Mannheim, Alte Feuerwache. Die Schweizer Singer-Songwriterin Sophie Hunger verzaubert in der intimen Atmosphäre der Mannheimer Feuerwache ihr Publikum.

Gebannt beobachtet das Publikum die kanadische Vorband Mark Berube – das mit Cello und Klavier besetzte Duo schafft Klangteppiche, die das Publikum vom ersten Moment an völlig still und aufmerksam werden lassen. Die aus Montréal stammende Band lässt mit ihren geistreichen Arrangements jeden völlig vergessen, dass es sich hier erst um den Support-Act handelt.

Mit Beginn der Show wird klar: Sophie Hunger scheint alles zu gelingen. Ab von jeglichen Genre-Beschränkungen und Sprachbarrieren (sie singt auf Englisch, Deutsch und Französisch) bewegt sich die Multiinstrumentalistin zwischen energetischen Pop-Songs mit mitreißenden Rhythmen bis hin zu von Blues und Jazz beeinflussten Balladen. Stets mit einer gewissen Melancholie, fern ab von Kitsch.

Hungers Musik entfaltet besonders live ihre spezielle Wirkung. Der Tiefgang ihrer Songs vereint sich mit der Einzigartigkeit ihrer Stimme. Die Band ist perfekt auf sie eingestellt, man darf eine gut geölte Maschine auf der Bühne beobachten – im bestmöglichen Sinne. Sophie Hunger vermittelt Gefühl und vor allem: unheimlich viel Persönlichkeit. Ein Konzert, das man nicht so schnell vergisst.

Bildergalerie: So war SOPHIE HUNGER live

Danke an Anna-Maria Langer für Bilder und Text.