Volbeat kamen, sahen und machten aus der Eifel wieder eine Rockabilly-Metal-Tankstelle mit Stadionbetrieb. Die dänische Band bestand 2026 aus Michael Poulsen, Jon Larsen, Kaspar Boye Larsen und dem inzwischen fest bestätigten Leadgitarristen Flemming C. Lund, der nach Rob Caggianos Ausstieg dauerhaft zur Band gestoßen war. Musikalisch blieben Volbeat diese wunderbar eigenartige Mischung aus Heavy Metal, Hard Rock, Rock’n’Roll, Punkkante und Elvis-Schattenboxen.

Hits wie „Still Counting“, „For Evigt“, „Lola Montez“, „A Warrior’s Call“, „The Devil’s Bleeding Crown“ und „Fallen“ hatten sie längst zu einem der zuverlässigsten Festival-Headliner Europas gemacht. 2025 erschien ihr neuntes Studioalbum „God of Angels Trust“, dessen Singles „By a Monster’s Hand“, „In the Barn of the Goat Giving Birth to Satan’s Spawn in a Dying World of Doom“ und „Time Will Heal“ den neueren, dunkleren Volbeat-Kurs markierten. Besonders war die Show, weil Volbeat am Ring nie wie Gäste wirken, sondern wie eine Band, die hier schon immer ein Ferienhaus aus Verstärkern besessen hat. Poulsens Stimme, die irgendwo zwischen Metalfrontmann und Rockabilly-Prediger wohnt, trug auch diesmal mühelos über das Gelände.