dahin nur vereinzelte Konzerte. Entsprechend gefeiert wird die Rückkehr zum Summerbreeze. Viel Stimmung viele Crowdsurfer und vereinzelte Kinderwünsche erreichen die Bühne, auch wenn diese aus einer Männerkehle kommen. So soll ein Comeback doch sein, oder?

Kataklysm

Kataklysm stehen für soliden und brachialen Death Metal. So ist es nicht verwunderlich, dass es beim Auftritt der Kanadier im Sänger Maurizio vor der T-Stage recht kuschelig zugeht. Das Quartett muss das Publikum nicht anheizen, denn die Fans sind schon heiß genug, um die Mannen abzufeiern, die gewohnt routiniert ihre Songs zum Besten geben. Als Maurizio das Publikum zum Stresstest für die Grabenschlampen aufruft, gibt es kein Halten und man mag glauben, dass die Hälfte der Zuhörer dem Aufruf zum Crowdsufen gefolgt sind. Die starken Männer im Bühnengraben sind mehr als gefordert, können dieser Herausforderung jedoch standhalten und pflücken jeden Crowdsurfer sicher aus den Reihen! Jedoch haben sie sich ihre Pause nach der einstündigen Spielzeit der Kanadier redlich verdient.

Sepultura

Zur später Stunde zerlegen die Brasilianer von Sepultura, mit einem fetten Sound, die T-Stage. Die Band besteht inzwischen seit 35 Jahren und kann in der Zeit auf 14 Studioalben zurückblicken. Ihr Set besteht daher aus einer bunten Mischung dieser Zeit, ohne dabei großartig an Klassikern zu sparen. Belohnt wird die Band dabei mit ordentlich Stimmung, welche bei „Roots Bloody Roots“ ihren deutlichen Höhepunkt hat.

Paradise Lost

Nach den zwei Dampfhammern Kataklysm und Sepultura geht es nun bei Paradise Lost ein wenig klassischer zu. Nein, auf der Bühne wartet kein Orchester auf, aber die Briten um Nick Holmes brauchen kein großes Tamtam, schließlich gehören sie seit über einem Vierteljahrhundert zur Speerspitze der europäischen Metal-Elite. In dieser Zeit veröffentlichte die Band viele Alben die zur Grundausstattung der Plattensammlung eines jeden Metalhead gehört, änderte des Öfteren die Ausrichtung ihrer Musik und sind trotz allem beständig durch den Wandel der Szene gekommen. So kann man den Auftritt auf dem diesjährigen Summer Breeze als Querschnitt ihrer Schaffensphase sehen.

Info + Tickets Summer Breeze 2019

Summer Breeze 2019 / Summer Breeze Open Air 2019

So war das Wacken Open Air 2018 am Donnerstag

Das erste Mal Wacken – dazu hat sicher jeder eine eigene Geschichte zu erzählen. Für mich als Rock Chick, das ansonsten eher gelegentlich Metal hört, war es definitiv ein Abtauchen in eine andere Welt. Gleich als erstes ist mir aufgefallen, dass es im gesamten Infield keinen einzigen Wellenbrecher gibt. Das wäre auf anderen großen Festivals wie dem Hurricane oder Rock am Ring undenkbar. Doch selbst abends während der Headliner-Konzerte hate es keinerlei Gedränge gegeben. Jeder hat sich entspannt einen Platz in der Menge gesucht und dort die gute Musik gefeiert. Der zweite große Unterschied zu anderen Festivals: Crowdsurfen ist erlaubt und erwünscht! Damit auch jeder mitmachen kann, sind teilweise sogar Rollstuhlfahrer samt Gefährt über die Menge getragen wurden. Das sorgte für eine besondere Stimmung und war sicher auch ein Highlight für die Surfer selber.

Auch wenn es beim Wacken 2018 statt dem üblichen Schlamm nur sengende Hitze für die Besucher gegeben hat, die Metalheads lassen sich natürlich nicht die Stimmung „verderben“. Im Gegenteil. Und wer so gar nicht auf die heilige Wacken-Erde verzichten wollte, der wälzt sich entweder einfach direkt im Staub bis das gewünschte Maß an Dreck erreicht ist oder sucht die Tonnenduschen im Dorf auf, vor denen sich trotz Hitze eine kleine Schlammkuhle gebildet hat.

Für mich als Wacken-Neuling kann ich die Stimmung am besten beschreiben mit einem Spruch auf dem T-Shirt eines Metalheads: „Wacken – endlich wieder normale Menschen“. Dieses beschauliche Dorf in Schleswig Holstein ist das Zuhause einer ziemlich einzigartigen Gemeinschaft von Feierwütigen geworden und ich kann nur sagen: Wacken, es wäre mir eine Ehre, wenn du mich nächstes Jahr wieder aufnimmst.

Danke: Alexa Weber

Skyline

Es gibt wenig, was ich noch über Skyline schreiben kann, was ich in den letzten 3 Jahren noch nicht geschrieben habe. Wie jedes Jahr eröffnet die ehemalige Band von Wacken-Organisator Thomas Jensen am Wacken-Donnerstag das Infield. Mittlerweile zum 29. Mal. Dabei haben sie jedes Jahr ein komplett neues Set einstudiert. Dieses Jahr spielen die Wacken-Urgesteine Songs von AC/DC, Ozzy Osbourne und Iron Maiden, haben aber auch erstmals Songs von Rammstein und Airbourne im Gepäck. Und wie jedes Jahr sind gute Laune und lockere Sprüche ebenso im Programm wie gut gemachter Rock, der Lust auf mehr macht.

Vince Neil

“Vince wer?” – “Der ehemalige Sänger von Mötley Crue.” – “Aah.” Ich weiß nicht mehr, wie oft ich genau diesen Dialog geführt habe. Der erste Eindruck als Vince die Bühne betritt ist “Der sieht aber nicht mehr so auf wie auf den Promo-Fotos.” Allerdings sind diese auch über 10 Jahre alt, und der gute Mann geht so langsam auf die 60 zu. Davon merkt man aber nichts, sobald er das Mikro vor dem Mund hat und das Set mit dem Mötley Crue-Klassiker “Dr. Feelgood” eröffnet. Der Mensch Vincent Neil mag gealtert sein, der Künstler Vincent Neil kann allemal mit seinem Ich von vor 30 Jahren mithalten. Begleitet von eingängigen Hardrock-Riffs schmettert der Sleeze-Rocker mit seiner unverwechselbaren Stimme einen Mötley-Crue-Hit nach dem anderen, mischt noch kurz Led Zepplin und Black Sabbath mit unter und pausiert eigentlich nur, um Ex-Billy-Idol-Gitarrist Steve Stevens Platz für seine Gitarrensoli zu lassen.

Oomph!

Vor 3 Jahren hat das Oomph!-Jubiläums-Album “XXV” in Wacken die Live-Premiere gefeiert. Seitdem sind die Industrial-Jungs aus dem Raum Wolfsburg-Braunschweig nahezu nonstop auf Tour gewesen und haben es dennoch geschafft an ihrem neuen Album zu arbeiten, dass im Januar 2019 erscheinen soll. Mit vielen bekannten Hits im Gepäck, stellen sich Dero Goi, Andreas Crap und Robert Flux in hochgeschlossenen, schwarzen Goth-Outfits bei 30 Grad in die Nachmittagssonne und spielen zu elektronischen Samples und harten Gitarrenriffs Songs wie “Gott ist ein Popstar” und “Augen auf”. Dabei ist Oomph! eine typische “Love it or leave it” Band mit einer großen Fangemeinde, aber fast genauso vielen Hatern die immer wieder gerne vor allem die finsteren Texte und die angeblich sehr eintönigen Samples und Riffs kritisieren. Dabei muss man anerkennen wenn Bands es schaffen so stark zu polarisieren, denn eine so hohe Aufmerksamkeit bei Nicht-Fans zu provozieren ist ja auch eine Kunst.

Beim Wacken 2018 haben sich die Fans vor der Louder-Bühne versammelt, die Hater sind irgendwo anders, dort wo sie nicht stören. Die viel zu warmen Bühnen-Outfits sind nach einem Song schon ausgezogen und dass der dunkle Timbre von Frontmann Dero eher in einen finsteren Bunker als in die grelle Nachmittagssonne gehört, stört die große Fangemeinde nicht. Vor der Bühne herrscht eine ausgelassene Stimmung, die Fans singen und bangen mit und die Band hat sichtlich Spaß mit ihren Fans zusammen zu feiern.

Behemoth

Auch die polnische Death Metal Kombo “Behemoth” gehört von der Stimmung eigentlich eher in die tiefen Katakomben einer alten Gruft. als auf die sonnenbeschienene Harder-Bühne von Wacken. Blass geschminkt mit schwarzen Akzenten, vor allem um die Augen und Lippen herum, hinter Mikrofonständern aus geschmiedetem Eisen die Schlangen symbolisieren, erinnert ihr Auftreten an Cradle of Filth. Musikalisch merkt man den Einfluss der frühen Death-Metal-Bands aus dem hohen Norden (Norwegen, Schweden). Schwere, kraftvolle Gitarren-Riffs gepaart mit einer beeindruckend schnellen Double-Bass-Drum, tragen den Eröffnungs-Song “Ov Fire and the Void”, dessen Lyrics von Frontmann “Nergal” so hart gegrowlt werden, dass man denkt er braucht eigentlich kein Mikro um seine Stimme über den Wacken-Acker zu tragen.

Es folgt ein Wechsel aus viel schnelleren und genau so erdrückend schweren Songs, inklusive dem Live-Debüt des neuen Songs “God = Dog”. Die Bandmitglieder spucken Blut, die Bühne spuckt Feuer und nach zwei Stunden Death-Metal weiß jeder, warum das Team von Wacken Behemoth auf die große Bühne eingeladen hat.

Hatebreed

“Destroooooy everythiiiing! Destroooy everythiiiing!” und “Hate-Breed! Hate-Breed!” Rufe eröffnen den Auftritt von Hatebreed noch bevor Jamey Jasta die Louder-Stage betritt. Die einzige Frage, die man sich vor einem Hatebreed-Auftritt stellen kann ist, “Welche Farbe wird das Bandana von Jamey heute haben?” (Antwort: rot.) Abgesehen davon weiß man schon ganz genau was passiert, wenn der Sänger auf die Bühne gesprungen kommt: Harter Metalcore, hammer-schnell wie “AD” oder “In the Walls”, durchbrochen von stampfenden Beats und Riffs wie “Remember when” sorgen dafür, dass auch im Publikum nichts fehlt: Hochgestreckte Fäuste, Wutgebrüll, Headbanging, Crowdsurfing und ein Moshpit der ein eigenes T-Shirt bekommen hat: “I survived the Hatebreed-Pit in Wacken”. Und zum Abschluss natürlich: “Destrooooy everythiiiing! Destroooooy everythiiiing!”   

Judas Priest

Februar 2018 released, August 2018 auf Wacken: “Firepower” ist das neue, mittlerweile 18. Album von Judas Priest. Mit dem gleichnamigen Song eröffnen Judas Priest ihr Headliner-Set am ersten Tag vom Wacken Open Air 2018. Die Meinungen zu „Firepower“ gehen auseinander: Die einen schwärmen, es sei das “Beste Album seit Painkiller”, andere kritisieren, dass die letzten 5 Alben letztendlich nur “Noch ein weiteres Priest Album” sind, nicht weniger, aber auch nicht viel mehr. Was bedeutet, dass es immernoch ein qualitativ sauber produziertes, sehr gutes Metal-Album ist.

Immerhin gibt es die Band schon seit 39 Jahren und vor 35 Jahren ist Frontmann Rob Halford verpflichtet wurden, der mit seinen zarten 67 Jahren mittlerweile einen ergrauten Bart hat. Das hält den “Metal God” aber nicht ab, seine unfassbare Stimm-Bandbreite von 4,5 Oktaven voll auszuspielen und seine berühmt-berüchtigten, beeindruckend hohen ”Rob Halford Screams” von sich zu geben. Doch ein Frontmann allein macht keine Band. Vor allem die teils growlende, teils jaulende Lied-Gitarre scheint mit Rob Halford im Duett zu singen. Begleitet von rollenden Drums und harten Bässen und angeheizt von der Rhythmus-Gitarre battlen sich Gesang und Gitarrensoli darum, wer die Fanherzen höher schlagen lassen kann. Und apropos Gitarre: Als Zugabe kommt Glen Tipton auf die Bühne, jener Gitarrist der seit 1974 bei der Band mitspielt und die Tour aus gesundheitlichen Gründen nicht mitmachen konnte, um die Top-Hits “Breaking the Law”, “Metal Gods” und “Living after Midnight” auf dem heiligen Acker von Wacken zu spielen. Ein einzigartiges Erlebnis und ein großartiger Abschlus für den ersten Festival-Tag.

Infos + Tickets Wacken Open Air 2019

wacken 2019 / wacken open air 2019 / WOA 2019

Metal mal Drei: Behemoth Anfang Februar mit Abbath & Entombed AD auf Tour

BEHEMOTH

Sie gelten als die polnischen Veteranen des Darkened Death Metal. Angeführt vom charismatischen Frontmann Nergal, hat die Band über die Jahre zu Recht einen Ruf als mächtiger Live Act erlangt – sowohl soundtechnisch als auch visuell. Ihre dämonischen Rituale mit Feuer- und Rauchsäulen, Corpsepaint, unheilverkündenden Bühnen-Outfits und einem treffsicheren Gespür für Dramatik, ziehen die Massen rund um den Globus in ihren Bann. Als Sahnehaube auf diesem optischen Festmahl werden Behemoth ihren Charterfolg „The Satanist“ erstmalig in voller Länge darbieten. Und selbstverständlich werden die polnischen Legenden nicht ohne ihre Klassiker von der Bühne gehen. Seid bereit für das meist erwartete Extreme Metal Event 2016.

Das aktuelle Behemoth-Album bekommt ihr bei Amazon:
„The Satanist“ Audio-CD oder „The Satanist“ MP3-Download

ABBATH

Co-Headliner Abbath hat mindestens die gleiche Anerkennung während seiner ausgedehnten Karriere mit den norwegischen Kult-Black-Metallern Immortal erlangt. Nach der Trennung von seinen früheren Besatzung kehrt der übermächtige Steuermann mit einer neuen Mannschaft und einem brandneuen Album unter eigener Flagge zurück.

Das nagelneue Album von Abbath bekommt ihr bei Amazon:
„Abbath“ Audio-CD„Abbath“Vinyl-LP oder „Abbath“ MP3-Download 

ENTOMBED AD

Lars Göran „LG“ Petrov hat mit Entombed, den Godfathers of Swedish Death Metal, Musikgeschichte geschrieben. Das Gesicht und die Stimme der Band führt dies nun unter dem Namen Entombed AD fort, und wird seinen sehnlich wartenden Fans auf dieser Tour ein neues Album präsentieren. Natürlich werden auch die Klassiker der Schweden auf dieser Tour nicht zu kurz kommen.