Das Sommerfestival der Autostadt begann am Freitag, den 3. Juli 2026, genau so, wie man sich einen Auftakt in Wolfsburg wünscht: mit internationalem Pop-Flair, sommerlicher Open-Air-Stimmung und einem Wetter, das dem Abend erstaunlich gut in die Karten spielte. Nach einem frischen Start und ein paar harmlosen Spritzern am Vormittag zeigte sich der Tag zunehmend freundlich; am Nachmittag lagen die Temperaturen bei angenehmen rund 20 bis 22 Grad, dazu kamen Sonne, lockere Wolken und später ein klarer, milder Abend über der Autostadt.
So entstand keine drückende Hochsommerhitze, sondern eher dieses ideale Festivalwetter, bei dem man gern noch ein bisschen länger draußen bleibt. Die Autostadt ist für solche Abende ohnehin eine besondere Kulisse: Zwischen Architektur, Wasserflächen, Familienprogramm und Festivalatmosphäre entsteht hier kein klassischer Konzertplatz, sondern ein sommerlicher Erlebnisraum, in dem sich Musik, Ausgehen und Wochenendgefühl sehr elegant die Hand geben. Das Sommerfestival lief 2026 vom 3. Juli bis 16. August und setzte wieder auf internationale Konzerte, Abenteuer für die ganze Familie und dieses spezielle Autostadt-Gefühl, bei dem selbst der Weg zur Bühne ein bisschen nach Urlaub aussieht.
Rita Ora brachte genau das mit, was ein Auftaktkonzert dieser Größenordnung brauchte: Hits, Charisma und eine Show, die gleichzeitig nach Club, Radio und Laufsteg roch. Die britische Sängerin wurde 2012 mit DJ Freshs „Hot Right Now“ international bekannt, landete mit ihrem Debütalbum „Ora“ direkt auf Platz eins der britischen Charts und sammelte mit Songs wie „R.I.P.“, „How We Do (Party)“, „I Will Never Let You Down“, „Your Song“, „Anywhere“, „Let You Love Me“ und „For You“ einen beachtlichen Hitkatalog. Ihre Musik verbindet Dance-Pop, R&B, große Refrains und jene selbstbewusste Hochglanz-Energie, die live besonders schnell zündet.
In Wolfsburg funktionierte diese Mischung hervorragend. Rita Ora führte mit viel Bühnenroutine durch den Abend, wechselte souverän zwischen tanzbaren Popmomenten und emotionaleren Passagen und hatte das Publikum schnell auf ihrer Seite. Besonders die bekannten Songs sorgten für die erwartbaren Open-Air-Reflexe: Arme hoch, Handys raus, Refrains mitsingen.
Sehenswert war die Show, weil sie den Start des Autostadt-Sommerfestivals perfekt auf den Punkt brachte. Rita Ora lieferte internationalen Star-Appeal, ohne die Nähe zur besonderen Lagunenbühnen-Atmosphäre zu verlieren. Am Ende blieb ein Auftakt, der Lust auf die kommenden Festivalwochen machte – und Wolfsburg für einen Abend sehr überzeugend nach Weltpop klingen ließ.