Das zweite Album „Sea Of Noise“ von St. Paul & The Broken Bones ist ein Quantensprung in Sound und Style für die Band aus Alabama. Nicht nur das Line-up hat sich etwas verändert – zu Paul Janeway (Gesang), Jesse Phillips (Bass, Gitarre), Browan Lollar (Gitarre), Andrew Lee (Schlagzeug), Al Gamble (Keyboards) und Allen Branstetter (Trompete) gesellten sich mit Jason Mingledorff (Saxofon, Klarinette, Flöte) und Chad Fisher (Posaune) zwei neue Mitglieder in den Bläsern.
War das Debüt „Half The City“ noch ein Soul-Album voller Reminiszenzen an die 60er, an Prince, Sly Stone und sogar David Bowie, vertieft der Nachfolger nun das musikalische und textliche Spektrum erheblich. Das erste Album wurde live im Studio eingespielt, mit einer Band, die erst fünf Monate zusammen war, und einem Sänger, der noch nie professionell aufgenommen hatte und keine Ahnung davon, was er mit seiner Stimme wirklich anstellen kann. „Das war nicht falsch“, sagt Janeway heute, „aber das war erst der Anfang.“ St. Paul & The Broken Bones mieteten sich in eine Lagerhalle ein und begannen in aller Ruhe, neue Songs zu schreiben. Janeway setzte sich intensiv damit auseinander, was er eigentlich zu erzählen habe und wie er es singen könne.
Neue Aufnahmestudios, neue Produzenten kitzelten alles aus der Band heraus. Lester Snell beispielsweise, ein Veteran bei Stax Records, arrangierte die Streicher mit der nötigen Erfahrung und dem Fingerspitzengefühl eines Profis, ein Chor ergänzt, wo mehr Gefühl nötig ist, die Bläsersätze sind schärfer als je zuvor – und wo sie nicht nötig waren, wurden sie einfach weggelassen. Dank der Arbeit von Produzent Paul Butler aus Nashville wirken St. Paul & The Broken Bones auf „Sea Of Noise“ tiefer, vertrauter, runder, wärmer, geschlossener als je zuvor. Und das dieser Quantensprung auch live möglich ist, zeigt die Band bei ihrer Welttournee im Januar 2017, zu der auch 2 Deutschlandtermine in Köln und Hamburg zählen.
Das nagelneue Album von St. Paul and The Broken Bones gibt es bei Amazon:
Audio-CD „Sea of Noise“, Vinyl-LP „„Sea of Noise“ und MP3-Download „„Sea of Noise“
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